Vertrauen in hiesige Medien gesunken

Antikapitalismus

Nach einer im Auftrag des NDR-Medienmagazins ZAPP durchgeführten Studie ist das Vertrauen in die marktbeherrschenden Medien (im Vgl. zu 2012) deutlich gesunken, was angesichts so mancher Propaganda-gleichen Berichterstattung (z. B., aber nicht nur im Ukraine-Konflikt) überhaupt nicht überraschen kann. Laut der Studie haben 63 Prozent der Deutschen wenig oder gar kein Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung deutscher Medien; bei Nachrichten und Informationen zum Krieg des sog. Islamischen Staat in Syrien und dem Irak sind es 53 Prozent, bei Nachrichten zum GDL-Streik immerhin auch 40 Prozent. Bei der Frage allgemein nach dem Vertrauen in Medien, antworteten 15 Prozent, dass sie gar kein Vertrauen, 54 Prozent, dass sie wenig Vertrauen in sie hätten. Nur 29 Prozent haben also großes oder sehr großes Vertrauen in die Medien, das waren im Mai 2007 noch 32, im April 2012 40 und im Februar 2013 35 Prozent. Nach einem ZAPP-Bericht Von dem Teil der Nutzer, der kein bis wenig Vertrauen mehr hat, „empfindet fast jeder Dritte die Berichterstattung als einseitig und 18 Prozent gehen gar von einer bewussten Fehlinformation durch die Medien aus. Das Misstrauen zieht sich dabei quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, unabhängig von Geschlecht und Wohnort. Zudem scheint es sich sogar auf die Wahrnehmung der Medien insgesamt auszuwirken. 14 Prozent aller Befragten meinen, dass ihr Vertrauen in die Medien durch die Berichterstattung über die Ukraine-Krise gesunken sei“ (ZAPP).

Die Daten der Studie zum Download: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Umfrage-Daten-Vertrauen-in-die-Medien,ukraine550.html

 

Im Junge-Welt-Bericht zu dieser Studie wird auf mehrere Internetportale verwiesen, die sich kritisch mit der Berichterstattung der deutschen Mainstreammedien auseinandersetzen:

www.nachdenkseiten.de

propagandaschau.wordpress.com

www.publikumsrat.de

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