„Gefälschte“ Kommunisten in Moldawien helfen bei Wahlsieg der Proeuropäer

Wahlen

Wie die Junge Welt berichtet hat, wurde bei der jüngsten Parlamentswahl vom prowestlichen Lager vieles unternommen, um den Sieg der in Umfragen klar führenden „prorussischen“ Kräfte von Kommunisten, Sozialisten und Vaterlandspartei zu verhindern (ich berichtete bereits). In einem weiteren Bericht wurde nun klar, dass die knapp an der Sperrklausel gescheiterte Kommunistische Partei der Reformer Moldaus offenbar ein Fantasiegebilde der regierenden liberal-konservative3n Koalition war:

„Noch vor dem amtlichen Endergebnis kam heraus, dass die proeuropäische Regierung alle Register sogenannter »Polittechnologien« gezogen hat, um ihre drohende Wahlniederlage abzuwenden. Dazu zählen nicht nur Wählerbeeinflussungen durch termingerecht verteilte Carepakete für Notleidende, an denen es im Land nicht fehlt. Wichtiger noch war, dass der Kommunistischen Partei der Republik Moldau (PCRM) als größter Oppositionskraft eine Scheinpartei namens »Kommunistische Partei der Reformer Moldaus« mit demselben Kürzel und ebenfalls dem Emblem mit Hammer und Sichel an die Seite gestellt wurde. Dieses vorher nie in Erscheinung getretene Gebilde scheiterte mit etwa fünf Prozent knapp an der Sechsprozenthürde und hat damit seine Funktion vermutlich auch schon erfüllt: Wählerstimmen von den »echten« Kommunisten abzuziehen.

Selbst ein Vertreter der »proeuropäischen« Koalition wie der Bürgermeister von Chișinău, Dorin Chirtoacă, bekannte am Tag nach der Wahl, dass »irgend jemand aus der Koalition« die angeblichen Reformkommunisten ins Leben gerufen habe.“

MIt solchen üblen, undemokratischen Tricks wird auf Gedeih und Verderb versucht, dieses osteuropäische Land aus Putins/Russlands Einflusssphäre zu befreien, obwohl das Land dadurch wirtschaftlich – genau wie die Ukraine – in den Konkurs gebracht wird, da Russland wegen der Unterzeichnung des EU-Assoziierungsabkommens gegen Moldawien Importsanktionen für landwirtschaftliche Produkte ausgesprochen hat.

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