Neues zur Hamburg-Wahl

Wahlen

Die Auszählungen sind endlich beendet und hinter dem Komma hat sich noch ein bisschen was verändert, die Sitzverteilung in der Hamburger Bürgerschaft bleibt aber unverändert.

Siehe: http://www.hamburg.de/contentblob/2799012/data/2011-02-23-bis-pm-vorlaeufiges-wahlergebnis.pdf

Gewählt wurden in Hamburg aber auch die Bezirksversammlungen, also die „Stadträte“ auf kommunaler Ebene. Genau wie bei der Bürgerschaft hat der Hamburger hier wieder zehn Stimmen, je fünf für die Parteilisten und die Direktkandidaten. Wenig überraschend ist auch hier die SPD großer Wahlsieger, aber auch die kleinen Parteien konnten hier einzelne Erfolge feiern.

Einziger Bezirk mit absoluter Mehrheit für die SPD (48,4 %) ist Harburg. Dort schaffte die CDU mit 26,2 % auch ein ordentliches Resultat. In Altona hatten Grüne und LINKE mit 17,9 und 10,2 % überdurschnittliche Ergebnisse. Das beste CDU-Resultat gab es in Bergedorf mit 28,7 % der Stimmen. Der beste Bezirk für die Grünen war Eimsbüttel (19,7 %). Der Bezirk Hamburg Mitte (u. a. St. Pauli) war ganz schlechtes Pflaster für die bürgerlichen Parteien: CDU 18,1 %, FDP 3,9 %. Die SPD holte 47,0 %, die Grünen 15,2 % und die LINKE 10,6 %. Ein großen Erfolg feierte hier auch die Piratenpartei, die mit 3,5 % die Dreiprozenthürde überwand und die Bezirksversammlung enterte. Erfreulicherweise hatte die NPD nirgendwo eine Chance auf Mandate und blieb im Landesschnitt bei 0,9 % der Stimmen hängen.

Quelle:

http://www.statistik-nord.de/uploads/tx_standocuments/IntBez01.pdf

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