Hartz IV-Satz ist zu wenig

Antikapitalismus

Die staatlichen Leistungen für Hartz-IV-Bezieher reichen nicht aus, das wurde schon in unzähligen Studien nachgewiesen. Die Bundesregierung interessiert es nicht, denn ihre Sorge gilt in erster Linie dem Wachstums des Reichtums der Superreichen, die gar nicht emhr wissen, wo sie ihr Geld „investieren“ sollen. Nach Daten der Caritas und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) reicht der Regelsatz für das Alg II nicht aus, um die Stromkosten zu decken. Abhängig von der Größe eines Haushalts fehlten monatlich fünf bis elf Euro im Budget für Strom, erklärte die Caritas am Donnerstag in Berlin:

Diese Zahlen ergeben sich aus der Studie zum Stromkonsum, die der Deutsche Caritasverband, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Stromspar-Check PLUS im Jahr 2015 erstellt haben:

 

Infografik: Hartz-IV-Empfänger von Energiearmut bedroht

Abhängig von der Größe eines Haushalts fehlen monatlich fünf bis elf Euro im Budget für Strom, die nicht durch den Regelbedarf abgedeckt sind. Noch stärker zeigt sich die finanzielle Lücke bei Haushalten, die ihr warmes Wasser mit einem Boiler erzeugen. Hier fehlen im Schnitt zusätzlich neun bis 19 Euro monatlich gegenüber den zugrunde gelegten Pauschalen für Warmwasser.

„Es kann nicht sein, dass Alleinstehende und  Familien, die von Arbeitslosengeld II leben müssen, ihre Stromkosten dadurch finanzieren, dass sie an der Kleidung oder am Essen sparen. Und im schlimmsten Fall sogar „im Dunkeln“ sitzen, wenn ihnen der Strom abgestellt wird“, macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich.

Um Energiearmut zu vermeiden, fordert der Deutsche Caritasverband:

Siehe http://www.caritas.de und junge Welt

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