Geldvermögen in Deutschland wächst ungebremst

Antikapitalismus

Die Deutsche Bundesbank sorgt wieder für Propagandamaterial für Merkel und andere Mitglieder der Herrschaftselite, die uns permanent das Märchen vom Aufschwung in Deutschland erzählen. In einer Pressemitteilung wird darauf verwiesen, dass im ersten Quartal 2015 das Geldvermögen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorquartal außergewöhnlich kräftig um knapp 140 Mrd. Euro oder 2,8 % zugenommen hat. Insgesamt beträgt das Geldvermögen damit 5212 Mrd. Euro, das ist das Vermögen ohne Einbeziehung von Immobilien und anderem Sachwerten (wie Gemälden, Gold etc.). Weiter erfahren wir:

„Dieser Vermögenszuwachs setzt sich zusammen aus einer auf Transaktionen basierenden Geldvermögensbildung in Höhe von knapp 53 Mrd € und Bewertungsgewinnen im Umfang von gut 87 Mrd €. Hinsichtlich der Anlageformen war der bereits seit Längerem zu beobachtende Trend hin zu liquiden und risikoarmen Anlagen im Berichtsquartal erneut deutlich ausgeprägt. Die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte nahmen in ähnlichem Umfang wie im Vorquartal zu, sodass das Nettogeldvermögen im ersten Quartal 2015 kräftig um knapp 137 Mrd € oder 3,9 % auf 3 624 Mrd € anstieg.“

Über die ungleiche Verteilung dieses Vermögens schweigt die Bundesbank, insofern sagen uns diese Zahlen wenig über die wirtschaftliche Lage der Durchschnittsbevölkerung. So können sie aber prima zum Erzählen des Wirtschaftswunders in Deutschland beitragen, ohne mit dem sozialen Elend der deklassierten Klassen in Deutschland und vor allem im Rest Europas, der unter der Wirtschaftspotenz Deutschlands leiden, zu konfrontieren.

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