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23. Mai 2013

Musik-Freundschaft

Verfasst von

Am Freitag (12.4.) kam ich erst einmal zu spät zum Unterricht, weil ich, bis ich zur Vergewisserung nachschaute, der festen Überzeugung war, dass der Unterricht ab der 4. Einheit (14.50) beginnt, jedoch hatte er ab der 3. (13.05) begonnen, sodass ich ca. eine halbe Stunde später kam. Der Lehrer verzog keine Mine und ordnete mich einfach einer Gruppe zu, sodass wir den Rest der Stunde über verschiedenste auf Schulbildung bezogene Themen sprachen. Am Abend fand dann noch ein Nomikai (Trinktreffen) für die am Acapella-Zirkel interessierten Erstis statt. Entgegen des Kommentars einer Koordinatoren, die mich darauf hinwies, dass ich nicht dabei zu sein brauche (!!??), weil das ein Treffen für die Erstis ist, um ihre Sempai (ältere, erfahrenere Studenten) kennenzulernen, blieb ich erst recht da und es war auch sehr spaßig und interessant! Die Erstis kamen aus den verschiedensten Ecken, aber was ich immer wieder höre ist, dass Studenten immer ein „leider“ davor setzen, wenn sie zugeben müssen, dass sie aus Saitama (oberhalb von Tokyo) kommen. Ich weiß gar nicht, was an Saitama so schlimm sein soll – ich mag es, das kann jedoch vielleicht auch daran liegen, dass mir Nora nur tolle Seiten gezeigt hat. ^^ (ich muss unbedingt wieder in dieses monströse, Flughafen ähnliche Kaufhaus… aber ohne Shoppingpartnerin?! ._.) Nach dem Nomikai konnte ich dann noch mit meinem Chorleiter einen Termin fürs Karaoke – am nächsten Tag um 5 Uhr ausmachen und habe durch ihn wieder sehr schöne, interessante Lieder kennengelernt, die ich auch einmal einstudieren möchte. ^^

Am Montag (15.4.) ging es wieder in mein geliebtes Hiyoshi, denn dort traf ich mich mit vielen Shimoda-Bewohnern, um in einer neuen Folge von Game of Thrones zu fröhnen. Ich mein, fragt mich bitte nicht nach irgendwelchen Namen oder Zusammenhängen, soweit bin ich noch nicht, aber ich mag die Serie sehr. =)

Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit Fragen von japanischen Studenten, die lernen, wie man Ausländern Japanisch beibringt, jedoch wurde ich hinsichtlich meiner Lerntechnik oder sonstigem nicht befragt, es ging eher wieder um Alltägliches oder um Deutschland – naja, auch nicht schlecht. =)

Am Donnerstag wollte ich mich in Mita mit Yusuke und Ren treffen. Ich kam zwar am Ausgang A10 raus, aber bis ich den Mita-Campus fand, dauerte es ca. 20 Minuten, weil ich mir natürlich diesmal keine Skizze gemacht hab, sodass der Tokyo-Tower als Orientierungspunkt herhalten musste, ich dann bis zu diesem lief und die Straße entlang. Das Treffen war so weit ganz nett, kommt eben immer auf den Gesprächsstoff an, ne. Ich habe noch nicht herausgefunden, woran es liegt, dass ich mit manchen Menschen stundenlang ohne Punkt und Komma quatschen kann und bei anderen ist nach Standardfragen Schluss – merkwürdig. ^^

Die ganze Woche über hat mein Zirkel auch die Werbetrommel gerührt, indem einzelne Bands in der Mittagspause auf dem Hof gesungen haben – ich war zur seelischen Unterstützung und zum Genießen der Harmonien immer dabei. =3 Am Freitag dann fand die „Aufnahme“ der neuen Mitglieder statt. Dazu hatte Manta (Technik- und Beatbox-Genie) eine Powerpointpräsentation mit allen wichtigen Infos vorbereitet und unsere besten Bands trugen noch ein paar Lieder vor. *___* Danach gab es Zettelchen – wer Mitglied werden wollte, musste bis zum 10.5. 3000 Yen Mitgliedsbeitrag bezahlen, wer in einer Startband aufgenommen werden wollte, musste freie Zeiträume in der Woche angeben und so weiter und so fort. ^^ Ich trug mich natürlich auch ein, weil ich mehr singen und Harmonien üben möchte. =) 

Am Samstag (20.4.) hieß es dann trotz Regenwetter Barbecue am Tama-Fluss gleich um die Ecke in Noborito. ^^ Wir trafen uns 11 Uhr, bis es dann etwas zu futtern gab, war es halb zwei – uns hingen die Mägen schon in den Kniekehlen. Ich hatte noch schnell Baguette, Salat, Käse und Salami gekauft, weil ich nicht mit leeren Händen dastehen wollte und ein bisschen Abwechslung zum vielen Fleisch begrüße ich sehr. =) Gegrillt haben wir auf etwas älteren Varianten eines Grills, was ja nicht schlimm ist, solang man keinen Pappkarton als Stütze darunter stellt und dieser dann Feuer fängt. XD Naja, passiert. ^^

Es wurde wieder fröhlich sowohl Englisch (Sean hatte Kevin mitgebracht ^^) als auch Japanisch gequatscht und wo Sean und ich sind, steht eigentlich schon fest, dass es nach dem Event noch zum Karaoke geht. Das war wieder so spaßig – Karaoke ist eine großartige Erfindung!

Über Julia Streubel

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