Rechtskonservativer Sieger in Polen

Wahlen

Bei der zweiten Runde der polnischen Präsidentschaftswahlen am Pfingstsonntag waren die zwei stärksten Kandidaten der ersten Runde in der Auswahl: der amtierende Präsident von der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO), Bronisław Komorowski, und der Kandidat der rechtskonservativen „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) Andrzej Duda. In der ersten Runde hatte Duda einen Vorsprung von einem Prozent und konnte diesen in der Stichwahl ausbauen: Nach letzten Meldungen kam er auf 53 Prozent, Komorowski auf 47 Prozent. Nach dem starken Abschneiden des parteilosen Rechtspopulisten Paweł Kukiz in der ersten Runde kommt dieses Ergebnis nicht völlig überraschend, denn die linken und linksliberalen Kräfte scheinen in Polen derzeit völlig geschwächt zu sein oder konnten keine überzeugenden Kandidaten aufbieten.

Die Wahlbeteiligung stieg von 48 (1. Runde) auf 56 Prozent.

Presse:

Neues Deutschland

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