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Weihnachtslieder: Mein persönlicher Favorit

Was sonst noch in der Welt passiert

Es kommt nicht auf weiße Weihnachten an, auch wenn die diesjährigen Temperaturen zu den Weihnachtsfeiertagen besorgniserregend hoch sind, das Wichtigste ist, dass alle Menschen das Weihnachtsfest friedlich feiern können. Gerade in einer der kriegerischsten Zeiten, die die Erde seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt, muss die oberste Priorität dem Frieden gelten. Kein anderes Weihnachtslied bringt dies so auf den Punkt wie der Christmas Song von Gilbert O’Sullivan, dessen Liedtext ich heute anlässlich des Weihnachtsfestes posten möchte.

Christmas Song von Gilbert O’Sullivan

(Quelle: http://www.songtexte.com)

I’m not dreaming of a white Christmas
I’m not dreaming of a white Christmas
All I’m dreaming of the whole day long
Is a peaceful world

Merry Christmas, and Happy New Year
To those of you who live in fear
And let us hope that very soon
The peace you seek will then resume

I’m not dreaming of a white Christmas
I’m not dreaming of a white Christmas
All I’m dreaming of the whole day long
Is a peaceful peaceful world

(I’m not dreaming of a white Christmas
I’m not dreaming of a white Christmas
All I’m dreaming of the whole day long
Is a peaceful world)

Merry Christmas, and Happy New Year
To those of you who live in fear
And let us hope that very soon
The peace you seek will then resume

I’m not dreaming of a white Christmas
I’m not dreaming of a white Christmas
All I’m dreaming of the whole day long
Is a peaceful peaceful world

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Vortrag: Raum für Frieden schaffen – gewaltfreie Krisenprävention in Kamerun

Was sonst noch in der Welt passiert

Der Fachschaftsrat der Phil. Fak. I veranstaltet in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V. eine Veranstaltung zum Thema alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten.

Am 11. Juni, 18 Uhr im Hörsaal 13 (Mel).

 

Infos zur Referentin Agnes Sander:

 

Agnes Sander hat in Leipzig Afrikanistik, Frankreichstudien und Religionswissenschaft studiert.

Von 2010 bis 2013 hat sie als Friedensfachkraft beim protestantischen Kirchenrat in Kamerun gearbeitet. Sie hat sich vor allem mit den Themen Krisen- und Gewaltprävention bei Jugendlichen befasst. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitet sie als Bildungsreferentin im Projekt „zivil statt militärisch“.

 

Infos zum Projekt:

 

Das Projekt „Zivil statt militärisch“ hat zum Ziel die Möglichkeiten und auch Grenzen der zivilen Konfliktbearbeitung bekannt zu machen. Damit stärkt das Projekt die friedenspolitische Debatte. Das Projekt wird getragen von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle durchgeführt. Das Projekt wird gefördert von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden.

 

Inhaltliches zur Veranstaltung:

 

Seit 2010 gibt es in dem zentralafrikanischen Land Kamerun das Programm „Ziviler Friedensdienst“ (ZFD). Kamerun ist kein Land mit bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, dennoch haben latente Spannungen, Verstöße gegen Menschenrechte und fehlende Rechtsstaatlichkeit 2008 zu blutigen Jugendunruhen geführt. Der zivile Friedensdienst in Kamerun befasst sich vor allem mit der Situation von Jugendlichen, die zum einen wichtige Akteure für Frieden sind, zum anderen aber auch das Pulverfass schnell zur Explosion bringen können.

Agnes Sander berichtet aus der Praxis des ZFD in Kamerun, führt in Zivile Konfliktbearbeitung im Allgemeinen ein und stellt die krisenpräventive Friedensarbeit in Kamerun vor.

 

Bei Facebook unter https://www.facebook.com/events/801792403178999/?ref=5 zu finden. Bitte weitersagen!

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Daniela Dahn im Interview zum Ukraine-Konflikt

Was sonst noch in der Welt passiert

„Aus Sorge um den Frieden“

Daniela Dahns Friedensaufruf zum Ukrainekonflikt

26.05.2014

Auf weltnetz.tv ist ein Interview mit der bekannten Schriftstellerin und Journalistin Daniela Dahn über den Friedensaufruf zum Ukrainekonflikt „Aus Sorge um den Frieden“ zu sehen:

„Journalistin und Schriftstellerin Daniela Dahn im Gespräch mit weltnetz.tv über ihren Aufruf „Aus Sorge um den Frieden“, die drohende Kriegsgefahr im Ukrainekonflikt und die Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung.

„Hundert Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges befindet sich die Welt in einer selbstverschuldeten gefährlichen Lage, in der sogar mit der Möglichkeit eines erneuten globalen Krieges gespielt wird. Es ist höchste Zeit, dass alle Menschen, die guten Willens und am Frieden interessiert sind, dem verantwortungslosen Kampf um Einflusssphären, Gaspipelines und geostrategische Positionen Einhalt gebieten. Wirtschaftssanktionen und andere „Strafmaßnahmen“ der USA, der EU und Deutschlands gegenüber Russland sind ein untaugliches Mittel zur Deeskalation, zumal der Westen selbst nicht in der Lage oder Willens ist, seine Verbündeten in der Kiewer „Übergangsregierung“ zur Einhaltung der ausgehandelten Verträge, zuletzt der Genfer Vereinbarung, zu bewegen. Sanktionen versperren den Weg zu Gesprächen und Kompromissen und wirken somit krisenverschärfend. (…)

Den Aufruf können Sie hier unterzeichnen.“ (zitiert nach weltnetz.tv)

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Aus Sorge um den Frieden

Was sonst noch in der Welt passiert

Aufruf prominenter Künstler, Wissenschaftler und anderer Freunde des Friedens – bitte unterstützen und weiterleiten!

Aus Sorge um den Frieden

Aus Sorge um den Frieden und mit Blick auf die anhaltend kritische Lage in der und um die Ukraine wenden wir uns an Bundesregierung, Parlament und Öffentlichkeit mit der dringenden Bitte: Lassen Sie nicht zu, dass der Kampf um die Ukraine zu einem Stellvertreterkrieg zwischen „dem Westen“ und Russland eskaliert!

Hundert Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges befindet sich die Welt in einer selbstverschuldeten gefährlichen Lage, in der sogar mit der Möglichkeit eines erneuten globalen Krieges gespielt wird. Es ist höchste Zeit, dass alle Menschen, die guten Willens und am Frieden interessiert sind, dem verantwortungslosen Kampf um Einflusssphären, Gaspipelines und geostrategische Positionen Einhalt gebieten. Wirtschaftssanktionen und andere „Strafmaßnahmen“ der USA, der EU und Deutschlands gegenüber Russland sind ein untaugliches Mittel zur Deeskalation, zumal der Westen selbst nicht in der Lage oder Willens ist, seine Verbündeten in der Kiewer „Übergangsregierung“ zur Einhaltung der ausgehandelten Verträge, zuletzt der Genfer Vereinbarung, zu bewegen. Sanktionen versperren den Weg zu Gesprächen und Kompromissen und wirken somit krisenverschärfend.

In der Pariser Grundakte über Gegenseitige Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen NATO und Russland vom Mai 1997 haben sich beide Seiten verpflichtet, „gemeinsam im euro-atlantischen Raum einen dauerhaften und umfassenden Frieden“ zu schaffen. „Die NATO und Russland betrachten einander nicht als Gegner. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, die Spuren der früheren Konfrontation und Konkurrenz zu beseitigen“, heißt es dort. Beide Seiten strebten „ein Europa ohne Trennlinien oder Einflusssphären“ an, die die Souveränität irgendeines Staates einschränken. „Ungelöste Gebietsstreitigkeiten, die eine Bedrohung für unser aller Frieden, Wohlstand und Stabilität darstellen“, sowie andere „Meinungsverschiedenheiten“ sollten auf der Grundlage des „gegenseitigen Respekts im Rahmen politischer Konsultationen“ beigelegt werden.

Zwei Jahre später öffnete die Nato mit ihrem ohne UN-Mandat und gegen den russischen Willen geführten Krieg gegen Serbien die Büchse der Pandora. Auch die vom Westen geführten Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen haben – bei katastrophalen Opfern unter der einheimischen Zivilbevölkerung – ihre selbstgesteckten Ziele gründlich verfehlt. Kriege lösen keine Probleme – ein weiterer Beweis dafür ist mehr als entbehrlich.

Die hemmungslose Osterweiterung der NATO, die seit Jahren über ihre Grenzen hinausgreift und zur Ukraine enge Beziehungen aufbaut, ist nicht von dem Russland zugesagten Respekt getragen. In der Pariser „Grundakte“ wurde noch lobend hervorgehoben, dass Russland „tiefe Einschnitte in seine Streitkräfte vorgenommen“ und „in beispielloser Weise Truppen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie den baltischen Staaten abgezogen“ habe. Aber das tat Russland doch nicht, damit die NATO nun ihrerseits sich in diesen Ländern festsetzt und ihre Grenzen bis unmittelbar an die Russische Föderation ausdehnt!

Wie der Website von Jazenjuks Stiftung „Open Ukraine“ zu entnehmen ist, haben das US-Außenministerium und die Nato seit Jahren Aktivitäten finanziert, die der ökonomischen und militärischen Annäherung an den Westen dienten. Vor diesem Hintergrund sind die Vorgänge um die Krim mit Vorwürfen wie den Begriffen „Annexion“ oder „Invasion“ an die Adresse Moskaus nicht hinreichend beschrieben. Statt die Ukraine in unlösbare Alternativen zwischen Eurasischer Union und Europäischer Union zu treiben und sich mit gegenseitigen Schuldzuweisungen zu überbieten, sollten beide Seiten und alle um den Frieden Besorgten neu darüber nachdenken, wie in der heutigen Staatenwelt vermehrt auftretende Spannungsverhältnisse zwischen der territorialen Unverletzlichkeit von Staaten und dem Selbstbestimmungsrecht von Bevölkerungen und Minderheiten friedlich zu lösen sind.

Hören wir auf, ständig an der Ukraine herumzuzerren! Niemand ist berechtigt, sein Gesellschaftsmodell anderen Staaten zu oktroyieren. Es kann nicht hingenommen werden, dass sich eine Politik zugunsten von reichen Minderheiten auf Kosten einer dramatischen sozialen Spaltung der Weltbevölkerung ausweitet. Es wäre ein Verbrechen, dafür den Weltfrieden zu gefährden. Wehren wir uns, bevor es erneut zu spät ist!

Von der Bundesregierung verlangen wir, dass sie eine Politik zum Abbau der aufgebauten Spannungen und zur Deeskalation der militärischen Konfrontation betreibt. Wir setzen auf gemeinsame Sicherheit: In den internationalen Beziehungen, insbesondere in den historisch so belasteten Beziehungen zwischen dem Westen und Russland, müssen die berechtigten Sicherheitsinteressen aller Staaten des „gemeinsamen Hauses Europa“ Berücksichtigung finden.

Wir fordern von Politik und Medien, die Nato-Staaten und Russland daran zu messen, wie sie die von beiden Seiten unterzeichnete Pariser Grundakte einhalten. Die Verantwortung der Medien liegt in sachgerechter Berichterstattung und rhetorischer Abrüstung. Der Rückfall in alte Feindbilder schürt den überwunden geglaubten Kalten Krieg.

Wir fordern den Stopp von ökonomischen „Strafmaßnahmen“, die letztlich auf Kosten der Lebensbedingungen der Völker gehen und nicht nur in der Ukraine Rechtsextremen in die Hände arbeiten.

Wir fordern alle diplomatischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Konflikte in der Ukraine zu lösen. Die baldige Einberufung einer europäischen Sicherheitskonferenz unter Einbeziehung der Konfliktparteien könnte deeskalierend wirken und Vertrauen schaffen.

Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation

Online unterzeichnen: http://www.kontext-tv.de/Ukraine/Aufruf/Aus_Sorge_um_den_Frieden

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