Klarer Sieg der SPD in Frankfurt

Wahlen

Nach zwei Wochen fand am vergangenen Sonntag die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt am Main statt (zum ersten Wahlgang seihe hier). Nachdem der CDU-Kandidat Boris Rhein damals sechs Prozent Vorsprung vor dem SPD-Mann Peter Feldmann hatte, war wohl allgemein ein Sieg von Rhein erwartet worden. Doch es kam anders: Feldmann siegte mit 57,4 %, Rhein erhielt bei einer Wahlbeteiligung von 35,1 Prozent (1. Wahlgang: 37,5 Prozent) nur 42,6 Prozent. So überraschend ist das, aus meiner Außensicht, nicht, da es in Frankfurt – wie auch im Saarland – eine strukturelle Mehrheit links der CDU gibt. Die einzige Hoffnung der CDU war, dass die Grünen, genauer die Grünen-Wähler, wegen der schwarz-grünen Koalition im Römer (dem Stadtparlament) brav den sehr konservativen CDU-Mann wählen. Doch so konservativ sind selbst die Grünen in Frankfurt nicht; Feldmann von der SPD konnte auf die Stimmen von SPD (33,0 %), Grüne (14,0 %), Linke (3,8 %), Piraten (3,8 %) und auch einige der anderen Kanidaten aus dem ersten Wahlgang bauen.

Siehe auch:

Hessischer Rundfunk

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