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3. Feb 2013

Gemüsefight!

Verfasst von

Am Mittwoch (16.1.) kam dann die erste Ernüchterung bezüglich J4 – Nattalie und ich mussten uns eingestehen, dass hier ein anderer Wind weht, als noch zu J3-Zeiten, aber naja, wir wollen ja Fortschritte machen, da müssen ja auch mal härtere Zeiten kommen. ^///^° Wir sind fünf – zwei Koreanerinnen, eine Taiwanesin, eine Laosianerin und ich. ^^ An den Unterrichtsteilen hat sich nichts geändert, nur an deren Inhalten. ^^° Jetzt gibt es jede Woche einen Kanji- und einen Vokabeltest und irgendwelche Vorträge… V.V Naja, das wird schon – hoffentlich. Eine freudige Überraschung gab es, als ich hoffnungsvoll beim Hausmeister nachschaute, ob mein Päckchen aus Deutschland schon angekommen ist und siehe da – es ist angekommen!Er sagte mir, das wäre schon vor 2 Tagen angekommen, aber naja… der Schnee hielt mich davon ab, lange Zeit außerhalb der Tür zu verbringen. ^^°

Am Freitag (18.1.) gab es etwas wie ich finde ganz Tolles – wir durften nämlich zum Kabuki gehen!  Kabuki ist traditionelles japanisches Theater, in dem selbst Frauenrollen von Männern gespielt werden. Sie tragen wundervolle Kostüme, sind toll geschminkt und reden altes Japanisch, weshalb ich die meiste Zeit mit einem Fragezeichen über dem Kopf dort gesessen hätte, hätten wir nicht so einen tollen Audio-Guide gehabt, der die Situation und das Gesagte erklärt hat. Viele Besucherinnen – meist ältere Damen – kamen im Kimono. =3 Im Vorfeld sahen wir uns den toll verzierten Bühnenvorhang und die Souvenirshops an. Die Sitze sind übrigens nichts für große Menschen – wer mich kennt, weiß, wie klein ich bin und selbst meine Knie berührten beim Sitzen fast den Sitz vor mir. ^^° Vielleicht ist das aber auch nur bei den billigsten Tickets so.  Die erste Stunde bin ich fast eingeschlafen, weil Dunkelheit mich sehr schnell müde werden lässt, aber ab Stunde zwei war ich wach – das Stück dauerte vier Stunden. ^^° Zwischendurch gab es immermal Pausen zwischen 10 und 20 Minuten lang. So in der Mitte des Stücks kam dann die Figur auf dem Flyer auf die Bühne, von der ich gedacht hatte, es handele sich um die Sonnengöttin Amaterasu – die höchste Göttin im Shintoismus – räusper – ich hatte ziemlich falsch gedacht, denn es handelte sich um eine hochrangige Kurtisane… na huch. ^^° Mein Erinnerungsvermögen ist leider schon wieder etwas angegriffen, aber im Großen und Ganzen ging es glaub ich darum, dass einem Shogun von einem Rattengott oder so ähnlich das Leben schwer gemacht wurde, weil aus seinem Haus eine Katzenfigur verschwunden ist, die das Haus zuvor vor diesem Gott beschützt hat. Zum Ende des Stücks gibt es dann einen Kampf zwischen dem Katzengott und Ratten – in einer Küche, was ziemlich beeindrucktend, weil akrobatisch, war. ^^ Um sich vor dem Katzengott zu verteidigen, nahmen die Ratten alles, was auf der Bühne herumlag – Stühle, Tische, Rettich, Karotten… ^^ Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, das mal anzuschauen und ich bin sehr froh, diese Möglichkeit erhalten zu haben.

Am Samstag traf ich mich mit Midori, einer Freundin von David, die einen Tandempartner gesucht hat, in Shinjuku – sie hat mich gefunden – wie cool! ^^ Wir gingen dann in ein spanisches Restaurant, tranken Café, aßen Nudeln und unterhielten uns. =) Als sie dann zum Salsa-Unterricht ging stöberte ich noch ein wenig ich den naheliegenden Geschäften nach einem Geburtstagsgeschenk, fand jedoch nichts und kehrte zurück, denn so langsam kam die liebe Nora an. 16 Uhr war ausgemacht, nur leider hatte es wieder einen „Personenunfall“ (=() gegeben, sodass die Bahnen etwas anders fuhren, wie Nora berichtete, aber zum Glück kam sie an. Wir  gingen dann also im Daie einkaufen und bereiteten unser Buffet zu: Salat, Schnitzelchen, Baguette und Käse und Wein – ja, ich weiß, nicht sehr Japanisch, aber lecker!!!! =) Dazu schauten wir eine Karaoke-Sendung im Fernsehen und als diese vorbei war, versuchten wir Sex and the City zu schauen, da aber jede Internetseite wollte, dass ich was downloade, konnten wir nur „The real me“ auf youtube gucken und schauten dann das japanische Drama „Paradise Kiss“.

Am Tag darauf ging es dann gegen 10 Uhr zum Kokusai Kenshukan, wo Alice und Marian leckere Pancakes zubereitet hatten und nach diesem leckeren Frühstück brachen wir auf zum Shoppen in Shimokitazawa. Ich fand zwar einiges was mir vom Schnitt her gefiel, aber die Farbe passte nicht, sodass ich es hängen lassen musste… vor allem um dieses eine tolle Kleid ist es schade… T.T Naja, ich zeigte Nora dann mein Lieblingsrestaurant – ein Italienisches – in dem Örtchen und zum Glück schmeckte es ihr. ^^ Da wir außerdem so viel trinken konnten, wie wir wollten, war alles super. =) Der Tag wurde dann mit Purikura beendet und schon ging es wieder nach Hause. ^^°

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