Durchsuche das Archiv nach Kommunalwahl Tag

Kommunalwahl in Italien

Wahlen

In italien fanden am Sonntag die Stichwahlen zu den Bürgermeisterwahlen statt. Für die regierenden Sozial- und Christdemokraten der Partito Democratico (PD) stellen die Ergebnisse ein kleines Desaster dar: Von 15 Bürgermeisterämtern, die in der unteren Tablle dargestellt werden, verlor die PD elf. Nur in Varese, Bozen und Caserta konnte sie Ämter von anderen Parteien hinzugewinnen. Bemerkenswert waren die Siege der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung in Rom (mit über 67 %!) und Turin. Erfreulich ist, dass die politische Rechte in den Großstädten keine Siege einfahren konnte. Weniger erfreulich ist, dass die linke Opposition des PD (SI, Kommunisten, Grüne, SEL) kaum Siege feiern konnte, abgesehen z. B. von Neapel, wo der Renzi-Kritiker Luigi de Magistris (ehem. Mitglied der Italia dei Valori) sein Amt verteidigen konnte, oder Cagliari.

„Majority of each coalition in 120 comuni which have a population higher than 15,000 inhabitants“:

Party Political leaning of party Comuni
Democratic Party and allies Center-left 22
Forza Italia Centre-right 24
Five Star Movement Big tent[4] 21
Lega Nord Right-wing 9
Brothers of Italy Right-wing 3
Italian Left Left-wing 5
Popular Area Centre/Centre-right 1

Mayoral results

Cities Population Incumbent mayor Party Elected mayor Party
Benevento 63,489 Fausto Pepe PD Clemente Mastella FI
Bologna 386,386 Virginio Merola PD Virginio Merola PD
Bolzano 102,575 Michele Penta[5] none Renzo Caramaschi PD
Brindisi 88,355 Cesare Castelli[6] none Angela Carluccio CoR
Cagliari 154,400 Massimo Zedda SI Massimo Zedda SI
Carbonia 28,882 Giuseppe Casti PD Paola Massidda M5S
Caserta 79,640 Maria Grazia Nicolò[7] none Carlo Marino PD
Cosenza 67,679 Angelo Carbone[8] none Mario Occhiuto FI
Crotone 58,881 Peppino Vallone PD Ugo Pugliese UDC
Grosseto 78,630 Emilio Bonifazi PD Antonfrancesco Vivarelli Colonna FI
Isernia 22,025 Vittorio Saladino[9] none Giacomo D’Apollonio Civic
Latina 117,892 Giacomo Barbato[10] none Damiano Coletta Civic
Milan 1,343,163 Giuliano Pisapia SI Giuseppe Sala PD
Naples 980,716 Luigi de Magistris Civic Luigi de Magistris Civic
Novara 104,388 Andrea Ballarè PD Alessandro Canelli LN
Olbia 53,307 Gianni Giovannelli PD Settimo Nizzi FI
Pordenone 50,583 Claudio Pedrotti PD Alessandro Ciriani Civic
Ravenna 153,740 Fabrizio Matteucci PD Michele De Pascale PD
Rimini 147,793 Andrea Gnassi PD Andrea Gnassi PD
Rome 2,864,348 Francesco Paolo Tronca[11] none Virginia Raggi M5S
Salerno 140,608 Vincenzo Napoli PD Vincenzo Napoli PD
Savona 60,661 Federico Berruti PD Ilaria Caprioglio Civic
Turin 892,649 Piero Fassino PD Chiara Appendino M5S
Trieste 204,590 Roberto Cosolini PD Roberto Dipiazza Civic
Varese 79,793 Attilio Fontana LN Davide Galimberti PD
Villacidro 14,281 Teresa Maria Pani PD Cabriolu Marta Civic

 

Quelle: engl. Wikipedia

Siehe auch:

Rechtsruck in Rom (Junge Welt)

http://www.tagesschau.de

italien. Wikipedia

Der Freitag

Keine Antworten

Regionalwahlen in Großbritannien

Wahlen

Am Donnerstag fanden in Großbritannien Regional- und Kommunalwahlen statt. Folgende Ergebnisse gab es dabei:

Regionalparlament Nordirlands:

1.281.595 Personen waren wahlberechtigt und die Wahlbeteiligung betrug 54,2 %.[1]

Partei Sitze +/- Stimmen
1. Präf.
in  % +/-
DUP 38 202.567 29,2 % -0,8
Sinn Féin 28 ▼1 166.785 24,0 % -2,9
UUP 16 87.302 12,6 % -0,7
SDLP 12 ▼2 83.364 12,0 % -2,2
Alliance Party 8 48.447 7,0 % -0,7
Greens 2 ▲1 18.718 2,7 % +1,8
PBPA 2 ▲2 13.761 2,0 % +1,2
TUV 1 23.776 3,4 % +0,9
Unabhängige 1 22.650 3,2 % +0,8
UKIP 0 10.109 1,5 % +0,8
PUP 0 5.955 0,9 % +0,6
Conservatives 0 2.554 0,3 % +0,3
Labour in NI 0 1.577 0,2 % +0,2
Andere 0 6.745 1,0 % +0,8
Summe 109 694.319 100,0 %

Quelle: Wikipedia


Regionalparlament Schottlands:

Wahlberechtigt waren 4.099.407 Personen. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,6 % um 5,4 Prozentpunkte höher als bei der letzten Wahl 2011.[1]

Partei Wahlkreis-
stimmen
In % Wahlkreis-
mandate
Listen-
stimmen
In % Listen-
mandate
Gesamt-
mandate
Änderung
zu 2011
SNP 1.059.897 46,5 % 59 953.587 41,7 % 4 63 ▼6
Konservative 501.844 22,0 % 7 524,222 22,9 % 24 31 ▲16
Labour 514.261 22,6 % 3 435.919 19,1 % 21 24 ▼13
Grüne 13.172 0,6 % 0 150.426 6,6 % 6 6 ▲4
LD 178.238 7,8 % 4 119.284 5,2 % 1 5 0
UKIP 0 % 0 46.426 2,0 % 0 0 0
Unabh. 5.467 0,2 % 0 4.420 0,2 % 0 0 ▼1
Andere 6.274 0,3 % 0 51.468 2,3 % 0 0 0
Gesamt 2.279.152 100 % 73 2.285.752 100 % 56 129

Quelle: Wikipedia

weiterlesen »

Keine Antworten

Große Parteien verlieren bei Wahlen in Hessen

Wahlen

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Hessen sind nun ausgezählt. Aufgrund des komplizierten Wahlrechts, das ein vielfältiges Verteilen der Stimmen unter mehreren Parteien und verschiedenen Kandidaten der einzelnen Listen erlaubt, dauert die Auszählung bei Kommunalwahlen i. d. R. länger als bei anderen Wahlen.

Das gesamthessische Ergebnis sieht nun so aus:

CDU 28,9% -4,8
SPD 28,5% -3,0
GRÜNE 11,3% -7,0
DIE LINKE 3,5% +0,8
FDP 6,4% +2,5
PIRATEN 0,7% -0,6
AfD 11,9%
REP 0,2% -0,5
NPD 0,3% -0,1
Die PARTEI 0,1%
ALFA 0,1%
FREIE WÄHLER 0,6%
Wählergruppen (darunter: Freie Wähler 4,8%, Linke 1,0%) 7,4%

Quelle: Hessenschau

Die Regierungsparteien aus dem Landtag, CDU und v.a. die Grünen verloren heftig. Aber auch die SPD konnte als Oppositionspartei nicht von der Schwäche der Regierungsparteien profitieren und verlor drei Prozent. Hauptprofiteur der Verluste war die AfD, die auch außerhalb der ostdeutschen Länder zweistellige Ergebnisse erzielen konnte. Sie konnte sogar vor den Grünen noch drittstärkste Kraft werden, das ist beängstigend. Etwas ermutigend ist der Aufschwung der linken Listen, die in einigen Gemeinden sogar zweistellige Ergebnisse erzielen konnte. Besonders bemerkenswert sind die Erfolge der kommunistischen Partei (DKP) in Mörfelden und Reinheim mit 13,8 und 11,1 Prozent. Zu den Gewinnern gehört die zu neuem Leben erwachte FDP, die fast überall über die Fünfprozentmarke kommen konnte. Die Piraten dagegen verkommen zur Splitterpartei. Erwähnenswert ist der Zuwachs der linksradikalen Kleinpartei ÖkoLinx in Frankfurt/Main, die fortan zwei statt einer Stadtverordneten (bisher: Jutta Ditfurth) stellen darf.

Die Ergebnisse in den Kreisen und Städten können sehr schön auf dieser HR-Seite gelesen werden. Eine Zusammenstellung der Ergebnisse der kreisfreien Städte und der Kreistage habe ich in dieser Datei zusammengestellt.

Die linken Hochburgen, von denen es in Hessen traditionell einige gibt, sind hier zu finden:

Neuberg: % ± % Sitze
NL (Neuberger Liste/ LINKE,DKP, Unabh.) 16,4 +5,3
Marburg (Stadt):
Linke 13,8 +6,4
       
Mörfelden-Walldorf:
DKP/LL 13,8 +5,1
Reinheim:
DKP 11,1 +1,0
Kassel (Stadt)
Kasseler Linke 10,6 +3,9
Rüsselsheim:
Die Linke 8,6 +2,6 4
Gießen (Stadt):
Gießener LINKE 8,3 +6,0

Presse:

junge Welt, junge Welt II

Neues Deutschland, Neues Deutschland II

kommunisten.de

Ökodepaso-Artikel zur letzten Kommunalwahl 2011

Keine Antworten

Kommunalwahlen in Sachsen: CDU bleibt führende Kraft

Wahlen

Was soll man zu Wahlen in Sachsen noch sagen? Selbst das in einigen Kreisen geprobte Bündnismodell, also das Aufstellen eines gemeinsamen Kandidaten von SPD, LINKE, Grüne und Piratenpartei gegen die herrschende CDU, brachte in den Wahlen zu den Landräten keinen größeren Erfolg. Alle Landkreise in Sachsen bleiben in schwarzer (CDU-)Hand.

Ergebnisse im Freistaat Sachsen nach Landkreisen

Landkreis Stimmenanteil in %
CDU DIE LINKE Wähler-
vereinigungen
SPD GRÜNE Einzel-
bewerb.
sonstige
  Erzgebirgskreis 58,7 19,0 x 10,3 4,7 x 7,4
  Mittelsachsen 65,7 34,3 x x x x x
  Vogtlandkreis 56,5 21,9 x x x 21,6 x
  Zwickau 60,8 28,0 x x x x 11,3
  Bautzen 72,4 x x x 27,6 x x
  Görlitz 73,0 27,0 x x x x x
  Meißen 60,2 x 39,8 x x x x
  Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 56,4 x 23,1 x x 9,9 10,6
  Leipzig 64,3 17,6 x 11,6 6,5 x x
  Nordsachsen 51,7 x 16,9 18,2 x x 13,2

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

 

Erfreulich nur die Ergebnisse der Bürgermeisterwaheln in den größeren Städten. In Dresden erlebte die CDU die gefühlt tausendste Schlappe in einer Großstadt: Nachdem sie 2008 im 1. Wahlgang noch 47,6 Prozent erhielt, waren es diesmal mit reaktionären, farblosen Innenminister Ulbig nur 15,4 %. Hier einige Ergebnisse im Überblick (Quelle: MDR):

Dresden:

  • Eva-Maria Stange (WV Gemeinsam für Dresden [SPD, Grüne, LINKE, Piraten]): 36,0%
  • Dirk Hilbert (WV Unabhängige Bürger f. Dresden): 31,7%
  • Markus Ulbig (CDU): 15,4%
  • Tatjana Festerling (Einzelbewerber): 9,6%
  • Stefan Vogel (AfD): 4,8%
  • Lars Stosch, Künstlername Lara Liqueur (Die Partei): 2,5%

Zwickau:

  • Pia Findeiß (SPD): 49,9%
  • Michael Luther (CDU): 27,6%
  • Sven Itzek (AfD): 13,3%
  • Thomas Gerisch (Freie Wähler): 5,2%
  • Jörg Ungethüm (FDP): 4,0%

Borna:

  • Simone Luedtke (Linke): 50,0%
  • Sebastian Stieler (BfB/CDU/FW): 34,6%
  • Sören Uhle (SPD): 10,7%
  • Torsten Reitter (AfD): 4,7%

Freiberg:

  • Sven Krüger (SPD): 41,7%
  • Holger Reuter (CDU): 33,2%
  • Andrea Gerlach (Einzelbewerber): 11,4%
  • Marcel Dönicke (Linke): 7,4%
  • Werner Helfen (FDP): 6,2%

Bautzen:

  • Alexander Ahrens (BBBz, Linke, SPD): 30,7%
  • Matthias Knaak (CDU): 27,5%
  • Mike Hauschild (Einzelbewerber): 17,3%
  • Andreas Hase (Einzelbewerber): 9,0%
  • Andreas Thronicker (Einzelbewerber): 4,5%

Die Wahlbeteiligung ist wie bei Kommunalwahlen leider schon die Normalität darstellend gering:

Wahlbeteiligung bei den Landratswahlen
Landkreis Zwickau 34,9%
Landkreis Görlitz 36,6%
Landkreis Erzgebirge 42,9%
Landkreis Meißen 36,8 %
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 43,0 %
Landkreis Mittelsachsen 42,1 %
Vogtlandkreis 34,6 %
Landkreis Nordsachsen 34,8 %
Landkreis Bautzen 40,0 %
Landkreis Leipzig 39,6%

Siehe auch:

http://www.statistik.sachsen.de

MDR

Keine Antworten

Regional- und Kommunalwahl in Spanien

Wahlen

„Linksruck bei Wahlen in Spanien“ titelt die FAZ nach den Regional- und Kommunalwahlen in Spanien. Durchaus zurecht, wenn auch nicht in allen Regionen nun der Sozialismus ausbrechen wird. Nein, der Linksruck bestand in allen Regionen einzig darin, dass die regierende Faschistennachfolgepartei PP ihre absolute Mehrheit verlor und Stimmen an die tendenziell linkspopulistische Podemos und deren regionalen Verbündeten sowie an die Mitte-rechts-Partei Ciutadans (die sich gegen die regionalen Autonomiebestrebungen wendet) verlor. Die Ergebnisse der Regionen im Überblick:

Summary of the 24 May 2015 Aragonese Courts election results
Party Vote Seats
Votes  % ±pp Won +/−
People’s Party (PP) 181,757 27,50 -12,19 21 -9
Spanish Socialist Workers‘ Party (PSOE) 141,528 21,41 -7,61 18 -4
We Can (Podemos) 135,554 20,51 New 14 14
Citizens-Party of the Citizenry (C’s) 62,188 9,41 New 5 5
Aragonese Party (PAR) 45,577 6,90 -2,25 6 -1
Aragonese Union (CHA) 30,344 4,50 -3,64 2 -2
United Left (IU) 27,936 4,23 -1,93 1 -3
Total 660,916 100,00   67 ±0
Summary of the 24 May 2015 Asturian General Junta election results
Party Vote Seats
Votes  % ±pp Won +/−
Spanish Socialist Workers‘ Party (PSOE) 142,08 26,45 -5,65 14 -3
People’s Party (PP) 115,935 21,58 0,05 11 1
We Can (Podemos) 102,178 19,02 New 9 9
United Left (IU) 64,114 11,93 -1,84 5 ±0
Citizens-Party of the Citizenry (C’s) 38,197 7,11 New 3 3
Asturias Forum (FAC) 44,283 8,24 -16,56 3 -9
Union, Progress and Democracy (UPyD) 4,295 0,80 -2,94 -1
Total 544,952 99.37   45 ±0

weiterlesen »

Keine Antworten

Gemeinderatswahlen in Steiermark: Erfolgreiche Kommunisten

Wahlen

Bei den Gemeinderatswahlen in der Steiermark, der Hochburg der KPÖ (Kommunistische Partei Österreichs), konnte die KPÖ ihr Ergebnis weiter verbessern. Das macht Hoffnung auf ein gutes Ergebnis bei der Landtagswahl am 31. Mai diesen Jahres. Die KPÖ erklärte zum Wahlausgang:

KPÖ zieht in sechs Gemeinderäte neu ein – bestes Ergebnis seit 1965

Die KPÖ hat bei den steirischen Gemeinderatswahlen ihr Ergebnis aus dem Jahr 2010 deutlich übertroffen, bei denen sie ihre Mandate gegenüber 2005 verdoppeln konnte. Insgesamt gewann die KPÖ 38 Mandate (2010: 28). So viele waren es zuletzt vor 50 Jahren, im Jahr 1965. Landessprecherin Claudia Klimt-Weithaler gratulierte den Kandidatinnen und Kandidaten sehr herzlich und freut sich über den Rückenwind für die Landtagswahl am 31. Mai.

Die KPÖ war nicht nur in ihren traditionellen Kerngebieten in der Obersteiermark erfolgreich, sie schaffte in sechs Gemeinden den Einzug in den Gemeinderat. In der Weststeiermark, in der die KPÖ bisher kein einziges Mandat hatte, gelang der Neueinzug in gleich drei Städten.

 

Die erdrutschartigen Verluste der SPÖ in ihren ehemaligen Hochburgen schreibt Claudia Klimt-Weithaler der Landespolitik zu: „Die SPÖ trägt die politischen Kosten der ‚Reformpartnerschaft‘. Ihr jahrelanges Agieren gegen die eigene Basis hat viele Wählerinnen und Wähler vertrieben. Wir werden in den verbleibenden Wochen bis zur Landtagswahl unser Bestes geben, um die ehemaligen Wählerinnen und Wähler der SPÖ zu überzeugen, dass ihre Stimme für eine soziale Politik bei der KPÖ am besten aufgehoben ist. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten in den Gemeinden sind eine glaubwürdige Alternative, weil sie ihre soziale Haltung leben, anstatt sie flächendeckend zu plakatieren.“

 

In Knittelfeld konnte die KPÖ mit Stadträtin Renate Pacher die ÖVP überholen und erreichte 15 Prozent. Mit 17 % konnte die KPÖ in Trofaiach mit Vizebürgermeisterin Gabi Leitenbauer den zweiten Platz in der Gemeinde verteidigen. Den zweiten Platz gewinnen konnte die KPÖ in Eisenerz mit 20 %. In mehreren ihrer Hochburgen ist die KPÖ vor der FPÖ geblieben. In Bruck an der Mur konnte sich die KPÖ mehr als verdoppeln und ist jetzt viertstärkste Kraft im Gemeinderat. In Deutschlandsberg schaffte die KPÖ den Einzug in den Gemeinderat, ebenso in Voitsberg und Köflach, Trieben, St. Michael i.O. und Kindberg. In Leoben baute KPÖ-LAbg. Werner Murgg das Ergebnis von 2010 leicht aus und bleibt damit Stadtrat in der zweitgrößten steirischen Stadt. In Judenburg und Zeltweg hält die KPÖ 2 Mandate, in Fohnsdorf und St. Stefan ob Leoben eines. Mandatsgewinne gab es in Mürzzuschlag (von 2 auf 3); Spielberg und Kapfenberg (von 1 auf 2).

DANKE…

…an alle, die uns mit ihrer Stimme oder ihrer Mithilfe unterstützt haben!

Die Ergebnisse im Detail

Gemeinde Stimmenanteil Mandate
Eisenerz 19,96 4 (3)
Trofaiach 16,86 5 (7)
Knittelfeld 15,22 5 (4)
Mürzzuschlag 11,72 3 (2)
Trieben 11,11 2 (n.k.)
St. Stefan ob Leoben 10,75 1 (1)
Leoben 10,35 3 (3)
Zeltweg 9,23 2 (2)
Spielberg 7,77 2 (1)
Kapfenberg 6,93 2 (1)
Judenburg 6,74 2 (2)
Mooskirchen 5,89 0 (n.k.)
Bruck an der Mur 5,79 1 (1)
St. Michael i.O. 4,35 1 (n.k.)
Fohnsdorf 4,31 1 (1)
Köflach 4,16 1 (0)
Voitsberg 4,03 1 (0)
Kindberg 3,99 1 (n.k.)
Deutschlandsberg 3,58 1 (n.k.)
Niklasdorf 3,58 0 (n.k.)
Gratwein-Straßengel 2,91 0 (Fusion)
St. Barbara 2,68 0 (Fusion)
Vasoldsberg 2,67 0 (n.k.)
Feldkirchen 2,54 0 (n.k.)
Pöllau 2,21 0 (1 vor Fusion)
Seiersberg-Pirka 2,00 0 (n.k.)
Geistthal-Södingberg 1,96 0 (n.k.)
Feldbach 1,54 0 (n.k.)
Gössendorf 1,09 0 (n.k.)
 (in Klammern Mandatszahl bei letzter Wahl, S. D.)

22. März 2015

Das vorläufige Gesamtergebnis für die Steiermark sieht so aus:

Partei GR2015 GR2010V * Differenz
Stimmen MD Stimmen MD Stimmen MD
Gesamt 587.532 612.092
Ungültig 8.095 10.026
Gültig 579.437 602.066
– SPÖ 182.910 31,57% 1561 222.732 36,99% -39.822 -5,42%
– ÖVP 247.559 42,72% 2472 281.843 46,81% -34.284 -4,09%
– FPÖ 80.306 13,86% 604 39.451 6,55% 40.855 7,31%
– GRÜNE 19.277 3,33% 110 12.782 2,12% 6.495 1,21%
– KPÖ 8.839 1,53% 38 7.330 1,22% 1.509 0,31%
– NEOS 2.278 0,39% 8
– SONSTIGE LISTEN 38.268 6,60% 295 34.461 5,72% 3.807 0,88%
– BZÖ 3.467 0,58%

*) In dieser fiktiven Vergleichswahl sind in der Gesamtauswertung und in der Bezirksauswertung aufgrund der Gemeindefusionen Mandatsvergleiche nicht möglich.

Keine Antworten

Rechte Parteien dominieren in Ungarn

Wahlen

Auch bei den Kommunalwahlen in Ungarn haben die rechten Parteien, also der regierende Fidesz und die oppositionelle Faschistenpartei Jobbik, der Mitte-links-Opposition eine kräftige Niederlage beschert und das Ende des Rechtstrends in diesem Land in eine fernere Zukunft verschoben. Jobbik ist nun in 18 der 19 Landkreise vertreten und im gesamtstaatlichen Ergebnis zweitstärkste Partei noch vor den Sozialdemokraten. In Budapest stellt Fidesz den Bürgermeister und mit 20 von 33 Sitzen die klare Mehrheit im Stadtrat, die Sozialdemokraten belegen nur 6 Sitze, Jobbik aber nur einen.

Zitat vom Pester Loyd: „Politanalysten waren sich in Zeitungsspalten und auf TV-Sendern einig, dass die Linke – und dort alle aktiven Parteien – ein massives Problem mit ihrem Selbstverständnis, ihrer Darstellung, Konzepten und Personen habe und ein Gutteil des Fidesz-Wahlerfolges, aber auch der Gewinne der extremen Rechten auf diese Mankos zurückzuführen seien. Immerhin hat Fidesz gegenüber 2010 sowohl national wie kommunal massiv an absoluten Stimmen verloren, aber – außer Jobbik – kaum ernst zu nehmende Gegner. In vielen Gemeinden gab es lediglich einen Kandidaten.

Es dürfte, so sehen es mehrere Analysten von Politikinstituten, aufgrund der dünnen Ausgangslage sogar für 2018 bereits zu spät sein, eine schlagkräftige Alternative zu Orbán und seinen Strukturen aufzubauen. Es gehe für die Linke heute gar nicht mehr um eine Reform oder ein Krisenmanagement, sondern um die Verhinderung des „totalen Zusammenbruchs“, der natürlich durch die strukturelle Machtzenmentierung seitens der Regierungsparteien zusätzlich beschleunigt wird.“

Siehe :

Pester Loyd: „Orbán macht den Sack zu: Reaktionen von Parteien und Analysten zu den Kommunalwahlen in Ungarn„, „Zusammenfassung der Ergebnisse der Kommunalwahlen in Ungarn

ZEIT Online

Wikipedia

Keine Antworten

Ergebnisse der Kommunalwahlen am 25. Mai (I)

Wahlen

Im Folgenden sind die Wahlergebnisse zu den Kommunalwahlen in NRW, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz sowie dem Saarland aufgeführt.

In NRW sind kleine Gewinne für SPD und Piraten sowie kleine Verluste für CDU und große Verluste der FDP zu konstatieren. DIE LINKE hat ihr Ergebnis nur um 0,3 % steigern können, die DKP hat ein Viertel ihrer Stimmen verloren. Die AfD konnte beim erstmaligen Antreten 2,5 % (landesweit) erzielen.

In Baden-Württemberg wird interessanterweise in der Landesstatistik nur zwischen CDU, SPD, Grünen, FDP, Wählervereinigungen und Sonstigen unterschieden – die LINKE wird als eigenständige Kraft noch nicht wahrgenommen. Die CDU konnte leicht zulegen, die SPD blieb unverändert, die FDP verlor fast 3 Prozent, die Grünen gewannen über ein Prozent hinzu und die sonstigen Parteien legten zwei Prozent zu, also konnte auch DIE LINKE Mandate hinzugewinnen (fast Verdopplung auf 112 Mandate). Die Wählervereinigungen bilden landesweit gerechnet die zweitstärkste Kraft mit 24 %.

In Rheinland-Pfalz ist die CDU (38,6 %) wieder stärkste Partei geworden und konnte leicht zulegen. Dahinter rangiert die SPD mit 29,8 % und die Grünen mit 9,5 %. Die FDP verlor deutlich (von 9,0 auf 4,1 %), DIE LINKE verbesserte sich leicht von 2,7 auf 3,2 %. Die AfD erzielte beim ersten Auftritt 3,0 %.

Im Saarland musste neben der FDP auch die LINKE kräftige Verluste hinnehmen. DIE LINKE erhielt nur noch 7,3 statt 12,1 %, wovon vor allem die SPD und die AfD profitierten. Die AfD lag mit 2,0 Prozent nur knapp hinter der FDP mit 2,6 %. Stärkste Partei bleibt die CDU (38,8 %) vor der SPD (26,1 %).

Nordrhein-Westfalen

nrw-wahl 2014-2009

Beste Ergebnisse DIE LINKE:

Rang Wahlkreis DIE LINKE CDU SPD GRÜNE FDP
1 Krfr. Stadt Oberhausen 8,0% 32,9% 39,0% 8,6% 2,8%
2 Krfr. Stadt Wuppertal 8,0% 29,1% 30,0% 14,9% 5,5%
3 Krfr. Stadt Bielefeld 7,3% 30,2% 30,8% 15,9% 2,9%
4 Krfr. Stadt Köln 6,9% 27,2% 29,4% 19,5% 5,1%
5 Krfr. Stadt Dortmund 6,8% 27,2% 38,2% 15,4% 2,4%
6 Krfr. Stadt Duisburg 6,6% 24,8% 41,0% 7,4% 2,4%
7 Krfr. Stadt Herne 6,2% 25,9% 44,8% 9,3% 2,8%
8 Krfr. Stadt Bochum 6,2% 25,7% 38,6% 12,8% 2,8%
9 Krfr. Stadt Bonn 6,2% 30,5% 23,4% 18,6% 8,2%
10 Krfr. Stadt Aachen 6,1% 36,3% 26,0% 16,5% 4,5%
11 Krfr. Stadt Remscheid 6,0% 37,2% 34,8% 8,3% 4,7%
12 Städteregion Aachen 5,4% 38,0% 31,8% 13,3% 4,5%
13 Kreis Recklinghausen 5,3% 33,8% 40,5% 8,8% 3,9%
14 Krfr. Stadt Essen 5,3% 31,5% 34,0% 11,2% 3,3%
15 Krfr. Stadt Düsseldorf 5,2% 36,7% 29,3% 13,8% 7,0%
16 Krfr. Stadt Solingen 5,0% 34,1% 29,6% 11,2% 4,9%
17 Krfr. Stadt Münster 5,0% 35,2% 27,0% 20,1% 5,9%
18 Kreis Unna 5,0% 29,4% 41,9% 11,2% 3,4%

 

Baden-Württemberg

Vorläufige Ergebnisse der Kreistagswahlen 2014 mit Vergleichsangaben von 2009

Land Baden-Württemberg (alle 35 Landkreise)

Gegenstand der Nachweisung 2014 2009 Veränderung
Anzahl % Anzahl % Anzahl %-Punkte
Wahlberechtigte 6.963.079 6.579.475 +383.604
Wähler(innen) / Wahlbeteiligung 3.448.571 49,5 3.387.326 51,5 +61.245 −2,0
Ungültige Stimmzettel 114.259 3,3 119.581 3,5 −5.322 −0,2
Gleichwertige Stimmen1) 3.096.610 3.144.437 −47.827
davon für
CDU 1.098.041 35,5 1.087.160 34,6 +10.881 +0,9
SPD 553.439 17,9 562.778 17,9 −9.339
FDP 146.092 4,7 233.103 7,4 −87.011 −2,7
GRÜNE 382.477 12,4 340.332 10,8 +42.145 +1,6
Andere Parteien2) 114.585 3,7 83.480 2,7 +31.105 +1,0
Gemeinsame Wahlvorschläge3) 58.768 1,9 73.295 2,3 −14.527 −0,4
Wählervereinigungen4) 743.202 24,0 764.288 24,3 −21.086 −0,3
Gewählte Mitglieder 2.228 2.273 −45
davon
CDU 800 35,9 832 36,6 −32 −0,7
SPD 398 17,9 398 17,5 +0,4
FDP 107 4,8 164 7,2 −57 −2,4
GRÜNE 277 12,4 230 10,1 +47 +2,3
Andere Parteien2) 77 3,5 42 1,8 +35 +1,7
Gemeinsame Wahlvorschläge3) 41 1,8 47 2,1 −6 −0,3
Wählervereinigungen4) 528 23,7 560 24,6 −32 −0,9

1) Gültige Stimmen geteilt durch die örtlich unterschiedliche Zahl der Stimmen je Wähler(in)

2) Andere Parteien und gemeinsame Wahlvorschläge mehrerer Parteien

3) Gemeinsame Wahlvorschläge von Parteien mit Wählervereinigungen

4) Auch einer Partei nahe stehende Wählervereinigungen

Quelle: http://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2014/KLand.asp

Vorläufige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2014 mit Vergleichsangaben von 2009

Land Baden-Württemberg (alle 1101 Gemeinden)

Gegenstand der Nachweisung 2014 2009 Veränderung
Anzahl % Anzahl % Anzahl %-Punkte
Wahlberechtigte 8.404.792 7.929.946 +474.846
Wähler(innen) / Wahlbeteiligung 4.126.279 49,1 4.020.013 50,7 +106.266 −1,6
Ungültige Stimmzettel 129.792 3,1 129.731 3,2 +61 −0,1
Gleichwertige Stimmen1) bei Mehrheitswahl2) 25.055 26.100 −1.045
Gleichwertige Stimmen1) bei Verhältniswahl3) 3.489.526 3.434.239 +55.287
davon für
CDU 979.489 28,1 965.679 28,1 +13.810
SPD 574.006 16,4 577.438 16,8 −3.432 −0,4
FDP 98.613 2,8 157.918 4,6 −59.305 −1,8
GRÜNE 312.387 9,0 253.325 7,4 +59.062 +1,6
Andere Parteien4) 140.268 4,0 36.208 1,1 +104.060 +2,9
Gemeinsame Wahlvorschläge5) 137.385 3,9 154.071 4,5 −16.686 −0,6
Wählervereinigungen6) 1.247.378 35,7 1.289.600 37,6 −42.222 −1,9
Gewählte Mitglieder bei Mehrheitswahl2) 687 654 +33
Gewählte Mitglieder bei Verhältniswahl3) 18.058 18.371 −313
davon
CDU 4.788 26,5 5.129 27,9 −341 −1,4
SPD 2.395 13,3 2.444 13,3 −49
FDP 254 1,4 388 2,1 −134 −0,7
GRÜNE 837 4,6 624 3,4 +213 +1,2
Andere Parteien4) 365 2,0 43 0,2 +322 +1,8
Gemeinsame Wahlvorschläge5) 907 5,0 1.006 5,5 −99 −0,5
Wählervereinigungen6) 8.512 47,1 8.737 47,6 −225 −0,5
1) Gültige Stimmen geteilt durch die örtlich unterschiedliche Zahl der Stimmen je Wähler(in)2) Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde.

3) Verhältniswahl findet statt, wenn mehrere Wahlvorschläge eingereicht wurden.

4) Andere Parteien und gemeinsame Wahlvorschläge mehrerer Parteien

5) Gemeinsame Wahlvorschläge von Parteien mit Wählervereinigungen

6) Auch einer Partei nahe stehende Wählervereinigungen

Quelle: http://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2014/GLand.asp

Zu den Ergebnissen der LINKEN in Bad.-Würt.:

„Wir haben mit linken Partei- und Bündnislisten in Baden-Württemberg 112 Mandate erzielt. Das ist fast eine Verdoppelung und damit ein großer Erfolg. Das gibt uns Rückenwind für die weitere Arbeit im Landesverband.

Gratulation und Glückwunsch an alle Gewählten!
Danke an alle, die im Wahlkampf aktiv waren und auf unseren Listen kandidiert haben.

[…]

Solidarische Grüße
Geschäftsführender Landesvorstand

Alle Mandate und Zugewinne auf einen Blick“ (Quelle: http://www.die-linke-bw.de/)

Demnach sind dies die Hochburgen der Linken:

Regionalversammlung Stuttgart 4,1 %, Kreistage: Konstanz 4,2 %, Tübingen 8,3 %, Gemeinderäte: Freiburg 8,6 %, Esslingem 5,3 %, Heidenheim 6,2 %, Karlsruhe 5,1 %, Konstanz 6,1 %, Lahr 5,1 %, Mannheim 6,2 %, Reutlingen 5,7 %, Rottenburg 6,1 %, Schwäbisch Gmünd 5,9 %, Tübingen 9,6 %

 

Rheinland-Pfalz

Wahlergebnisse der Kommunalwahlen 2014

Vorläufiges Landesergebnis der Kommunalwahlen

(Stimmen der Stadtratswahlen der kreisfreien Städte und der Kreistagswahlen in den Landkreisen)

[Grafik]

  SPD CDU GRÜNE FDP DIE LINKE AfD WG Sonstige
2014 29,8% 38,6% 9,5% 4,1% 3,2% 3,0% 10,6% 1,1%
2009 29,5% 37,7% 8,1% 9,0% 2,7% 0,0% 11,5% 1,6%
+/- 0,3% 0,9% 1,4% -4,9% 0,5% -0,9% -0,5%

 

Anzahl Mandate bei den Kommunalwahlen 2014, 2009, 2004 und 1999
nach Parteien und Wählergruppen

Wahlen zu den… Wahljahr Ins-
gesamt
SPD CDU GRÜNE FDP LINKE AfD Sonst. Wähler-
gruppen
Kreistagen 2014 1.064 318 424 87 46 31 33 6 119
2009 1.064 314 409 73 95 26 4 137
2004 1.060 304 489 67 66 128
1999 1.060 386 491 49 43 85
+/- 2014/09 0 4 15 12 -49 5 33 2 -18
Stadträten der kreisfreien Städte 2014 596 176 207 73 24 27 15 14 60
2009 596 178 205 62 50 18 6 66
2004 592 171 248 52 33 4 66
1999 592 219 275 38 16 1 36

Quelle: http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/index.html

LINKE-Hochburgen:

Stadträte: Frankenthal (Pfalz) 5,4 %, Kaiserslautern 7,4 %, Mainz 4,6 %, Pirmasens 5,6 %, Speyer 4,9 %, Trier 5,5 %, Zweibrücken 6,7 %

 

Saarland

Landesergebnis der Kommunalwahl im Saarland

CDU SPD GRÜ FDP PIRATEN AfD NPD
2014 38.8 36.1 7.3 5.6 2.6 1.1 2.0 0.5 6,0
2009 36.7 32.3 12.9 6.5 7.2 -.- -.- 0.6 3,8
2004 47.0 36.1 1.9 5.8 4.3 -.- -.- 1.2 3,7

Die Wahlbeteiligung lag 2014 bei 52.5% (2009: 57.5%)

Quelle: http://www.wahlergebnisse.info/3012.php

 

Keine Antworten

Kommunalwahl Griechenland: Syriza legt zu

Wahlen

Ähnlich wie bei den Europawahlen waren auch die Kommunalwahlen in Griechenland für die regierende Große Koalition der Spardiktate ein mittleres Desaster. Die linke und rechte/faschistische Opposition konnte zum Teil beeindruckend stark zulegen. Dies zeigt sich auch im landesweiten Ergebnis:

Nationwide percentage results (Wikipedia)[4]

Party Nationwide
results
Change from
2010 local elections
Change from
2012 legislative elections
ND 26.3 Decrease 6.3 Decrease 3.2
SYRIZA 17.7 Increase 12.7 Decrease 9.2
PASOK (Olive Tree) [c] 16.2 Decrease 18.5 Increase 3.9
KKE 8.8 Decrease 2.1 Increase 4.3
XA 8.1 Increase 1.1
DIMAR 3.8 Increase 1.6 Decrease 2.3
ANEL 3.2 Decrease 4.3
Anticapitalist Left Cooperation for the Overthrow 2.3 Increase 0.5 Increase 2.0
Ecologist Greens 2.1 Decrease 0.7 Increase 1.2
All others 11.1 Increase 0.8

Die konservative Néa Dimokratía blieb zwar stärkste Kraft, musste aber in der Hauptstadt zum ersten Mals eit Jahrzehnten hinnehmen, dass es ihr Kandidat es nicht in die Stichwahl geschafft hat. In der Stichwahl kämpften ein Vertreter der Sozialdemokraten, die neuerdings in einem Bündnis mit verschieden grünen Gruppen als Olivenbaumpartei antreten, gegen einen SYRIZA-Mann. Letztere unterlag mit 48,6 Prozent nur knapp.

Bürgermeisterwahl Athen

Candidate Supporting Party 1st Round  % Seats 2nd Round  % Seats Total seats
Giorgos Kaminis      Olive Tree     Democratic Left     Bridges     Greens     Europe-Ecology 46,976 21.06 5 110,987 51.42 24 29
Gavriil Sakelaridis      Coalition of Radical Left 44,620 20.00 5 104,876 48.58 TBD TBD
Aris Spiliotopoulos      New Democracy 37,746 16.92 4 4
Ilias Kasidiaris      Golden Dawn 35,949 16.12 4 4
Nikos Sofianos      Communist Party of Greece 16,529 7.41 2 2
Nikitas Kaklamanis      Independent[a]     EPEL 15,834 7.10 2 2
Vasilis Kapernaros      Independent Greeks 7,937 3.56 1 1
Nikos Avramidis      Independent 6,489 2.91 1 1
Petros Konstantinou      Anticapitalist Left Cooperation for the Overthrow 4,398 1.97 1 1
Ioanna Kodounli      Ecologist Greens 3,024 1.36 0
Marios Strofoulis      Independent 2,097 0.94 0
Stavros Vidalis      Independent 1,474 0.66 0

Zu den weiteren Ergebnissen sei aus der Jungen Welt zitiert: „Am Sonntag gingen in 30 der 325 Gemeinden und vier der 13 Präfekturen Kandidaten der Linken ins Rennen. Bei den Präfekturen gewann Syriza nicht nur die Ionischen Inseln, sondern auch die wichtigste Präfektur Attiki, in der die griechische Hauptstadt liegt. Bei den Gemeinden setzten sich die Kandidaten der KKE [Kommunistische Partei] in allen vier Stichwahlen, darunter in der drittgrößten Landesstadt, Patras, durch. Von den 26 Gemeinden mit Syriza-Kandidaten im zweiten Durchgang werden 19 in Zukunft von linken Bürgermeistern verwaltet werden […]“. Bedenklich ist neben der Stärke von SYRIZA und KKE auch die zunehmende Stimmenzahl von der faschistischen Goldenen Morgenröte, die in 12 der 13 Präfekturen vertreten ist und in Athen über 16 Prozent bekam. All diese Ergebnisse sollten der griechischen Regierung und der EU-Troika deutlkich machen: die bisherige Antikrisenpolitik war eine Krisenvertiefungspolitik und muss schnellstens umgekehrt werden. Notwendig ist eine sozialistische Transformation.

Presseberichte:

http://www.jungewelt.de/2014/05-27/028.php?sstr=griechenland

http://fm4.orf.at/stories/1739442/

Keine Antworten

Ergebnisse der Kommunalwahl in Halle

Wahlen

Dies sind die vorläufigen Ergebnisse der Kommunalwahl in Halle 2014 nach Wahlbereichen. Zur Erinnerung: Wahlbereich 1 umfasst Neustadt, Nietleben, Wahlbereich 2 Landrain, Frohe Zukunft, Trotha, Industriegebiet Nord, Gottfried-Keller-Siedlung, Giebichenstein, Seeben, Tornau, Mötzlich, Lettin, Heide-Nord/Blumenau, Kröllwitz, Heide-Süd, Dölauer Heide, Dölau, Wahlbereich 3 Nördliche Innestadt, Paulusviertel, Am Wasserturm/Thaerviertel, Gebiet der DR, Freiimfelde/Kanenaer Weg, Dieselstraße, Diemitz, Dautzsch, Reideburg, Büschdorf, Kanena/Bruckdorf, Wahlbereich 4 Altstadt, Südliche Innenstadt, Lutherplatz/Thüringer Bahnhof, Gesundbrunnen, Saaleaue und Wahlbereich 5 Südstadt, Damaschkestraße, Ortslage Ammendorf/Beesen, Radewell/Osendorf, Planena, Böllberg/Wörmlitz, Silberhöhe.

Hochburgen der Parteien sind fett markiert (Über die Hochburgen der Parteien siehe auch Hallespektrum).

Bereich Wahlbereich 01 Wahlbereich 02
Wahlberechtigte 38096 40387
Wähler/innen 12799 (33,6 %) 19951 (49,4 %)
Gültige Stimmen 34907 58057
CDU 21,12% 25,39%
DIE LINKE 35,63% 21,03%
SPD 19,22% 16,48%
GRÜNE 4,11% 11,41%
FDP 6,23% 4,88%
MitBürger 3,57% 9,07%
NPD 2,15% 0,84%
AfD 6,85% 3,57%
FREIE WÄHLER
Gellert
Hünniger
Dr. Ladig 0,97%
NEUES FORUM HALLE 1,13% 1,69%
Die PARTEI 1,53%
Sieber 3,14%

 

Bereich Wahlbereich 03 Wahlbereich 04
Wahlberechtigte 36495 37886
Wähler/innen 17722 (48,56 %) 15237 (40,21 %)
Gültige Stimmen 51493 44132
CDU 25,00% 25,73%
DIE LINKE 19,60% 23,29%
SPD 23,98% 17,57%
GRÜNE 13,53% 13,66%
FDP 3,04% 3,83%
MitBürger 5,75% 4,05%
NPD 0,69% 1,03%
AfD 3,45% 4,37%
FREIE WÄHLER 1,49%
Gellert 2,54%
Hünniger 0,53%
Dr. Ladig
NEUES FORUM HALLE 2,85% 1,91%
Die PARTEI 2,11%
Sieber

 

Bereich Wahlbereich 05 Gesamt- Ergebnis
Wahlberechtigte 41350 194214
Wähler/innen 14153 (34,22 %) 79862 (41,12 %)
Gültige Stimmen 38772 227361
CDU 27,82% 25,12%
DIE LINKE 30,96% 25,08%
SPD 18,40% 19,14%
GRÜNE 4,63% 10,05%
FDP 3,51% 4,23%
MitBürger 3,79% 5,60%
NPD 1,88% 1,22%
AfD 5,76% 4,58%
FREIE WÄHLER 2,30% 0,68%
Gellert 0,49%
Hünniger 0,10%
Dr. Ladig 0,25%
NEUES FORUM HALLE 0,94% 1,78%
Die PARTEI 0,87%
Sieber 0,80%

 

Sitzverteilung:

Bereich Gesamt-Ergebnis ± 2009 Sitze ± 2009
CDU 25,12% 0,4 14
DIE LINKE 25,08% 0,8 14
SPD 19,14% -0,1 11
GRÜNE 10,05% 1,3 6 1
FDP 4,23% -4,5 2 -3
MitBürger 5,60% -2,1 3 -1
NPD 1,22% -0,1 1
AfD 4,58% 4,58 3 3
FREIE WÄHLER 0,68% 0,68
Gellert 0,49% 0,49
Hünniger 0,10% 0,1
Dr. Ladig 0,25% 0,25
NEUES FORUM HALLE 1,78% -0,3 1
Die PARTEI 0,87% 0,87 1 1
Sieber 0,80% 0,8
Sonstige -2,6 -1

Daten von http://ris.halle.de/Wahl2014/Stadtrat/js/daten/index.html

Gewählte Bewerber (Quelle: Hallespektrum):

CDU:
– Andreas Schachtschneider
– Gernot Töpper
– Annegret Bergner
– Christoph Bernstiel
– Eberhard Doege
– Michael Sprung
– Bernhard Bönisch
– Harald Bartl
– Andreas Scholtyssek
– Ulrich Peinhardt
– André Cierpinski
– Ulrike Wünscher
– Michael Lämmerhirt
– Frank Sänger

Linke:
– Hendrik Lange
– Manuela Plath
– Erwin Bartsch
– Bodo Meerheim
– Anja Krimmling-Schoeffler
– Marcel Kieslich
– Rudenz Schramm
– Swen Knöchel
– Elisabeth Nagel
– René Trömel
– Josephine Jahn
– Ute Haupt
– Marion Krischok
– Katja Müller

SPD:
– Eigendorf, Eric
– Gottfried Koehn
– Kay Senius
– Rüdiger Fikentscher
– Karamba Diaby
– Detlef Wend
– Fabian Borggrefe
– Katharina Hintz
– Klaus Hopfgarten
– Johannes Krause
– Bernward Rothe

Grüne:
– Melanie Ranft
– Wolfgang Aldag
– Inés Brock
– Dietmar Weihrich
– Christian Feigl
– Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt

FDP:
– Andreas Hajek
– Hans-Dieter Wöllenweber

MitBürger:
– Tom Wolter
– Yvonne Winkler
– Denis Häder

NPD:
– Gerhard Pitsch

AfD:
– Gisela Wagner
– Markus Klätte
– Helmut-Ernst Kaßner

Neues Forum:
– Sabine Wolff

Die Partei:
– Thomas Schied

24 der 56 Stadträte sind neu im Rat. Bei den Linken sind neu dabei Manuela Plath, Anja Krimmling-Schoeffler, Marcel Kieslich, Josephine Jahn und Katja Müller, wieder im Stadtrat nach einer Pause ist Marion Krischok. Neu für die SPD sind der 22-Jährige Eric Eigendorf, Arbeitsagentur-Chef Kay Senius, Fabian Borggrefe und Bernward Rothe dabei. Neu für die Grünen dabei sind Melanie Ranft, Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt und Wolfgang Aldag. Yvonne Winkler, die sich einen Namen mit der Bürgerinitiative Pro Pauluspark gemacht hat, sitzt künftig für die MitBürger im Stadtrat. Neu im Stadtrat sind auch die Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD) und der Vertreter der Satiregruppierung „Die Partei“.

Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt (Grüne) ist mit 21 Jahren die jüngste Politikerin im Stadtrat.

Weitere Berichte:

MZ-Sonderseite

Keine Antworten

Vorläufiges Ergebnis der Kommunalwahl Halle

Wahlen

(Quelle: http://ris.halle.de/Wahl2014/Stadtrat/js/daten/index.html)

Bereich Zwischenergebnis nach 155 von 162 Wahlbezirken (23:19 Uhr)
CDU 50579 25,08%
DIE LINKE 51918 25,74%
SPD 38972 19,32%
GRÜNE 19509 9,67%
FDP 8539 4,23%
MitBürger 10877 5,39%
NPD 2626 1,30%
AfD 9564 4,74%
FREIE WÄHLER 1445 0,72%
Gellert 790 0,39%
Hünniger 172 0,09%
Dr. Ladig 479 0,24%
NEUES FORUM HALLE 3341 1,66%
Die PARTEI 1804 0,89%
Sieber 1084 0,54%

Sitze:

LINKE, CDU je 14

SPD 11

Grüne 6

MitBürger, AfD je 3

FDP 2

NPD; Neues Forum, Die PARTEI je 1

Wahlbereich 1 (Halle-Neustadt): LINKE hält Hochburg – herzlichen Glückwunsch!

Bereich Wahlbereich 01 Vorläufiges Ergebnis (34 Wahlbezirke)
CDU 7371 21,12%
DIE LINKE 12437 35,63%
SPD 6710 19,22%
GRÜNE 1433 4,11%
FDP 2174 6,23%
MitBürger 1245 3,57%
NPD 750 2,15%
AfD 2391 6,85%
FREIE WÄHLER
Gellert
Hünniger
Dr. Ladig
NEUES FORUM HALLE 396 1,13%
Die PARTEI
Sieber

 

Keine Antworten

Kommunalwahl: Die Wahlprogramme

Wahlen

Unter http://www.halle-waehlt.de finden sich die Wahlprogramme der Parteien zur halleschen Kommunalwahl am 25. Mai. Zuerst sollte man das Programm der LINKEN lesen, dann kann man sich den Rest wohl schon sparen. Wer es in aller Kürze wissenw ill, dem kann die Wahlzeitung der LINKEN helfen.

Die Macher dieser Internetseite haben auch eine sprachliche Analyse der Programme in Form von „Wortwolken“ erstellt (siehe Hallespektrum). Ob das wirklich hilft, bezweifle ich. Bei CDU, Linke und SPD kommen ähnliche Worte recht häufig vor, aber heißt das auch, sie stehen für die gleiche Politik? Wohl kaum, denn es kommt nicht auf die Zahl der Wörter an, sondern für welchen politischen Inhalt die Wort verwendet werden.

Schade ist, dass es bisher keine Wahlumfrage zur Kommunalwahl gegeben hat. Für Bundestagswahlen machen manche Institute jede Woche eine (was Blödsinn ist), aber für so eine Kommunalwahl reicht es nicht mal zu einer.

Keine Antworten

Alle Kandidaten zur Kommunalwahl auf einen Blick

Wahlen

Im aktuellen Amtsblatt findet man nun alle Kandidaten zur Kommunalwahl in Halle: amtsblatt09-14

Laut Hallespektrum sind 190.840 Einwohner von Halle zur Europawahl wahlberechtigt, bei der Kommunalwahl sind es 194.963. Bei den Stadtratswahlen dürfen auch 2.740 Hallenser, darunter 39 EU-Bürger, ihre Stimme abgeben, die zwischen 16 und 18 Jahren alt sind. Die Kosten der Wahl betragen etwa 1 Euro pro Wahlberechtigten; wobei die gleichzeitig stattfindenden Europawahlen nicht von der Stadt bezahlt werden müssen.

Infos der LINKEN zur Kommunalwahl findet ihr unter http://www.dielinke-halle.de/wahlen/stadtrat_2014/.

Keine Antworten

Bayern: Stichwahlen beendet

Wahlen

Nach den Stichwahlen um die Oberbürgermeister- und Landratsämter sieht die Verteilung der Ämter unter den Parteien folgendermaßen aus:

Übersicht[9]

Wahlvorschlag

Oberbürgermeister

Landräte

Zusammen

CSU

8

44

52

CSU und andere

2

1

3

SPD

8

2

10

SPD und andere

1

1

Freie Wähler (Landesvereinigung)

3

3

GRÜNE

1

1

Sonst. gemeinsame Wahlvorschläge

1

1

2

Wählergruppen

5

5

Zusammen

19

58

77

 

Oberbürgermeisterwahl[10]

Kreisfreie Stadt

Oberbürgermeister(in)

Wahlvorschlag

2008

Amberg

Michael Cerny

CSU

CSU

Ansbach

Carda Seidel

BAP/ÖDP

BAP-FW/ödp

Augsburg

Kurt Gribl

CSU

CSU

Coburg

Norbert Tessmer

SPD

SPD

Erlangen

Dr. Florian Janik

SPD

CSU

Fürth

Thomas Jung

SPD

SPD

Ingolstadt

Dr. Christian Lösel

CSU

CSU

Kaufbeuren

Stefan Bosse

CSU

CSU

Kempten (Allgäu)

Thomas Kiechle

CSU/

Freie Wähler-ÜP

CSU/

Freie Wähler-ÜP

München

Dieter Reiter

SPD

SPD

Nürnberg

Ulrich Maly

SPD

SPD

Passau

Jürgen Dupper

SPD

SPD

Regensburg

Joachim Wolbergs

SPD

CSU

Rosenheim

Gabriele Bauer

CSU

CSU

Schwabach

Matthias Thürauf

CSU

CSU

Schweinfurt

Sebastian Remelé

CSU

CSU

Straubing

Markus Pannermayr

CSU

CSU

Weiden i.d.OPf.

Kurt Seggewiß

SPD

SPD

Würzburg

Christian Schuchardt

CSU, FDP

und FW/WL

SPD

Bei den OB-Posten hat sich wenig verändert. Die CSU verlor Erlangen und Regensburg an die SPD, die SPD verlor Würzburg an einen gemeinsamen Wahlvorschlag der CSU, FDP und Freien Wähler. Die relative Schwäche der Unionsparteien in den Großstädten zeigt sich auch in Bayern, wo die SPD fast die Hälfte aller OBs stellt, was im Vergleich zu ihrem Anteil an Landräten (3 von 58) viel ist.

Landratswahl[11]

Landkreis

Landrat/Landrätin

Wahl-

Vorschlag

2008

Aichach-Friedberg

Klaus Metzger

CSU

CSU

Altötting

Erwin Schneider

CSU

CSU

Amberg-Sulzbach

Richard Reisinger

CSU

CSU

Aschaffenburg

Ulrich Reuter

CSU

CSU

Augsburg

Martin Sailer

CSU

CSU

Bad Kissingen

Thomas Bold

CSU

CSU

Bad Tölz-Wolfratshausen

Josef Niedermaier

FW

FW

Bamberg

Johann Kalb

CSU

CSU

Bayreuth

Hermann Hübner

CSU

CSU

Berchtesgadener Land

Georg Grabner

CSU

CSU

Cham

Franz Löffler

CSU

CSU

Coburg

Michael C. Busch

SPD

SPD

Dachau

Stefan Löwl

CSU

CSU

Deggendorf

Christian Bernreiter

CSU/

Junge Liste

CSU/

Junge Liste

Dingolfing-Landau

Heinrich Trapp

SPD

SPD

Donau-Ries

Stefan Rößle

CSU

CSU/

Junge Bürger

Eichstätt

Anton Knapp

CSU

CSU

Erding

Martin Bayerstorfer

CSU

CSU

Erlangen-Höchstadt

Alexander Tritthart

CSU

SPD

Forchheim

Dr. Hermann Ulm

CSU

FW

Freising

Josef Hauner

CSU

FW

Freyung-Grafenau

Sebastian Gruber

CSU

CSU/ Junge

Wähler Union

Fürstenfeldbruck

Thomas Karmasin

CSU

CSU

Fürth

Matthias Dießl

CSU

CSU

Garmisch-Partenkirchen

Anton Speer

FW

CSU

Günzburg

Hubert Hafner

CSU

CSU

Haßberge

Wilhelm Schneider

CSU

CSU

Hof

Oliver Bär

CSU

SPD

Kulmbach

Klaus Peter Söllner

FW/CSU

FW/CSU

Landsberg am Lech

Thomas Eichinger

CSU

CSU

Landshut

Peter Dreier

FW

CSU

Lindau (Bodensee)

Elmar Stegmann

CSU

CSU

Main-Spessart

Thomas Schiebel

FW

FW

Miesbach

Wolfgang Rzehak

GRÜNE

CSU

Miltenberg

Jens Marco Scherf

GRÜNE/SPD/

ödp

CSU

Mühldorf am Inn

Georg Huber

CSU

CSU

München

Christoph Göbel

CSU

SPD

Neu-Ulm

Thorsten Freudenberger

CSU

FW

Neuburg-Schrobenhausen

Roland Weigert

FW

CSU

Neumarkt in der Oberpfalz

Willibald Gailler

CSU

CSU

Neustadt an derAisch-Bad Windsheim

Helmut Weiß

CSU

FW/UWG

Neustadt an der Waldnaab

Andreas Meier

CSU

CSU

Nürnberger Land

Armin Kroder

FW

CSU

Oberallgäu

Toni Klotz

CSU

CSU

Ostallgäu

Maria Rita Zinnecker

CSU

FW

Passau

Franz Meyer

CSU/BU

CSU/BU

Regensburg

Tanja Schweiger

FW

CSU

Rhön-Grabfeld

Thomas Habermann

CSU

CSU

Rosenheim

Wolfgang Berthaler

CSU

CSU

Rottal-Inn

Michael Fahmüller

CSU

CSU

Schwandorf

Thomas Ebeling

CSU

SPD

Starnberg

Karl Roth

CSU

CSU

Straubing-Bogen

Josef Laumer

CSU

CSU

Tirschenreuth

Wolfgang Lippert

FW

FW

Traunstein

Siegfried Walch

CSU

CSU

Weilheim-Schongau

Andrea Jochner-Weiß

CSU

SPD

Wunsiedel im Fichtelgebirge

Karl Döhler

CSU

CSU

Würzburg

Eberhard Nuß

CSU

CSU

1) Stichwahl

Bei den Landräten bleibt die CSU-Dominanz bestehen, auch wenn sie sieben Posten an die Konkurrenz verlor, denn zehn Landratsämter gewann sie auch zurück. Bemerkenswert ist, dass die Grünen nun zwei Landräte stellen und dass Frauen (3 Landrätinnen von insg. 58) in der bayerischen Politik immer noch eine untergeordnete Rolle spielen (es gibt auch nur zwei Oberbürgermeisterinnen).

 

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalwahlen_in_Bayern_2008

http://www.election.de/cgi-bin/showres_by14_dw.pl?land=by14kwdw&wahlkreis=Rottal-Inn

Keine Antworten

Niederlande: Linkssozialisten und Linksliberale legen zu

Wahlen

 

Die seit letztem Jahr amtierende Koalition von Rechtsliberalen (VVD) und Sozialdemokraten (PvdA, vier Prozent weniger) wurde bei den Kommunalwahlen abgestraft, während die Sozialistische Partei (SP) eindeutig zu den Gewinnern der Kommunalwahl gehört. Insgesamt konnte die SP ihren Stimmenanteil auf 6,5 Prozent verdoppeln, in manchen Gemeinden erhielt sie bis zu 30 Prozent. Die sozialliberale D66 legte noch stärker zu und stürmte als stärkste Partei die Rathäuser in zwölf der 20 größten Städte, auch in Amsterdam, Den Haag und Utrecht. Traditionell stark sind wie in Deutschland auch lokale Parteien und Gruppen. Die rechtspopulistische Partei für die Freiheit von Wilders trat nur in zwei Städten an, machte aber mit ausländerfeindlichen Statements ihres Anführers mit die größten Schlagzeilen (sihe Junge Welt).

Übersicht der Mandatsverteilung in sechs größten Städten (Niederl. Wikipedia):

Stadt VVD PvdA CDA D66 PVV GL SP Lokalgruppen
Amsterdam 6 10 1 14 6 6 1
Rotterdam 3 8 3 6 2 5 14
Den Haag 4 6 3 8 7 2 2 5
Utrecht 5 5 3 13 9 4 2
Eindhoven 6 8 4 7 4 7 7
Tilburg 5 5 5 9 4 6 11
Groningen 3 6 3 9 4 6 3

Weitere Berichte:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/927617.volksverhetzung.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/niederlande-rechtspopulist-wilders-empoert-mit-auslaenderhetze-a-959881.html

http://www.dw.de/niederlage-f%C3%BCr-niederlanden-groko/a-17509419

http://en.wikipedia.org/wiki/Dutch_municipal_elections,_2014

„Denkzettel für Regierungsparteien“ (Junge Welt)

Keine Antworten

Kommunalwahl in Bayern: Kein Triumphzug der CSU

Wahlen

In Bayern fanden die ersten Kommunalwahlen in Deutschland im Jahr 2014 statt. Sie können als erster Stimmungstest für die Große Koalition nach der Bundestagswahl und vor den Europawahlen sein. Allerdings werden in vielen Orten auch die kommunalen Themen im Vordergrund gestanden haben. Das landesweite Ergebnis von 2008 (bezogen auf Stadträte und Kreistage) sah so aus:

  % Vgl. zu 2002 LT-Wahl 2013
CSU 40,0 -5,5 47,7
SPD 22,6 -2,5 20,6
Wählergruppen 19,0 +3,4 9,0 (FW)
Grüne 8,2 +2,5 8,6
FDP 3,8 +1,8 3,3
Gemeinsame Wahlvorschläge von mehreren Parteien 2,5 -0,5
ödp 1,8 +0,5 2,0
Republikaner 1,0 -0,1 1,0
Sonstige 1,1 +0,4 7,8

Von den durch Mehrheitswahl bestimmten und am 1. Juli 2013 im Amt befindlichen 71 Landräten, 25 Oberbürgermeistern in kreisfreien Städten sowie 1.096 weiteren hauptamtlichen und 920 ehrenamtlichen Bürgermeistern waren laut Wikipedia 43,8 % auf Basis von Wahlvorschlägen unter Beteiligung der CSU, 12,8 % durch Wahlvorschläge unter Beteiligung der SPD und 43,4 % auf Basis anderer Wahlvorschläge gewählt.

Dieses Jahr musste die CSU wieder leichte Verluste hinnehmen und rutschte mit 39,7 % im Landesergebnis erstmals seit 1960 wieder unter 40 %. Auch die SPD verlor und erlangte nur 20,7 Prozent. Gewinner der Wahlen waren die Grünen, die um 2,0 % zulegten, und die Freien Wähler, die bei ihrer ersten Kommunalwahl als Bundespartei (früher waren sie ja nur als kommunale Wählergruppierung angetreten und später dann als landesweite Wählergruppe) 3,9 % der Stimmen gewannen. Die anderen Wählergruppen bleiben aber auch stark, FDP und LINKE verloren Stimmen und Mandate. Die AfD hat keine besonders großartigen Ergebnisse erzielt (München: 2,5 %, Augsburg: 5,9 %), was bei der konservativ-populistischen Konkurrenz durch die CSU nicht einfach war.

Übersicht:

    Stimmen %
Stimmberechtigte 2014 10051755 X
Veränd. +404454 X
Wähler/Wahlbeteiligung 2014 5531912 55,0
Veränd. -212598 -4,5
Ungültige Stimmzettel 2014 192427 3,5
Veränd. -23309 -0,3
Gültige Stimmzettel (gewichtete Stimmen) 2014 5339485 100
Veränd. -189289 X
davon
CSU 2014 2117432 39,7
Veränd. -96055 -0,3
SPD 2014 1102723 20,7
Veränd. -144948 -1,9
FREIE WÄHLER* 2014 206017 3,9
Veränd. +206017 +3,9
GRÜNE 2014 542122 10,2
Veränd. +90111 +2,0
Sonstige 2014 1371191 25,7
Veränd. -244414 -3,5
davon
sonstige Parteien 2014 358207 6,7
Veränd. -73653 -1,1
gemeinsame Wahlvorschläge 2014 195655 3,7
Veränd. +60025 +1,2
Wählergruppen 2014 817329 15,3
Veränd. -230786 -3,7
Von den sonstigen Parteien entfielen auf
FDP 2014 130644 2,4
Veränd. -78513 -1,4
ÖDP 2014 110646 2,1
Veränd. +9181 +0,3
REP 2014 22307 0,4
Veränd. -32256 -0,6
DIE LINKE 2014 26801 0,5
Veränd. -12672 -0,2
BP 2014 34663 0,6
Veränd. +10491 +0,2
AfD 2014 18148 0,3
Veränd. +18148 +0,3
PIRATEN 2014 9264 0,2
Veränd. +9264 +0,2
übrige Parteien 2014 5734 0,1
Veränd. +2704
Zusammenfassung der Parteien mit den
zugehörigen gemeinsamen Wahlvorschlägen
CSU sowie
CSU und andere
2014 2131621 39,9
Veränd. -98375 -0,4
SPD sowie
SPD und andere
2014 1102723 20,7
Veränd. -144948 -1,9
FREIE WÄHLER* sowie
FREIE WÄHLER und andere
2014 272526 5,1
Veränd. +272526 +5,1
GRÜNE sowie
GRÜNE und andere
2014 576946 10,8
Veränd. +84789 +1,9
FDP sowie
FDP und andere
2014 144119 2,7
Veränd. -87230 -1,5
ÖDP sowie
ÖDP und andere
2014 166729 3,1
Veränd. +14212 +0,3
REP sowie
REP und andere
2014 22307 0,4
Veränd. -32256 -0,6
DIE LINKE sowie
DIE LINKE und andere
2014 27837 0,5
Veränd. -11636 -0,2
BP sowie
BP und andere
2014 34663 0,6
Veränd. +10491 +0,2
AfD sowie
AfD und andere
2014 18148 0,3
Veränd. +18148 +0,3
PIRATEN sowie
PIRATEN und andere
2014 9264 0,2
Veränd. +9264 +0,2
übrige Parteien sowie
übrige gemeinsame Wahlvorschläge
2014 15273 0,3
Veränd. +6512 +0,1

Quelle: http://www.kommunalwahl2014.bayern.de/tabg1999.html

 

Die Ergebnisse der LINKE im Überblick:

Stadtrat

Ort

Art des Antritts

Ergebnis

Ansbach Offene Linke Ansbach 6,2 % (+3,2)
Aschaffenburg Bündnis 4,9 % (+0,1)
Augsburg DIE LINKE 3,2 % (-0,3)
Bamberg Linke Liste Bamberg 3,3 %(+3,3)
Coburg DIE LINKE 2,9 % (+2,9)
Erlangen Erlanger Linke 4,0 % (+4,0)
Freising DIE LINKE 4,2 %
Fürth DIE LINKE 4,4 % (+0,0)
Grafenwöhr DIE LINKE 8,17 %
Hof DIE LINKE 2,9 % (-1,7)
Ingolstadt DIE LINKE 3,0 % (-1,2)
Laufen DIE LINKE. Alternative Liste 5,3 %
Moosburg DIE LINKE 2,8 %
München DIE LINKE 2,4 % (-1,3)
Nürnberg Linke Liste Nürnberg 4,1 % (-0,7)
Regensburg DIE LINKE 3,1 % (-1,5)
Schweinfurt DIE LINKE 7,2 % (-1,4)
Wasserburg Linke Liste Wasserburg 4,2 %
Weißenburg Gemeinsamer Vorschlag von LINKE/Piraten 2,8 %
Würzburg DIE LINKE 2,8 % (-1,5)

Kreistag

Landkreis

Art des Antritts

Ergebnis

Donau-Ries DIE LINKE 2,4 % (-1,3)
Freising DIE LINKE 2,5 % (-0,9)
Haßberge Linkes Bündnis Haßberge 2,3 % (-1,8)
Schweinfurt DIE LINKE 3,8 % (-1,4)
Weißenburg Gemeinsamer Vorschlag von LINKE/Piraten 2,3 % (+2,3)

Bei den Ober-/Bürgermeister- sowie Landratswahlen gibt es noch einige Stichwahlen (30. März), feststeht bisher: „Bei den 77 Direktwahlen der Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte gewannen im ersten Wahlgang 40 Bewerber der CSU, je sieben Mal waren Sozialdemokraten und Wählergruppen erfolgreich“ (election.de). Unter http://www.election.de/cgi-bin/showres_by14.pl findet man auch eine schöne Karte, wo man für jeden Kreis und jede Stadt die entsprechenden Ergebnisse schnell findet.

Siehe auch:

http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/

http://www.jungewelt.de/2014/03-18/018.php

Keine Antworten
« Ältere Einträge