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1. Apr 2013

Filme und Schildkröten

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Am Montag (11.3.) ging es mir zwar immer noch  nicht besser, aber zu meinem Friseur-Termin wollte ich trotzdem, zumal frische Luft ja gut tut. Während mein Friseur dann also an meinen Haaren rumwerkelte und schon wieder ziemlich viel Fell herausholte (Wo kommt das denn her?! Der letzte Friseurbesuch war erst 2 Monate her! o.O) unterhielten wir uns mal wieder über verschiedenste Themen wie Pollen (ich schniefte herum, weil ich erkältet war, er, weil er eine Pollenallergie hat ^^°), Haustiere und Reisen. Ich bin wirklich sehr gern dort, sie betreiben wenigstens Smalltalk mit den Gästen, wobei es bei Friseuren in Deutschland eher still zugeht, zumindest meiner Erfahrung nach. Es gibt sicherlich auch sehr kommunikative Friseure. Leider musste ich das Treffen mit Alice am Abend absagen dank der blöden Krankheit, aber dafür war ich am Dienstag einigermaßen fit und konnte mit Marian und Alice zu einem Schildkröten-Tempel (*____* Endlich würdigt mal jemand Schildkröten!!! *___*) und danach in Marians Wohnung einen Film gucken und nebenbei indisches Essen und Eis verputzen. In Shinjuku gingen wir ins Alice-Cafe, um leckeren Kuchen zu essen und Tee zu trinken. ^^ Es ging also erstmal mit dem Zug nach Kamedo (亀戸), aber wir landeten erst bei einem Tempel für Sportler – schien privatisiert zu sein. Es gab jedoch ein Schild, das zu dem wirklichen Tempel führte, es führte ein Pfeil nach rechts… und das war es. Ihr wollt zum Tempel? Dann prägt euch mal schön die Karte ein und lauft auf gut Glück los! Da ist ja der Shinjuku-Bahnhof noch besser ausgeschildert und da führen manche Pfeile auch ins Nirgendwo, bzw. man muss sich den Weg dann eben selbst zusammenreimen. -.- Naja, aber dank dem tollen Orientierungssinn Marians fanden wir den Tempel! =) Nur wo waren meine Schildis?! Ab und zu hat man mal ein Köpfchen oder den Rücken gesehen, aber generell waren eher die dicken, fetten Koi daran interessiert, gesehen zu werden. =( Da es an diesem Tag jedoch kalt war und die Sonne nicht wirklich geschienen hat und außerdem gerade an den Brücken gebaut wurden, hatten meine Schildis bestimmt keine Motivation auf so einen Stein zu krauchen… Hm, naja, dann fahr ich eben nochmal an nem wundervollen, sonnigen Tag hin und dann will ich Schildis sehen! Es ging dann also nach Takadanobaba, erst Curry zum Mitnehmen kaufen (in der Wartezeit wurde uns Lassi spendiert ^^) und dann zu Marians Wohnung im Waseda-House. Klein und fein, aber meiner Meinung nach total gemütlich und ausreichend. ^^ Dann kam auch noch der gute Amin dazu – ohne Bart! Wir waren erschrocken! ^^ (Er war beim Friseur und die Friseuse wollte auch etwas an seinem Bart herumschnippeln, dies artete dann wohl in eine Katastrophe aus, die ihn seinen kompletten Bart gekostet hat, ich fands gut hihi ^^) – und wir schauten einen Film über ein Mädel, das eigentlich in New York nach einem tollen Job suchen soll, laut ihrer Mutter, dann jedoch als Babysitterin arbeitet. Ich fand ihn ganz witzig. ^^

Am Mittwoch war der Tag des Abschieds von Alice gekommen und wir gingen in mein geliebtes Restaurant in Harajuku/Omotesando marukado (丸角). Zum Glück war Alice auf die Idee gekommen, für uns drei zu reservieren, andernfalls hätten wir nämlich an diesem Abend keinen Platz bekommen, denn das Restaurant war ausgebucht. Wir bestellten mein geliebtes Tofu und Fleischgerichte und dazu diesen wundervollen Umeshu. ^^ Am tollsten fand ich, dass die Kellnerin mich wieder erkannte und sich dafür bedankte, dass ich so oft bei ihnen essen komme… Dank ihrem Tofu und dem Umeshu…! ^^ Aber bis jetzt fand ich alles lecker, was ich dort gegessen habe. ^^

Am Samstag ging es dann endlich auf das Konzert der Street Corner Symphony – dem A capella-Zirkel der Waseda-Universität, in dem mein Chorleiter mitsang. Ich berichtete Roman von dem Konzert, er bekundete Interesse und so kam es, dass wir gemeinsam dort hin gingen. Dank Romans Handy fanden wir den Weg auch sehr schnell und konnten in der Konzert-Halle Platz nehmen. Und wollt ihr zum Grübel-Thema Nr. 1 eures Zirkels werden, dann geht mit einer Person des anderen Geschlechts auf ein Konzert! Mein Chorleiter kam vor Anfang zu mir, um mich zu begrüßen und war etwas verdutzt über meine Begleitung. Nach dem Konzert ging ich noch kurz zu anderen Zirkelmitgliedern und der eine fragte mich zweimal, ob Roman mein Freund sei… V.V Er ist ein Freund, aber nicht ein Freund! Was ist denn daran so schlimm, wenn zwei an Musik Interessierte zusammen zum Konzert gehen? Hier gleicht das wohl einem Skandal oder so… also allein oder in ner größeren Gruppe wäre es wohl völlig okay gewesen, naja, was solls. ^^ Ich glaube zumindest, Roman war von dem Konzert genauso hin und weg wie ich. Mir hatte es vor allem die Band, die (ich glaube) Finnisch sag, angetan, das war der helle Wahnsinn! Nachdem alle Bands aufgetreten waren, durfte das Publikum die Band wählen, die sie nochmal hören wollten. Innerlich wollte ich zwar für stilla – die Band mit den finnischen Liedern – stimmen, entschied mich aber dann doch für die Band meines Chorleiters. ^^° Im Endeffekt erfüllte sich jedoch meiner innerer Wunsch und stilla durfte noch einmal auftreten. ^^ Eigentlich wollten wir danach noch in mein tolles Burger-Restaurant gehen, da dort die Menschen jedoch anstanden, zogen wir letztendlich in Mosburger ein und quatschten noch eine Weile. ^^

Am Sonntag (17.3.) ging es dann ins Kino zu Himawari to koinu no nanokakan – Die sieben Tage der Himawari und der Welpen. Schon als ich die Werbung zum Film sah, wusste ich, dass ich diesen Film gucken muss, denn es gab Shiba Inu und Shiba Inu-Welpen zu sehen. *___* Ich ging also mit Shiho zum Kino, da wir jedoch noch Zeit hatten, kauften wir bei Mister Donuts Verpflegung (ich mal wieder einen neuen Donut aus der Sakura-Special Edition ^^) und noch etwas zu trinken im Conbini. Leider musste aber auch noch im Kino eine Zimtstange mit, boaaah, war das lecker! Das Popcorn hatte nämlich nur sehr gewöhnungsbedürftige Geschmacksrichtungen wie Barbecue oder Käse… o.O Der Film war verdammt traurig, aber irgendwie schienen Shiho und ich die Einzigen zu sein, die herumschnieften. Erstmal ging es um ein älteres Ehepaar, das einen Shiba Inu hält. Die ältere Dame stirbt und der Mann muss sich auf einmal um alles kümmern, wird dann aber von seinem Sohn dazu überredet, ins Altenpflegeheim zu gehen und der Hund bleibt angekettet zurück. *heeeeul* Der Shiba Inu reißt sich los und rennt, dem Auto hinterher, schafft es jedoch nicht und wird zum Streuner. Dann wird eine zweite Familie mit zwei Hunden, zwei Kindern, einem Vater und seiner Mutter vorgestellt. Der Vater arbeitet in einer Art Tierheim. Das furchtbar Traurige daran ist, dass die Hunde, die nach 7 Tagen nicht vermittelt werden, töten muss… *heeeeul* Sie kriegen bald einen Anruf, dass jemand im Wald einen streunenden Hund entdeckt hat und dabei handelt es sich um den Shiba Inu und seine Welpen, die in das Tierheim gebracht werden. Der Shiba Inu hat furchtbare Angst vor Menschen und greift außerdem jeden an, der seinen Welpen zu nahe kommt. Der Vater sorgt dafür, dass statt einer Woche drei Wochen „Schonfrist“ verstreichen, in denen er sich langsam der Hündin nähert und eine Beziehung zu ihr aufbaut. Am Ende ist dann der endgültige Tag erreicht und es wird schon alles vorbereitet, um die Hunde zu töten, doch der Vater geht in den Käfig und redet mit der Hündin, die erinnert sich an ihr Herrchen, lässt sich streicheln und schleckt seine Hand ab. *heeeeul* Letztendlich nimmt die Familie die Hündin – Himawari – und ihre drei Welpen auf – Happy End! Am witzigsten fand ich, dass erstmal sehr viele Frauen mit ihren Puderdöschen im Bad zu finden waren – wir waren wohl doch nicht die Einzigen, die geweint haben, hihi. ^^ Danach ging es mit Aya noch lecker essen, diesmal Italienisch – ich aß zum Beispiel Pilzrisotto (Ja, inzwischen hab ich mich mit Pilzen ganz gut angefreundet ^^) und dann ging es auch schon wieder nach Hause. ^^°

Über Julia Streubel

3 Kommentare

  1. hinh hot sagt:

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