Browsing the archives for the Fachschaftsrat tag.


Vortrag: Raum für Frieden schaffen – gewaltfreie Krisenprävention in Kamerun

Was sonst noch in der Welt passiert

Der Fachschaftsrat der Phil. Fak. I veranstaltet in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V. eine Veranstaltung zum Thema alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten.

Am 11. Juni, 18 Uhr im Hörsaal 13 (Mel).

 

Infos zur Referentin Agnes Sander:

 

Agnes Sander hat in Leipzig Afrikanistik, Frankreichstudien und Religionswissenschaft studiert.

Von 2010 bis 2013 hat sie als Friedensfachkraft beim protestantischen Kirchenrat in Kamerun gearbeitet. Sie hat sich vor allem mit den Themen Krisen- und Gewaltprävention bei Jugendlichen befasst. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitet sie als Bildungsreferentin im Projekt „zivil statt militärisch“.

 

Infos zum Projekt:

 

Das Projekt „Zivil statt militärisch“ hat zum Ziel die Möglichkeiten und auch Grenzen der zivilen Konfliktbearbeitung bekannt zu machen. Damit stärkt das Projekt die friedenspolitische Debatte. Das Projekt wird getragen von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle durchgeführt. Das Projekt wird gefördert von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden.

 

Inhaltliches zur Veranstaltung:

 

Seit 2010 gibt es in dem zentralafrikanischen Land Kamerun das Programm „Ziviler Friedensdienst“ (ZFD). Kamerun ist kein Land mit bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, dennoch haben latente Spannungen, Verstöße gegen Menschenrechte und fehlende Rechtsstaatlichkeit 2008 zu blutigen Jugendunruhen geführt. Der zivile Friedensdienst in Kamerun befasst sich vor allem mit der Situation von Jugendlichen, die zum einen wichtige Akteure für Frieden sind, zum anderen aber auch das Pulverfass schnell zur Explosion bringen können.

Agnes Sander berichtet aus der Praxis des ZFD in Kamerun, führt in Zivile Konfliktbearbeitung im Allgemeinen ein und stellt die krisenpräventive Friedensarbeit in Kamerun vor.

 

Bei Facebook unter https://www.facebook.com/events/801792403178999/?ref=5 zu finden. Bitte weitersagen!

No Comments

Vortrag zu Ursachen bzw. Verursachern des Ersten Weltkrieges

Was sonst noch in der Welt passiert

Das Jahr 2014 ist ein Gedenkjahr, das besonders mit dem Thema Krieg und Frieden verbunden ist. 100 Jahre nach Beginn des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges will sich der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I der MLU kritisch mit Vergangenheit und Gegenwart von Kriegen auseinandersetzen.
Am 29. April, 18 Uhr c.t. spricht Gerd Fesser über sein neues Buch „Deutschland und der Erste Weltkrieg“. Dabei geht es um die Schuldfrage, die mit C. Clarks „Die Schlafwandler“ seit einigen Monaten die mediale Debatte um die Verursacher des Ersten Weltkrieges befeuert hat. Fesser wird die von vielen Historikern infrage gestellte These der Hauptverantwortung Deutschlands verteidigen.

Zum Referenten:
Geb. 1941 in Sömmerda, Historiker; 1973-91 wiss. Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR, 1993-96 am Historischen Institut der Universität Jena;
Autor zahlreicher Bücher zur deutschen Geschichte von 1789-1917; aktuell: „Deutschland und der Erste Weltkrieg“, Köln: PapyRossa Verlag, 2014.

Zeit: 18 Uhr c.t.
Ort: HS XIV a/b (Löwengebäude)
Veranstalter: Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I; Homepage: http://fachschaft.philfak1.uni-halle.de/, E-Mail: fachschaft@philfak1.uni-halle.de

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und eine gute Diskussion.
Veranstaltung bei Facebook: https://www.facebook.com/events/221834578026780/?ref_newsfeed_story_type=regular

No Comments

Zu den Hochschulwahlen (Teil 1)

Wahlen

Die Gremien und engagierten Studierende geben sich im Moment alle Mühe, um die wahlmüden Studierenden über die anstehenden Hochschulwahlen zu informieren und zu mobilisieren. Traditionellerweise liegen die Wahlbeteiligungen bei den Wahlen zu den Hochschulgremien zwischen traurigen acht bis 15 Prozent, alles was darüberhinaus geht, gilt schon als erklärungsbedürftig. Dies zu erklären, soll jetzt nicht meine Sache sein.

Ich möchte als aktives Mitglied des Fachschaftsrates (kurz FSR) der Philosophischen Fakultät I auch einen Beitrag zur Aufklärung über die für Außenstehende verwirrende Gremienstruktur leisten. Im ersten Teil geht es um die beiden studentischen Vertretungskörperschaften.

Da wäre zum einen der FSR. Im FSR kann man nicht die ganze Welt der Hochschulpolitik verbessern. Hier geht es um sehr konkrete, alltägliche Probleme im Studienalltag. Der FSR wird gewählt als die Vertretung der einzelnen Fachschaften, daher gibt es eine ganze Reihe von FSR, z. B. für die ganze Philosophische Fakultät I, für die Juristen, Theologen, Mediziner etc. Der FSR soll die Interessen der Studierenden ihrer Fachschaft gegenüber den Lehrenden, Studierendenrat und anderen Institutionen der Uni vertreten. Er ist Ansprechpartner für die Studierende, wenn es um überfüllte Seminare, Streit mit Dozenten, Stress mit Prüfungsordnungen oder Auskünften zum Stundenplan geht. Wenn es um große Probleme geht, z. B., dass ein Lehrstuhl am Institut für Politikwissenschaften keinen Wiederholungstermin für eine Klausur im gleichen Semester anbieten will, ist es für die Studierenden einfacher, das Problem an den FSR zu melden (und der kümmert sich um eine Lösung), als das jeder Student einzeln sich beschwert. Der FSR verfügt über die entsprechende Legitimität und Autorität, den DozentInnen gewisse Probleme zu verdeutlichen. Der FSR der Philos. Fak. I kümmert sich traditionellerweise um die Einführung für die Erstsemester, die Ersti-Party und die Examensfeier der Absolventen. Außerdem „betreuen“ wir die Institutsgruppen und versuchen jedes Problem der Studierenden irgendwie zu lösen. Last bot not least soll darauf hingewiesen werden, dass der FSR über Gelder aus den Semesterbeiträgen verfügt, mit dem studentische Projekte, Veranstaltungen und Feiern unterstützt werden.

Eine Übersicht aller FSR findet man hier: http://www.stura.uni-halle.de/index.php/fachschaften

Den FSR der Philosophischen Fakultät hier: http://fachschaft.philfak1.uni-halle.de/

Das zweite studentische Gremium, das am 18.05. zu wählen ist, heißt Studierendenrat oder kurz StuRa. Hochschulpolitisch ist es für die Studirenden wesentlich wichtiger, denn der StuRa nimmt Stellung im Namen aller Studierenden zu allen hochschulpolitischen Belangen und versucht Einfluss auf die Landespolitik zu gewinnen. Jede Fachschaft entsendet je nach Größe Vertreter in den StuRa. Auch der StuRa verfügt über einen Haushalt, mit dem er unterschiedliche Dinge finanziert: den Sozialfonds für notleidende Studierende, Uni-Sport, die hastuzeit, interne Personal- und Sachkosten, Rechtsberatung für Studierende, studentische Projekte und Initiativen und verschiedene Arbeitskreise – siehe hier. Ansonsten ähneln sich die Aufgaben des StuRa mit denen der FSR, alles eben nur eine Ebene höher – vergleichbar mit Bundes- und Landtag. Siehe auch hier.

Startseite des StuRa: http://www.stura.uni-halle.de/

 

Kritik, Ergänzungen und Meinungen zu den Hochschulwahlen sind gern willkommen!

No Comments