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17. Feb 2013

Kanji-Unsicherheit? Frag den Schüler!

Verfasst von

Am Montag (21.1.) versuchte ich mich wieder an Kalligrafie, auf Japanisch Shodou. Es klappte leider nicht wirklich besser als beim letzten Mal, aber das ist ja auch kein Wunder, weil ich seit letztem Jahr nicht geübt habe und an Wunder glaube ich schon lange nicht mehr. Als ich dann jedoch auf die Schriftzeichen der Frau (eine Chinesin) vor  mir sah, machte ich große Augen: die sahen aus wie die Schriftzeichen eines Vollprofis!!! Im Nachhinein erfuhr ich dann, dass sie mal Kalligrafieunterricht hatte… puuuh kein reines Naturtalent. ^^° Aber es sah wirklich wirklich klasse aus. =)  Danach ging es mit Shiho, Bomichan und Aya zum Nabe-Essen nach Shinjuku… naja, aus dem Nabe wurde Shabu Shabu, aber das war genauso lecker. Die Lieben ließen das weniger fettige Fleisch für mich. *___* Das war echt lieb von ihnen! Dann gab es noch eine Überraschung für Bomichan – sie hatte zwar erst am 31.1. Geburtstag, aber da Shiho und Aya sie danach erstmal nicht mehr sehen würden, gab es ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk – vom Hause so einen Süßigkeitenteller mit Eis und anderen Leckereien und von Shiho Bodylotion. ^^ Ich war natürlich nicht vorbereitet, wollte ihr aber auch etwas schenken… der Moment kam jedoch erst am 1.2. ^^

Am Mittwoch (23.1.) ging es dann zum Ghibli-Museum – ja ich war schon einmal da, aber es ist einfach immer wieder schön. =) Diesmal haben sie einen neuen Film gezeigt – ohne Sprache, nur Laute. War etwas seltsam, aber trotzdem schön, Ghibli eben. 😉 Auch die Ausstellung mit den vielen Originalbildern schaute ich mir wieder an und dann ging es shoppen im Ghibli-Shop. Sie hatten nämlich meine kleine süße, dicke Ratte in etwas größer, die musste einfach mit. ^^ Dann gab es noch wunderhübsches Briefpapier, eine Karte und einen Bilderrahmen. Dann ging ich mit Alice ein Eis essen, während wir auf Amin und Marian warteten, die später in den Film gegangen waren. Sie kamen jedoch nicht wie erwartet heraus, weshalb ich mich leider im Voraus verabschieden musste, weil der Kulturtreff bevorstand. Ich fuhr zwar zurück nach Mukogaokayuen – wir hatten Karten bekommen, mit denen wir von Mitaka nach Mukogaokayuen fahren konnten – setzte mich jedoch dann noch in mein Lieblingscafe, weil ich es nicht bis nach Hause geschafft hätte, außer ich wäre gerannt… aber naja, rennen… nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss. ^^ Diesmal ging es bein Kulturtreff um Bildungssysteme – juhuu, mein Lieblingsthema! =)

Am Samstag (26.1.) traf ich mich wieder mit Midori, diesmal gingen wir in ein ganz wundervolles Restaurant, in dem man ganz leckere Burger essen konnte. =) Dort tranken wir Smoothie, aßen die besagten Burger und quatschten über verschiedenste Themen, diesmal viel auf Deutsch, aber naja, das ist ja gut für sie. =)

Am Mittwoch (30.1.) hatte Markus zum Glück noch ein wenig Zeit, um auf dem Weg zurück von seiner Odawara-Reise bei mir zu halten und Susis Geschenk in Empfang zu nehmen. Wir quatschten in meinem Cafe (Hokuo) und halb 7 musste er dann auch wieder fahren. Er war also der Erste, für den das Abenteuer Japan-Auslandssemester nun vorbei ist… Leute zu verabschieden ist immer doof, aber vermeidbar ist es nicht. =(

Am Donnerstag (31.1.) fuhr ich zusammen mit Yuusuke zur Senshu-Oberschule, um zusammen mit Shu ein wenig über Deutschland zu erzählen. Draußen und drin machten gerad so einige Clubs Sport, unter anderem auch der Cheerleading Club und ich schaute gespannt zu, bis wir dann zum Vortragsraum gelotst wurden. Leider kamen nicht so viele interessierte Leute, wie ich gehofft hatte, aber immerhin welche… So uninteressant ist Deutschland doch gar nicht… Naja, was soll man machen.

Am 1.2. fand dann die Zwischenprüfung statt… naja, war wiedermal sehr unsicher bezüglich der Richtigkeit meiner Antworten. Jedoch vergaß ich die Sorgen darum schnell, denn am Abend ging es mit Sai-san, Bomichan und Nattalee Kaitensushi (Sushi auf dem Rollband) essen. =) Sai-san ist Taiwanesin und vor allem eine Lehrerin erkundigt sich bei ihr immer, ob denn ihre Kanji richtig geschrieben seien. Deswegen haben wir uns jetzt auch angewöhnt „Sai-saaaaan!“ zu rufen, wann immer wir ein Kanji nicht lesen können – die Ärmste. ^^° Zumindest war es ein schöner Abend und für Kaitensushi war das Sushi auch ganz lecker. ^^ Wir konnten es auch nicht lassen uns Dessert zu bestellen und somit rollten wir dann aus dem Restaurant und direkt in den Regen… baaah, ekelhaftes Wetter, aber da wir dank Wetterbericht vorgewarnt waren, hatten wir unsere Regenschirme mitgenommen.

Während die ganze Woche über eher kalt war, wurden wir am 2.2. mit einer Wärmewelle und ca. 18°C beschert, das war ja einerseits ganz schön, andererseits hinderte es uns daran, Eislaufen zu gehen, denn durch die Wärme blieb die Eisbahn geschlossen. Meine Franzosen Alice und Marian und ich machten uns also auf nach Shimokitazawa, weil ich da einen Inder kannte und die beiden lieben Nan (dieses indische Brot) genauso wie ich. =3 Wir gingen auf Schuhe- und Klamottensuche, fanden aber letztendlich erst in einem internationalen Geschäft etwas Kaufbares… na ratet mal, was kauft eine Deutsche? Genau Gummibärchen und Gewürzgurken… XD Hach, ich konnte nicht anders. ^^° Meine Franzosen kauften – nein keinen Käse, der war zu teuer ^^° – aber Wein und auch Gewürzgurken. ^^ Dann machten wir uns auf zum Inder. Leider schmeckte es dort nicht so gut wie in Saitama bei Nora, aber es schmeckte – leider sahen wir erst beim Bezahlen, dass wir auch durchaus anderes Nan außer dem Normalen hätten bestellen können – so ein Mist, aber das Restaurant rennt ja nicht weg. ^^ Wir gingen auch in meinem Waffelcafe essen, hmmm, das war lecker! Zum Abschluss ging es noch – natürlich – zum Purikura (Fotoboxen, mit verschiedenen Themen, zu denen man Mimik und Gestik anpasst oder einfach macht, was man möchte ^^), was wieder sehr spaßig war – vor allem das Gestalten der Bilder macht großen Spaß, wenn man nicht gerade eine einfallslose Phase hat, wie ich. V.V An dem Tag gab es im Übrigen ein Festival – Setsubun – für 7-jährige Kinder, wenn ich mich recht entsinne. Es rannten Dämonen durch die Straßen und die Kinder mussten sie mit getrockneten/gerösteten Sojabohnen, die wie Erdnüsse schmecken, bewerfen. ^^

Am 3.2. (Sonntag) ging es dann nach Ueno zu Nora, die leider etwas erkältet war, aber trotzdem kam – danke. :3 Wir gingen mal wieder shoppen, diesmal in einem Kaufhaus, das ich noch nicht kannte und auch gar nicht als Kaufhaus erkannt hätte, ist schwer zu finden, weil keine auffälligen Schilder einen anblinken. ^^° Es gab mal wieder Schuhparadise ohne Ende, aber ich bin ja eigentlich auf der Suche nach „stundenlang ohne Schmerzen laufen könnenden“ Schuhen für meinen Tripp nach Nagoya, Nara und Kyoto… die Highheels sind ja alle wunderschön und ich hätt sie auch am liebsten alle mitgenommen, aber naja… ^^° Letztendlich kaufte ich nur in dem Laden in der ersten Etage (bei uns Erdgeschoss) eine Bluse, im Rest des riesen Kaufhauses gab es zwar so einiges ganz Hübsches, aber so wirklich wollte mir dann nichts außer diese Bluse zusagen. Dann gingen wir noch in ein Grüner Tee-Cafe und bestellten Parfait und ich noch Schoki-Cafe-Latte. Anfangs war das Parfait sehr lecker, aber unten gab es dann Anko, was ja eigentlich okay ist, aber dann haben sie diesen komischen Jelly-Kram noch mit reingemacht – wenns nur zwei gewesen wären, wärs ja runterschlugbar gewesen (bin kein japanisches Jelly-Fan…), aber gleich so viel auf einmal, da verging mir dann mein Appetit… Naja, aber vermutlich machen die das überall rein, Nora hatte auch so viel. Mein Schoki-Cafe-Latte hingegen war 1+++. ^^ Wir probierten auch noch einen Döner… der war kaum genießbar… naja, jetzt wissen wir zumindest in welchem Laden, wir keinen Döner mehr essen. =/ Weil ich ja von Ueno aus fast eine Stunde brauche, ging es nach einem kurzen Besuch bei Mac (sehr gute Make-up-Marke laut Nora, kenn sie nur von Erzählungen ^^) nach Hause. Zum Abschluss noch ein Foto von meiner süßen, dicken Ratte aus Chihiros Reise ins Zauberland im Großformat *___________* 

Über Julia Streubel

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