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3. Jun 2013

Japan ist schon anders ne… ^^

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Am Montag (22.4.) traf ich mich wieder mit Bomee-chan, Shiho und Aya in Shimokitazawa, um Takoyaki (Teigbällchen mit Tintenfisch oder anderem drin) zu essen, aber da in unserem auserwählten Laden gerad ein Kangeikai (Wilkommensfeier) für Erstsemester in einem Zirkel stattfand, gingen wir letztendlich Fleisch und Gemüse essen – es gab so einen Grill im Tisch drin, auf dem wir das selbst zubereiten konnten. =) Danach noch ritualmäßig Purikura und unsere Wege trennten sich auch schon wieder. =) Es tut wirklich gut, zu erfahren, dass auch Japaner aktiv dazu beitragen, dass man sich trifft. Dann weiß man wenigstens, dass sie sich mit einem auch treffen möchten und nicht alles nur von einer Seite ausgeht. Aber da ich einige Leute sehr mag, muss ich eben hartnäckig sein. ^^

Am 24.4. (Mittwoch) war ich wieder Besucher in dem Unterricht für die Japaner, die Ausländern Japanisch beibringen wollten und diesmal lief das Gespräch lockerer und einige mehr trauten sich zu fragen. Auch die Themen waren vielfaltiger – in der einen Gruppe wurde ich über meine Zukunftsideen ausgefragt, in der anderen drifteten wir so in das Thema Manga ab, dass einige gar nicht mitreden konnten. Die Blicke, wenn manche hören, dass es manche Serien auch in Deutschland gibt ist einfach zu herrlich. =P

Am 26.4. (Freitag) machte ich mich auf zu einem Nomikai mit meinem Betreuungsprofessor und ein paar Kandastudenten (Kanda ist der andere Campus der Senshu mitten in Tokyo) aus seinem Kurs in Suidobashi. Ich finde, dass war ein sehr gelungener Abend. Erstmal gab es unglaublich viel zu essen – vielleicht haben wir All you can eat and drink bestellt, aber ich weiß nicht, wer so viel essen kann. Selbst die Jungs haben irgendwann die weiße Fahne geschwenkt. Zumindest saß mal wieder ein juku-Lehrer am Tisch. ^^ Und da er und sein Nachbar genauso gern essen wie ich, haben wir uns vorgenommen, gemeinsam zum Sweets Paradise zu gehen – mal schauen, ob das klappt. Zumindest erzählte der juku-Lehrer, dass er am Anfang seines Studiums nur auf Feiern aus war, dann jedoch einen sehr motivierten Studenten kennengelernt hat, der seine Motivation angefacht hat und jetzt lernt er fleißig für sein Ziel Lehrer zu werden. =) Da merkt man mal wieder was für einen guten Einfluss Freunde haben können – sie sind einfach  unersetzbar. <3 Mein Betreuungsprofessor musste dann leider nach Hause, mit den anderen Jungs ging ich zumindest Purikura machen und dann zum Karaoke – der eine sang sämtliche Anime-Lieder von One Piece über Pokemon bis hin zu Digimon – sehr lustiger Abend. ^^ Und zum Abschluss stiegen wir alle in den Lokalzug, weil alle an Bahnhöfen der Odakyu-Linie wohnten, unterhielten uns und zur Krönung wurde ich von den charmanten Jungs auch noch nach Hause gebracht. :3

Von Montag (29.4.) bis 5.5. (Sonntag, eigentlich Montag auch noch…) war die so genannte „Golden Week“ – vier Feiertage in einer Woche, weshalb viele in den Urlaub fuhren – anscheinend jedoch nicht die Ladenangestellten, denn alles hatte wie gewöhnlich geöffnet, vielleicht wäre es bloß schwierig geworden irgendwelches Behördliches zu klären, aber das musste ich nicht. Zumindest war für Montag ein Besuch des Robotercafé mit anschließendem All-night-Karaoke mit der lieben Engländerin, die ich in Kyoto kennengelernt hatte und ihren Freunden, geplant, weil sie vor ihrer Abreise noch ein paar Tage in Tokyo verbrachte. Wir trafen uns also vor dem Robotercafé gegen 20.15 Uhr und bezahlten erstmal happige 5000 Yen Eintritt für Show, Essen und Getränk… Als wir dann hineingingen, wurde mir bewusst, wofür sie das Geld brauchen – für die Stromrechnung, denn selbst der Treppenkorridor leuchtete in bunten, grellen Farben. Dann bekamen wir unser Essen – einer einer Bento-Box, und grünen Tee (andere Getränke konnte man sich kaufen) und warteten auf den Beginn der Show… Ich weiß ja nicht, was ihr euch unter einem Robotercafé vorstellt, aber falls diese Vorstellung Essen und Getränke servierende Roboter beinhaltet, muss ich euch leider enttäuschen. Ich würde sagen, diese Show ist vor allem für Männer und das verrückte Japan Liebende geeignet. Für Männer, weil die Mädels alle knapp bekleidet waren und da rumgetanzt haben – manche waren echt sehr akrobatisch veranlagt. Am schlimmsten fand ich an der einen Performance die Frauen, die vorgaben die Trompete zu spielen und sie einfach vor den Mund hielten… Die Show war in einzelne Shows aufgeteilt zwischen denen es immer mindestens 5 Minuten Pause gab, was etwas nervig war, aber der Umbau der Bühne dauert ja seine Zeit. Ich fand, dass die Show und die Tänze besser wurden und auch ein paar Roboter wurden eingesetzt, aber vor allem die Robotershow war mehr als gewöhnungsbedürftig… es gab zum Beispiel einen Kampf zwischen Robotern „from outer space“ und den Kunfu Panda-Charakteren… zum Schluss fuhren über unseren Köpfen schwebende Mädels an einem Rollband hängend an uns vorbei und wir sollten ihnen High Five geben… da sah man dann genau, wie viele Schichten Make up da einige drauf hatten, meine Güte… o.O Also einerseits denke ich, ich hätte die 5000 Yen auch besser investieren können, andererseits werde ich sowas in Deutschland vermutlich niemals sehen können, sodass ich letztendlich doch ganz froh war, da gewesen sein zu können.

Dann ging es noch Purikura machen, Games spielen und dann ging es nach Nishiasakusa zum Tokyo Khaosan andere am Karaoke interessierte Menschlein abholen, sodass ich letztendlich mit Engländern, Amerikanern, Singapurianern, Australiern etc. eine wunderbare Zeit in der Karaokebar in der Nähe verbrachte. Da Feiertag war, wäre Nomihoudai natürlich viel zu teuer gewesen, weshalb wir einfach Getränke bestellten und einige zogen auch los, um noch etwas zu kaufen. Es wurde eigentlich nur Englisch gesungen – von Rap, über House, bis Balladen war alles dabei. Wir hatten auch zwei sehr fähige Rap-Part-Übernehmende Menschlein unter den Jungs. =) So um die Hälfte der Menschen machte sich dann auf zum Tsukiji-Fischmarkt, ich jedoch verlasse keine Karaokebar, um tote Fische anzuschauen. ^^° Obwohl das Sushi bestimmt das beste gewesen wäre, was ich je gegessen hätte… naja, noch bin ich ja nicht weg. ;P Abschied nehmen ist Mist, wer kennt das nicht… Zum Glück musste ich nicht heulen – war glaub ich zu müde dazu. Glücklich und zufrieden lag ich um 8 Uhr morgens im Bett. :3

Am Mittwoch (1.5.) ging es mit meinem Betreuungsprofessor und meinem Tutor zum Baseballspiel der Senshu-Universität gegen die Asia-Universität… Dieses Spiel half ganz und gar nicht, mich von der Faszination dieses Sports zu überzeugen, ich bin für kurze Zeit eingeschlafen so langweilig war das.

Zum Glück gingen wir nach zwei Stunden und fuhren nach Tsukiji, um in einem Sushi-Laden, den mein Betreuungsprofessor sehr mag, Sushi essen zu gehen – dort war es sehr lecker.

Weil ich ihm sagte, ich brauch nur ein Noriblatt und Reis und schon bin ich zufrieden, kaufte er mir Noriblätter, da meine Mitbewohnerin den Reiskocher jedoch nicht aus seiner Gefangenschaft befreit, werde ich das nicht essen können… -.- Wir besichtigten noch einen Tsukiji Honganji Tempel, der wie ein Museum aussah, aber ich war immernoch etwas „geschädigt“ von meinem Tempelmarathon in Nara, sodass ich nicht wirklich Interesse zeigen konnten, aber ich hab mir das Faltblatt mitgenommen und durchgelesen! ^^°

Am Samstag (4.5.) kam Alice (Französin, die gerad in Osaka Praktikum macht) zu Besuch, was wir nutzten, um in ein indisches Restaurant und danach zum All night-Karaoke zu gehen. Ach ja… die Deutsche umringt von Franzosen. Ich weiß wirklich nicht, ob sie manchmal einfach vergessen, dass es auch Nicht-Französisch-Muttersprachler auf dieser Welt gibt, oder ob sie das absichtlich machen, aber ich war manchmal gefangen in einem Schwall von französischen Wörter und konnte nur ein fragendes Gesicht aufsetzen, Clemence war meist so nett und erklärte mir, über was sie denn gerad erzählt haben. ^^° Das indische Essen war echt lecker und auch das Interieur war so richtig indisch – vielleicht jedoch auch nur klischee-indisch – mit ganz viel Schnörkelkram und indischen Figuren. :3 

Die Zeit bis zum All night-Karaoke ab 23 Uhr verbrachten wir im Gamecenter mit Purikura und Spielen spielen (ich lieb Mario Kart ^^). Clemence und ich versuchten so ein kleines Kuscheltier mit diesen Greifarmen zu ergattern, aber wir hatten sowas von keine Chance… V.V

Wir holten dann noch eine Japanerin ab – sie gibt Schlagzeugunterricht und ist tättowiert, letzteres hat mich sehr überrascht. ^^° Gesungen wurde ein bisschen Japanisch, gaaaaaaaaanz viel Englisch und ein bisschen Französisch und „99 Luftballons“. ^^ Die anderen gingen frühstücken, ich wollte nur in mein Bett und verabschiedete mich daher von allen.

Über Julia Streubel

4 Kommentare

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