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16. Sep 2012

Hello again, Shinjuku!

Verfasst von

Um Geld abheben zu können und die Karten fürs Ghibli-Museum für Franzi und mich zu kaufen, sowie nach der Prepaid-Karte zu schauen, ging es heute nach Shinjuku, an einem Sonntag – ja, die Geschäfte haben hier auch Sonntags ganz normal geöffnet! Ich nahm den Express-Zug, nachdem ich lecker Curry und Miso im Matsuya verspeist hatte.  Ich hatte mir vorher bei google maps angeschaut, wo sich Lawson und 7 eleven befanden – oh Wunder – fand ich die beiden Läden sofort, dank Bauchgefühl, das mir sagte: „Geh doch einfach mal dort lang“. Ich kaum auch vorbei an einem der Matsuri, wo sie Schreine durch die Gegend schleppen, von denen gab es in Shinjuku heute so einige.  Nachdem ich im 7 Eleven erfolgreich Geld abgehoben hatte, versuchte ich mich im Lawson am Loppi – ein Computer, an dem man Ghibli-Museums-Karten, Prepaid-Karten und was weiß ich noch alles kaufen kann. Ich schaffte es bis zu einer gewissen Stelle, dann aber schaute ich mich hilflos um, sprach den Mann neben mir an, der mir gerade helfen wollte. Da kam aber auch schon ein Mitarbeiter angesprungen, tippte allerlei Tasten, schrieb meinen Namen (leider falsch, aber ich habe mich nicht getraut, ihn zu korrigieren, ich hoffe, das ist nicht schlimm/der Name ist nicht so wichtig) und schon hatte ich meine Karten. Dann sprach ich ihn noch auf die Prepaid-Karte für Softbank an und zack hatte ich auch die in der Hand. ^^° Ich bezahlte also und ging fröhlich aus dem Laden. In einem Süßigkeitenladen suchte ich nach diesen umwerfenden Keksen, die ich mir in dem Süßigkeitenladen nahe Hiyoshi gekauft hatte, fand sie aber nicht, weswegen es nur auf Fit`s und Lotte Kaugummis hinauslief. ^^ Dann entdeckte ich einen McPaper Ähnlichen und ging hinein, weil ich mir einen Organizer kaufen wollte. Da ich immer sehr viel schreibe, brauche ich viel Platz, sodass die richtig Hübschen schonmal herausfielen. Letztendlich kaufte ich  mir einen klassischen Schwarzen, der noch mit schönen Dingen verziert wird und außerdem einen Hunde/Shiba Inu Kalender für 2013 – oh wie ich mich auf dieses Jahr freue! =) Noch glücklicher machte ich mich nun auf die Suche nach Kinokuniya, einem wundervoll großen Buchladen, in dem ich nach nihonjin no shiranai nihongo suchen wollte, dem Manga, den uns Florian im Tutorium vorgestellt hatte. Ich wollte fast schon aufgeben, da sah ich vor mir ein Book off-Schild und versuchte da mein Glück – da ich mir allein nicht sehr viele Chancen ausrechnete, es zu finden, fragte ich nach einmaligem Durchgang einen Angestellten, der sich den Namen notierte und nach circa fünf Minuten mit dem Exemplar zurückkam, ich glaub, der hat gesehen, wie happy ich war. =) Dann nahm ich mir noch eine CD von Superfly, eine Sängerin, die ich heute morgen im Fernsehen kennengelernt und von deren Stimme ich sofort überzeugt war, mit und machte mich danach auf den Heimweg… Naja, der Shinjuku-Bahnhof… das ist so eine Sache für sich. Also erstmal sind mir bald die Augen ausgefallen, weil es so traumhaft schöne Klamotten und Schuhe in den Läden gab, aber ich ging lieber ganz schnell vorbei, als noch mehr Geld loszuwerden. Und dann suchte ich die Odakyu-Linie, war auch in der richtigen Richtung, doch dann waren auf einmal die Pfeile verschwunden und ich ging erstmal hinaus. Es gibt auch noch einen riesigen Odakyu store, an dem ich bestimmt drei Mal vorbei lief, bis ich mich auf einem Plan vergewissert hatte, dass ich wirklich dort hinein muss, um auch zur Linie zu kommen. Dann musste ich ungewohnt lange (für japanische Verhältnisse) auf die Bahn warten, weil ich nur mit dem local, semi express und express Zug fahren kann, die anderen fahren nämlich an Mukougaokayuuen vorbei und vergewisserte mich erneut beim Schaffner, dass der Zug nach Odawara auch an meinem Bahnhof hält. Ich schnappte mir nen Sitzplatz und las ein bisschen in den Manga hinein. Dann schwenkte mein Blick zu einem Mädchen, dass sich in der Bahn schminkte und sich Wimpern anklebte – ich glaub, das wird für mich immer faszinierend bleiben. ^^ Dann ging es noch einmal in den life um Abendbrot (mein geliebtes Onigiri) und ein Kirschgetränk zu holen und zu Hause packte ich meine Errungenschaften wieder aus. ^^

Über Julia Streubel

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