Hanami

Ende März bis Mitte April fangen die Kirschbäume in Tokyo an zu blühen, und viele Japaner nehmen am sogenannten Kirschblütenfest (Hanami) teil. Die meisten treffen sich mit Familie oder Freunden zum gemeinsamen Picknick (oder Saketrinken) unter den blühenden Kirschbäumen.

Ganz in der Nähe vom Yotsuya Campus der Sophia Universität gibt es auch einige schöne Exemplare:

Blick auf den Haupteingang der Sophia

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Fushimi Inari Schrein

Inari ist eine der wichtigsten Gottheiten im Shintoismus, und auch die Gottheit, der wohl die meisten Schreine gewidmet sind. Der eindrucksvollste Schrein befindet sich wol in Kyoto, der Fushimi Inari Taisha. Der Schrein befindet sich auf einem Berg, der Weg dahin führt durch ca 10000 rote Torii.

Inari wird oft als Fuchs dargestellt, da man glaubt, dass ihre Boten weiße (unsichtbare) Füchse sind.

Fuchsstatue

torii

Bis zum Hauptschrein dauert es mehrere Stunden

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Nara

Nara liegt in der Kansai Region, in der Nähe von Osaka. Im 8. Jahrhundert mal das Zentrum Japans, gibt es viele Schreine und Tempel aus dieser Zeit.

Berühmt ist Nara aber vor allem wegen der ca 1000 freilebenden Sikahirsche, die im

Narapark leben und die man auch füttern kann.

Ca. eine Woche haben eine Freundin und ich in Nara (und auch in Kyoto) verbracht.

Todai-ji, Daibutsuden
In diesem Gebäude befindet sich der Daibutsu (große Buddhastatue)

Todai-ji. Nigatsudou
Der Todai-ji betseht nicht nur aus der Buddhahalle, sondern hat noch einige andere Temple. so wie den Nigatsudou. Abends hat man hier eine sehr gute Aussicht auf die Stadt und es sind auch kaum Touristen da

Im Touristencenter konnte man kostenlos einen Origamihirsch falten, seinen Namen in Kanji schreiben und traditionelle Kostüme anprobieren

Fünfstöckige Pagode

Sikahirsche

 

Bei Regen bietet sich allerdings nur das Museum an, ein Besuch von Nara lohnt sich also vor allem bei gutem Wetter

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Fuchsdorf inShiroishi

Das Fuchsdorf in Shiroishi liegt mit dem Shinkansen circa 2 Stunden von Tokyo entfernt, für die letzte Strecke muss man einen Bus nehmen oder ein Taxi bestellen.

Der Eintritt ins Fuchsdorf kostet 1000 Yen für den ganzen Tag

In das große Gehege kann man hineingehen, allerdings darf man die Füchse nicht anfassen oder außerhalb des vorgesehenen Platzes füttern.

Für diejenigen die trotzdem gerne mal einen Fuchs anfassen wollen, gibt es die Möglichkeit zu bestimmten Zeiten einen von den besonders freundlichen Füchsen unter Aufsicht auf den Schoß zu nehmen (kostet 400 Yen)

 

Mäntel greifen sie sehr gerne an

Von einem Fütterungsplatz kann man die Füchse auch füttern

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Historisches Dorf Hokkaido

Etwa eine halbe Stunde von Sapporo entfernt kann man das Historische Dorf Hokkaido besuchen.

Man kann sich nicht nur die Gebäude von außen ansehen, sondern auch in die meisten Häuser hineingehen.

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Schneefest 雪まつり

Die meisten Schneeskulpturen findet man im Odori-Park, aber auch in Susukino, dem Vergnügungsstadtteil Sapporos gab es einige Eisskulpturen zu sehen.

Blick auf den Odori-Park

L’arc de triomph

Eisskulptur in Susukino

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Mit der Fähre nach Hokkaido

Jedes Jahr findet auf Hokkaido in Sapporo das sogenannte Schneefest (雪まつり) statt. Man kann dort viele Schnee- und Eisskulpturen bestaunen. Weil dieses Schneefest sich großer Beliebtheit erfreut, sind die Flugpreise deutlich höher als sonst, weshalb ich mich mit meinen Freunden für ein anderes Transportmittel entschieden haben: Die Fähre.

Man kann für 10000 Yen ein Ticket erwerben, mit dem man vom Tokioter Hbf per Bus zum Hafen kommt, dann mit der Fähre Hokkaido erreicht und anschließend mit einem Bus nach Sapporo fahren kann.

Die Fahrt mit der Fähre an sich dauert ca. 18 Stunden, ist der Busfahrt ist man ca. 28 Stunden unterwegs.

obwohl wir economy class hatten war alles in gutem Zustand und die Bäder hatten zwei große Becken mit Aussicht aufs Meer.

An Deck

Schlafsaal

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Der letzte Blogeintrag liegt schon eine Weile zurück, was mehrere Gründe hat:

  1. Mein Laptop ist kaputt gegangen. Da der spezielle Laptop den ich hatte nicht in japan verkauft wird konnte ich ihn nicht reparieren lassen und musste mir hier in Japan einen neuen (um genau zu sein habe ich einen gebrauchten gekauft, weil es ziemlich teuer ist sich einen neuen zu kaufen) kaufen.

2. Die Grippe

Die 2 Wochen Weihnachts/Winterferien, die wir hatten habe ich die meiste Zeit krank verbracht. Zwar habe ich für 2 Tage mit einer Freundin Hiroshima besucht, aber noch schöner wäre es gewesen die Sehenswürdigkeiten ohne Fieber zu besichtigen. Ich musste zweimal einen arzt aufsuchen, wobei der erste mir eine Mandelentzündung und der zweite mir die Grippe Typ A diagonstiziert hat.

Wenn ihr in japan mal in die Situation kommt ein Krankenhaus besuchen zu müssen, nehmt euch eine/n Japaner/in mit, das hilft ungemein. Man muss nämlich zuerst einmal ein jap. Papier ausfüllen welche Symptome man hat, chronische Krankheiten etc… zumindest ich wahr sehr froh darüber, Begleitung zu haben

 

Hier noch ein paar Bilder von Hiroshima, es lohnt sich wirklich eine Reise dorthin zu unternehmen:

Atombombenkuppel

Die Burg Hiroshima

Okonomiyaki

Miyajima, mit Regenbogen

Eine leicht unheimliche Pferdestatue

Torii, Miyajima

süß

 

 

An Neujahr kann man víele interessante Sachen in Tokio machen, wenn man nicht gerade krank ist. Meinen ersten Schreinbesuch im Jahr (Hatsumoude)   habe ich erst am 4. Januar gemacht, zusammen mit dem Kimonoklub

Nezu Schrein

 

Nächste Woche fangen die Final Exams an, danach habe ich hoffentlich mehr zeit den Blog zu führen

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Zwischenprüfungen

In der letzten Woche war es  besonders stressig, weil wir unsere Midterms hatten. 4 Tage hintereinander Japanischtests: Zuerst Grammatik, dann Kanji, Aufsatz schreiben und Hörverstehen am 3. Tag und am letzten dann eine mündliche Prüfung (Jobinterview).

Als wäre das noch nicht genug ging währenddessen der Unterricht ganz normal weiter:

 

Ausschnitt aus unserem Unterrichtsplan

Ausschnitt aus unserem Unterrichtsplan

Viel Zeit Orte zu erkunden oder den Blog hier zu pflegen gab es deshalb nicht.

Aber manchmal muss man auch nicht weit fahren für z.B. eine gute Aussicht:
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obaachan no harajuku

Harajuku ist das Szeneviertel für die Jugend in Tokio, aber wär hätte gedacht dass es auch ein Äquivalent für die ältere Generation gibt?

Sugamo heißt der Stadtteil, der auch als „obaachan no harajuku“ (Harajuku für Omas) bekannt ist. Der Name sollte aber auch junge Leute nicht davon abschrecken Sugamo einen Besuch abzustatten.

Das interessanteste ist ein Onsen, der nicht zu teuer ist und wo Temperaturen die Schmerzgrenze nicht überschreiten

Am Samstag bin ich mit einer Freundin nach Sugamo gefahren, allerdings nicht wegen des Onsens, sondern aus einem kulinarischen Grund: „Tsuta“ heißt hier ein Ramenladen, der jedes Jahr Auszeichnungen für die gute Qualität des Essens einheimst. Der Laden ist sehr klein und es können nur ca. 10 Leute zur gleichen Zeit essen, deshalb holt man sich morgens eine Reservierung (Man muss 1000 yen als Versicherung dalassen und bekommt im Gegenzug eine kleine Reservierungskarte als Nachweis). Wir sind deshalb schon um 7h losgegangen und haben um ca. 7.45 eine Reservierung gemacht.

Bis zum Mittag hatten wir noch reichlich Zeit und haben uns deshalb entschlossen ein wenig Sugamos Geschäfte zu erkunden.

Eine besonders schöne Erfahrung haben wir in einem Teeladen entlang der Hauptstraße gemacht:

Die Preise sind hier eher teuer als günstig, aber dafür ist die Qualität sehr gut

Die Preise sind hier eher teuer als günstig, aber dafür ist die Qualität sehr gut

Wir wollten uns eigentlich nur die schönen Teebecher anschauen, als uns das ältere Ehepaar, dass den laden leitet, aufeinmal 2 Schalen Tee hinstellte und uns aufforderte, uns zu setzen. Wir waren beide überrascht und nach dem ersten Tee kam der nächste, diesmal Matcha. Der alte Herr hat uns gezeigt, wie man Matchpulver mit heißen Wasser verühren muss (Man hat dafür so eine Art niedlichen kleinen Schneebesen). Weil der Tee recht bitter ist isst man gewöhnlich vorher etwas süßes, und auch das haben wir bekommen.

Dann haben sie uns noch etwas über Teetassen erzählt und von ihrem Sohn, der in Paris studiert. Der Tee und der andere Service hat uns auch nichts gekostet und am Ende haben sie uns noch einen Kalender geschenkt und uns einen schönen Aufenthalt in Japan gewünscht.

Nach einer verbeugungsreichen Verabschiedung haben wir uns die weiteren Läden angesehen: Und vom Pelzhut bis Strickjacke gab es wirklich alles an Mode für die Damen und Herren über 60.

Irgendwann sind auch die 4 Stunden Wartezeit vorbeigegangen und wir sind zum Tsuta-Restaurant gegangen. Dort mussten wir dann noch ca. 15 Minuten warten und haben einen Zettel auf Englisch/Japanisch bekommen, wo die Regeln des Hauses aufgeschrieben waren.

Leider ist das mit dem Englischen immer so eine Sache, so ist auf der Japanischen Seite davon die Rede, das jeder Gast nur eine SCHÜSSEL Nudeln bestellen sollte, auf der Englischen fällt das Menü etwas karger aus:

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Wir haben dann aber letztendlich doch mehr zu essen bekommen:

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Das Essen ist übrigens nicht viel teurer als in anderen Ramenläden, zwischne 1000 und 1500 yen liegt der Preis.

Das obaachan no harajuku ist vielleicht nicht so spannend wie das Original, aber wer sich Zeit nimmt kann auch hier eine gute Zeit verbingen, fernab von Menschenmassen.

 

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