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Gedenken an Iring Fetscher

Was sonst noch in der Welt passiert

Iring Fetscher ist am Samstag im Alter von 92 Jahren gestorben. Für die AG Politische Theorie der DNGPS schrieb ich einen kurzen Nachruf auf diesen linkssozialdemokratischen Marxismusforscher und Prof. emer. der Uni Frankfurt. Zum Werk von Fetscher schreibt Wikipedia:

1950 promovierte Iring Fetscher mit einer Arbeit über Hegels Lehre vom Menschen, 1959 folgte die Habilitation mit der Schrift Rousseaus politische Philosophie. 1963 wurde er als Professor für Politikwissenschaft und Sozialphilosophie an die Universität Frankfurt berufen[5], wo er bis zu seiner Emeritierung 1987 blieb. Seine Forschungsschwerpunkte bildeten politische Theorie und Ideengeschichte. Diverse Gastprofessuren führten ihn u. a. an die New School for Social Research in New York (1968/1969), nach Tel Aviv (1972), an das Netherlands Institute for Advanced Study Wassenaar (1972/1973), an das Institute for Advanced Study der Australian National University in Canberra (1976) und an das Institute for European Studies der Harvard University (1977).

Mitte der 1990er Jahre begann Fetscher sich öffentlich intensiver mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit auseinanderzusetzen und legte 1995 unter dem Titel Neugier und Furcht. Versuch, mein Leben zu verstehen einen Lebensbericht vor.

Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren Studien über Rousseau, Hegel und Marx, insbesondere über die verschiedenen Richtungen des europäischen Marxismus. Zu seinen bekanntesten Schriften zählen das Standardwerk Von Marx zur Sowjetideologie (1957) und das dreibändige Handbuch Der Marxismus (1963–1968). 1985 begann Fetscher zusammen mit Herfried Münkler mit der Veröffentlichung einer auf fünf Bände angelegten Geschichte politischer Ideen (Pipers Handbuch der politischen Ideen). In seinem Buch Überlebensbedingungen der Menschheit (1991) rekonstruiert er ökologische Positionen in der Marxschen und kritischen Theorie und thematisiert die kapitalistischen Grundlagen der Umweltzerstörung.

Eine hohe Bekanntheit in der Bundesrepublik erreichte er auch durch eine ständige Präsenz im Fernsehen, wo er Themen wie Mitbestimmung, den Terrorismus der RAF und „die Grenzen des Wachstums“ kommentierte.[6] Fetscher positionierte sich „gegen Konservatismus und gegen Kommunismus“.[7] Er beteiligte sich häufig an den Frankfurter Römerberggesprächen.[8]

5 Peter Hahn (Hrsg.), Literatur in Frankfurt, Athenäum, Frankfurt am Main, 1987, S. 179 ISBN 3-610-08448-0 .
6 Willi Winkler: Faible für Marx und Märchen (Nachruf) sueddeutsche.de, 20. Juli 2014, abgerufen am 21. Juli 2014
7 Stefan Dornuf: Humanist in der Nachkriegszeit. nzz.ch, 21. Juli 2014, abgerufen am 21. Juli 2014
8 Peter Lückemeier: Ein wohlwollender Frankfurter. faz.net, 21. Juli 2014, abgerufen am 21. Juli 2014

Schriften von Fetscher:

  • Von Marx zur Sowjetideologie. 1956, 22 Auflagen bis 1987, zuletzt unter dem Titel Von Marx zur Sowjetideologie. Darstellung, Kritik und Dokumentation des sowjetischen, jugoslawischen und chinesischen Marxismus. Diesterweg, Frankfurt 1987, ISBN 3-425-07363-X .
  • Rousseaus politische Philosophie. Zur Geschichte des demokratischen Freiheitsbegriffs. Neuwied, Berlin: Luchterhand, 1960.
  • Der Marxismus. Seine Geschichte in Dokumenten, 1963–68, 3 Bde.
  • Karl Marx und der Marxismus. München: Piper, 1967.
  • Herrschaft und Emanzipation. Zur Philosophie des Bürgertums, München 1976
  • Bundesminister des Innern (Hrsg.): Analysen zum Terrorismus. Westdeutscher Verlag, Opladen 1981–1984, Band 1: Iring Fetscher, Günter Rohrmoser (und Mitarbeiter): Ideologien und Strategien (1981)
  • Arbeit und Spiel. Stuttgart: Reclam, 1983, ISBN 3-15-007979-9 . (Darin die autobiografische Einleitung „Reflexionen über meine geistige Entwicklung“, S. 3-24)
  • als Mitherausgeber: Neokonservative und Neue Rechte. Der Angriff gegen Sozialstaat und liberale Demokratie in den Vereinigten Staaten, Westeuropa und der Bundesrepublik, München 1983
  • als Mitherausgeber: Pipers Handbuch der politischen Ideen. 5 Bände, München 1985ff.
  • Überlebensbedingungen der Menschheit. Ist der Fortschritt noch zu retten? Berlin 1991
  • Neugier und Furcht. Versuch, mein Leben zu verstehen. Hamburg: Hoffmann und Campe, 1995, ISBN 3-455-11079-7 .
  • Zusammen mit Alfred Schmidt (Hrsg.): Emanzipation als Versöhnung. Zu Adornos Kritik der „Warentausch“-Gesellschaft und Perspektiven der Transformation. Frankfurt am Main: Verlag Neue Kritik, 2002. ISBN 3-8015-0356-9
  • Sammelleidenschaft und spielerische Neugier. Eine weltoffene Familie. In: Familie Marx privat, Akademie Verlag, Berlin 2005, S. XIII-LIII ISBN 3-05-004118-8 .
  • Karl Marx, Friedrich Engels: Studienausgabe. Überlegungen, die zur Zusammensetzung der Texte zur Studienausgabe in vier Bänden (1966) geführt haben. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge. Sonderband 5. Die Marx-Engels-Werkausgaben in der UdSSR und DDR (1945–1968). Hrsg. von Carl-Erich Vollgraf, Richard Sperl und Rolf Hecker. Argument Verlag, Hamburg 2006, S. 463–470 ISBN 3-88619-691-7 .
  • Für eine bessere Gesellschaft. Studien zu Sozialismus und Sozialdemokratie. Hrsg. von Clemens K. Stepina u.a. Wien: Lehner, 2007, ISBN 3-901749-57-8 .
  • Fortschritt und Katastrophen von Goethe bis Walter Benjamin
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Kurze Einführung in Marx’ politische Frühschriften

Antikapitalismus

Heute möchte ich den Lesern zum einen den kommunistischen Publizisten Josef Schleifstein vorstellen und zum anderen eine kurze Einführung in das gesellschaftswissenschaftliche Denken des frühen Marx geben. Josef Schleifstein hatte im Juli dieses Jahres 20. Todestag. Geboren wurde er 1915 in Lodz. 1932 wurde er Mitglied der KPD, ein Jahr wegen Hochverrats von den Nazis zu 20 Monaten Zuchthaus verurteilt. Danach wurde er abgeschoben und arbeitete in der Bildungsarbeit von FDJ und KPD. Nach dem 2. Weltkrieg war er unter anderem stellv. Chefredakteur der Volksstimme, Mitglied im Parteivorstand der KPD (später auch in der DKP) und Mitbegründer der Marxistischen Blätter.

Die Junge Welt druckte aus Anlass seines Todestages einen Auszug aus dem Aufsatz „Politik und Ökonomie. Zur Entwicklung der Staats- und Demokratieauffassung des jungen Marx“ ab, der zuerst 1981 in „Plädoyer für einen wissenschaftlichen Humanismus“ (hrsg. von Schleifstein und Ernst Wimmer) erschienen ist. Zu Beginn des Textes stellt Schleifstein dar, dass Marx mit knapp zwanzig Jahren in progressiv-liberalen, also demokratischen (Oppositions-)Kreisen verkehrte und aus seinen praktischen politischen Interessen auch ein Antrieb für sein Philosophie-Studium entstand. Marx erster politischer Artikel behandelte die Zensurmaßnahmen unter Kaiser Friedrich Wilhelm IV. und wurde 1843 publiziert in der „Anecdota zur neuesten deutschen Philosophie und Publicistic“ von Arnold Ruge, einem Jugendfreund von Marx.

Intensiver beschäftigte sich Marx mit politischen Fragen als Redakteur der Rheinischen Zeitung (Mai 1842-Januar 1943). Laut Schleifstein steht Marx hier „theoretisch noch ganz im Banne der Hegelschen idealistischen Staatsauffassung“ (Schleifstein: 10), d. h., der Staat wird als Verkörperung der Sittlichkeit, die Gesetze als Ausdruck der Freiheit von Willkür verstanden. Marx „Streben ist auf die aktive Veränderung der Verhältnisse gerichtet“ (ebd.). Trotz dieser revolutionären Einstellung akzeptiert Marx anfänglich den Staat als regulierende Instanz des gesellschaftlichen Lebens. Wenn er soziale Missstände angriff, dann war dies noch keine soziale oder ökonomische, sondern vorrangig eine juristisch-moralische Kritik. Sie waren Verstöße gegen das Wesen von auf Gerechtigkeit und Vernunft zielenden Gesetzen.

Nach dem Studium von Rousseau, Montesquieu, Macchiavelli und anderen Autoren begannen seine Zweifel an Hegels Staatstheorie, die er zuerst in der „Kritik des Hegelschen Staatsrechts (§§ 261-313)“ (davon erschien 1844 die Einleitung in den „Deutsch-Französischen Jahrbüchern“) publizierte. Marx kam zu dem Schluss, „daß Rechtsverhältnisse wie Staatsformen weder aus sich selbst heraus zu begreifen sind, noch aus der sogenannten allgemeinen Entwicklung des menschlichen Geistes, sondern vielmehr in den materiellen Lebensverhältnissen wurzeln“ (zit. nach ebd.), und zwar den Lebensverhältnissen der von Hegel sog. „bürgerlichen Gesellschaft“. Um diese zu begreifen, so Marx, muss die politische Ökonomie dieser Gesellschaftsform studiert werden, was er den Rest seines Lebens auch gemacht hatte. Hier wird die unter dem Einfluss von Feuerbachs Schriften vollzogene Wandlung von Marx’ philosophischer Grundhaltung hin zum Materialismus sichtbar. Diese philosophische Wandlung soll hier nicht weiter thematisiert werden, das können Philosophen besser als ich.

Schleifstein betont aber als Besonderheit von Marx Arbeitsweise, dass er aus der gründlichen Analyse von konkreten staatlichen Zuständen und Verfassungen (Monarchieformen, republikanische, bürgerliche Repräsentativsystem) konkrete Schlüsse für den praktischen politischen Kampf zog. Für Marx ergab sich also aus der erarbeiteten Theorie eine politisch-revolutionäre Praxis, die zu radikaler Demokratie führen sollte. Der Ursprung seiner Demokratieauffassung liegt nach Schleifstein in der Frage der Souveränität, die für Hegel beim Fürsten lag und nicht beim Volk. Marx erklärt das Volk zum wirklichen, konkretisierten Staat, die staatlichen Institutionen seien nur ein „Abstraktum“ (ebd.: 11). Volkssouveränität sei gleichzusetzen mit Demokratie, „nur in der Demokratie erscheint die Verfassung als Selbstbestimmung des Volkes […]“ (ebd.). Hegel gehe vom Staat aus und erklärt die Menschen zum „versubjektivierten Staat“, Marx dagegen lässt die Demokratie vom Menschen ausgehen und erklärt den Staat zum „verobjektivierten Menschen“. „Der Mensch ist nicht des Gesetzes, sondern das Gesetz ist des Menschen wegen da […]“ (MEW 1: 231). In dieser Frühschrift spielen die ökonomischen Grundlagen der Gesellschaft und des Staates noch keine Rolle und auch sein Modell der Klassenstruktur der Gesellschaft wird nicht ausdifferenziert, „das Volk soll die Verfassung, die Demokratie […] aus einem abstrakten Gemeininteresse schaffen, das nicht näher definiert ist“ (Schleifstein: 11). Es ist also noch keine Rede von der gesellschaftlichen Funktion des Staates als Instrument der Klassenherrschaft der Bourgeoisie.

Der nach der Französischen und nordamerikanischen Revolution hervorgegangene konstitutionelle Staat ist für Marx ein Staat, in dem das reale Interesse des Volkes allenfalls formell existiert, aber nicht wirklich Beachtung findet. Für ihn könne nur „die Überwindung der Trennung von bürgerlicher Gesellschaft und Staat, die Vereinigung des politischen und sozialen Lebens zu einem wahren Gemeinwesen, eben zur Demokratie und zur ‚menschlichen Emanzipation’ führen“ (ebd.). Marx relativiert den damaligen Streit um die richtige Staatsform (Republik vs. Monarchie), wichtiger im Sinne eines demokratischen Fortschritts seien die politischen Inhalte, also z. B. die Eigentumsfrage, die jenseits der Verfassungen geklärt werden. Die noch heute relevante Erkenntnis lautet also: Der Charakter eines Staates bestimmt sich nicht (allein) von der Verfassung, sondern von den Eigentumsverhältnissen, also konkreten politischen Inhalten bzw. Regelungen.

Marx Staats- und Demokratieauffassung entwickelte sich in den in Paris entstandenen Publikationen „Zur Judenfrage“ und „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie – Einleitung“ (1844 erschienen in den oben schon erwähnten Jahrbüchern). In Paris lernte er die sozialen Kämpfe der Pariser Arbeiter und die frühsozialistischen Schriften der frz. Schriftsteller kennen. In „Zur Judenfrage“ stellt Marx klar, dass eine politische Revolution zum Erlangen eines politischen Staates noch nicht der angestrebten menschlichen Emanzipation entspricht (auch wenn sie ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zum Absolutismus/Feudalismus sind), da politische Gleichheit, allgemeines Wahlrecht und Beseitigung des Zensuswahlrechts die durch das Privateigentum verursachte soziale Ungleichheit nicht überwinden können. Gerade die sozialen Ungleichheiten seien Voraussetzung für das Funktionieren des politischen Staates, in dem die Menschen in zwei Rollen aufgespalten sind: Politisch sind sie am Gemeinwohl orientierte Staatsbürger [Citoyen], gesellschaftlich egoistische Privatbürger [bourgeois].

In „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie – Einleitung“ gibt es zwei Probleme, die einen weiteren Fortschritt in Marx Staatsauffassung widerspiegeln: „erstens die noch akzentuiertere Betonung des Verhältnisses von Ökonomie und Politik und zweitens die Rolle der Klassen und des Klassenkampfes für Politik und Staat […]. (ebd.)“. Ersteres nennt Marx das zentrale Problem der modernen Gesellschaft: Herrschen die Reichen über die Gesellschaft oder beherrscht die Gesellschaft den Reichtum? Nach Marx beruhten die bürgerlichen Revolutionen darauf, dass eine „bestimmte Klasse [das Bürgertum, S. D.] von ihrer besonderen Situation aus die allgemeine Emanzipation der Gesellschaft unternimmt. [Sie] befreit die ganze Gesellschaft, aber nur unter der Voraussetzung, daß die ganze Gesellschaft sich in der Situation dieser Klasse befindet, also z. B. Geld und Bildung beliebig erwerben kann“ (MEW 1: 388). Die Rolle der Klassen, genauer des Proletariats ist die, dass sie als universelle Klasse sich nicht emanzipieren könne, „ohne sich von allen übrigen Sphären der Gesellschaft und damit alle übrigen Sphären der Gesellschaft zu emanzipieren.“ (ebd.: 390) Die Philosophie soll dabei die geistige Waffe des Proletariats sein, das ist Marx normativer Anspruch.

Soweit die Ergebnisse aus Schleifsteins Text. Relevant aus heutiger Sicht erscheinen dabei folgende Aspekte: Die Frage, ob sich in unseren heutigen Gesetzen, die ja vorgeblich unter Bedingungen einer demokratischen Verfassung entstehen, wirklich das Interesse/ der Wille des Volkes ausdrückt. Diese Frage müsste einmal systematisch untersucht werden, gewisse Einzelfälle lassen dies fraglich erscheinen, z. B. die Hartz-Reformen, die Einführung der Rente mit 67, die Einführung der privaten Rentenversicherung und die damit verbundene Aushöhlung der staatlichen Rente, die Mandate des Bundestags für diverse Auslandseinsätze der Bundeswehr oder auch die institutionelle Konstruktion der EU („demokratisches Defizit“). Eine weitere zentrale Erkenntnis lautet, dass ein Verständnis der modernen Gesellschaft nur dann möglich ist, wenn man auch die sozioökonomischen Lebensverhältnisse der Bürger betrachtet. Politik bzw. politische Entscheidungen werden nur vor dem Hintergrund der ökonomischen bzw. Eigentumsverhältnisse verständlich. Und menschliche Freiheit ist nicht schon dann erreicht, wenn mittels politischer Revolution bestimmte politische (Bürger-)Rechte erkämpft wurden; dass man z. B. alle vier Jahre das Parlament wählen darf oder jederzeit frei seine Meinung sagen darf. Wirkliche Demokratie ist erst dann erreicht, wenn die Ökonomie dem Willen der Menschen unterworfen wird, wenn also die freie Verfügung weniger Inhaber von Produktionsmittel über das Produktionseigentum überwunden wird und auch in der Wirtschaft demokratisch entschieden wird. Das sollte im Hinblick auf eine euphorische Beobachtung der sog. „arabischen Revolutionen“ bedacht werden. Selbst bürgerliche Medien erkennen nun, dass Ägypten, Tunesien, Libyen usw. noch weit von einer Demokratie entfernt sind, denn dazu braucht es mehr als einen bloßen „regime change“.

 

Quellen:

MEW 1 (Karl Marx/ Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976): Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Kritik des Hegelschen Staatsrechts, online verfügbar auf: http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_203.htm.

MEW 1 (Karl Marx/ Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976): Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung, online verfügbar auf: http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm.

Schleifstein, Josef (2012): Politik und Ökonomie. Zur Entwicklung der Staats- und Demokratieauffassung des jungen Marx, in: Junge Welt, Nr. 170 vom 24.07.2012, S. 10-11.

 

Weitere Literaturhinweise zu Marx’ Frühschriften:

„Zur Judenfrage“, in: MEW 1 (Karl Marx/ Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976), S. 347-377, online verfügbar auf: http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm.

„Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844“, in: K. Marx u. F. Engels, Werke, Ergänzungsband, 1. Teil, S.465-588, Dietz Verlag, Berlin (DDR), 1968, online verfügbar unter: http://www.mlwerke.de/me/me40/me40_465.htm.

Habermas, Jürgen [1957]: Literaturbericht zur philosophischen Diskussion um Marx und den Marxismus, in: Habermas, Jürgen (1988): Theorie und Praxis. Sozialphilosophische Studien. Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 387-463.

Israel, Jürgen (1977): Der Begriff Entfremdung. Makrosoziologische Untersuchung von Marx bis zur Soziologie der Gegenwart. Reinbek: Rowohlt, S. 12-125.

Marcuse, Herbert (1969): Ideen zu einer kritischen Theorie der Gesellschaft. Frankfurt/ M.: Suhrkamp, S.7-54.

Negt, Oskar/ Mohl, Ernst-Theodor (1986): Marx und Engels – der unaufgehobene Widerspruch von Theorie und Praxis, in: Fetscher, Iring/ Münkler, Herfried (Hrsg.): Pipers Handbuch der politischen Ideen, Bd. 4. München, Zürich: Piper, S. 449-513.

Kallscheuer, Otto (1986): Marxismus und Sozialismus bis zum Ersten Weltkrieg, in: Fetscher, Iring/ Münkler, Herfried (Hrsg.): Pipers Handbuch der politischen Ideen, Bd. 4. München, Zürich: Piper, S. 515-588.

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