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Preisdruck durch »Sharing Economy« in Berlin

Antikapitalismus

„Teilen, was man hat, und nutzen, was andere besitzen – die erklärte Idee die hinter der »Sharing Economy« steckt, klingt nachbarschaftlich, sozial und kommunikativ. Und das ist Teil der Marketingstrategie. Sie entpuppt sich aber als Geschäft. Und als äußerst lukratives noch dazu, wenn man sich etwa die Plattform »Airbnb« ansieht, auf der Reisende ein Zimmer buchen können. Im Rahmen eines Projekts an der Fachhochschule Potsdam haben Studenten sich die Verteilung der Angebote, deren Konzentration und Preise in Berlin genauer angesehen.“ (Siehe Junge Welt)

Die ausführlichen Ergebnisse der Untersuchung können unter http://www.airbnbvsberlin.de/eingesehen werden. Das Problem bei airbnb-Vermietern ist es, dass diese entgegen den Verlautbarungen der Plattform (Zimmervermittlung von Privat zu Privat, nicht um Gewinn zu erzielen, sondern um interessante Leute kennenzulernen und nicht genutzten Wohnraum zu teilen) für Gewinninteressen nutzt. Laut Aairbnbvsberlin stellt ein Nutzer in Berlin im Durchschnitt 1,3 Angebote auf die Vermittlungsseite: Zehn Prozent der Nutzer vermieten in Berlin mehr als ein Zimmer oder eine Wohnung. Dies sind immerhin knapp 1.200 Personen.« Dies trägt bei einem ohnehin knappen Wohnungsangebot sicher nicht zur Dämpfung der Mietpreise bei.

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