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Aktuelle TV-Tipps

Was sonst noch in der Welt passiert

Hier wieder Hinweise auf sehenswerte TV-Produktionen:

Wie ist das Gesetz zur Regelung der Altersbezüge von Bundespräsidenten, Stichwort „Ehrensold“, eigentlich zustande gekommen? Monitor klärt auf.

Monitor sagt uns auch, wie übertrieben die Panikmache der herrschenden Meinung über die viel zu großen Rettungspakete, Stichwort „Zahlmeister Deutschland“, ist. Deutschland verdient sogar nicht schlecht an der Krise in Griechenland, z. B. durch sagenhaft günstige Zinsen für deutsche Staatsanleihen, die als letzter Sicherheitsanker von den Finanzinvestoren stark nachgefragt werden, oder durch den im Zuge der Krise schwächelnden Euro, der für Exportnationen wie Deutschland immer gute Geschäfte garantiert.

Schon seit vier Wochen läuft Donnerstags auf ARTE, den meiner Meinung nach besten TV-Sender in Deutschland, eine sehr gute Politserie – „Gefährliche Seilschaften“ -, die den Aufstieg einer dänischen Politikerin zur ersten Premierministerin Dänemarks zeigt. Zu sehen sind unterhaltsame politische Showdowns, seien es Koalitionsverhandlungen, Abhörskandale oder zähe Debatten um den Haushaltsentwurf. Nebenbei wird gezeigt, wie ein dänischer Fernsehsender und die Medien Politik darstellen und auch das Privatleben der Handelnden kommt nicht zu kurz. Wieviel Realität und wieviel Fiktion im Spiel sind, können eigentlich nur die Berufspolitiker einschätzen, auf jeden Fall ist die preisgekrönte Serie „Borgen“ (Gefährliche Seilschaften) ein sinnvoller, netter Zeitvertreib.

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TV-Tipp des Tages

Was sonst noch in der Welt passiert

Für alle, die sich fragen, ob das neueste Sparpaket Griechenlands das Land wieder auf den Pfad erfolgreichen Wirtschaftens bringen wird, und eher Zweifel haben, möchte ich auf folgenden Beitrag von Plusminus verweisen. Dort wird dargestellt, wie sich die Maßnahmen, die das (in mehrfacher Hinsicht) arme griechischeVolk nun erleiden wird, auf eine deutsche Mittelstandsfamilie auswirken würde. Wer das Sparpaket dann noch toll findet, ist entweder selbst Kapitalist oder einfach nur Menschenfeind.

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Zwei Video-Tipps

Was sonst noch in der Welt passiert

Nicht jede Bundestagsrede ist es wert, sie anzusehen. Folgende Rede sei aber doch allen vernunftbegabten Wesen empfohlen: Die Rede Sahra Wagenknechts wurde im Rahmen der Bundestagsdebatte zum „Zweiten Gesetz zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (Zweites Finanzmarktstabilisierungsgesetz)“ (Drucksache 17/8343, 17/8487) gehalten. Sie beginnt mit der richtigen Feststellung von Franklin D. Rossevelt: „Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.“ Wagenknecht weist eindrucksvoll nach, dass trotz aller Beteuerung seit Ausbruch der weltweiten Finanzmarktkrise keine entschlossenen Regulierungen wie das Verbot bestimmter Produkte (Derivate,CDS-Verbriefungen etc.), die keinen gesellschaftlichen Nutzen haben, vorgenommen wurden. Deutsche Bank und Commerzbank wurden mit verschiedenen Maßnahmen, die auch Geld des Steuerzahlers gekostet haben, gerettet, aber die kapitalfreundliche Regierung Merkel (und auch die SPD und Grüne) sind alles andere als eifrig, diese Kosten bei den Banken wieder einzutreiben. Nach dem Motto: Fördern und Fordern bei Arbeitslosen (was in der Praxis meist auf Fordern und Drangsalieren hinausläuft), Fördern und Vergessen bei Banken.

Ein weiteres Problem der Arbeitslosenversicherung bzw. Hartz IV ist hier zu sehen. Wozu gibt es eine Arbeitslosenversicherung, wenn jeder vierte Arbeitslose keinen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung (nämlich Arbeitslosengeld I) hat, sondern gleich auf die Minimalabsicherung nach Hartz IV-Gesetzen (Arbeitslosengeld II) angewiesen ist? Hauptbetroffene sind Geringverdiener und befristet Beschäftigte, z.B. Leiharbeiter. Über solche Probleme können Banker und Fondsmanager natürlich nur lachen.

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Lese- und TV-Tipp des Tages

Was sonst noch in der Welt passiert

Ich möchte auf diese Reportage der Jungen Welt aufmerksam machen. Wieder einmal hat die internationale Staatengemeinschaft versagt, wenn es um den Wiederaufnau eines durch eine Naturkatastrophe zerstörten Landes geht. Noch immer ist Haiti ein Land ohne Infrastrukturen und halbwegs normalen Lebensverhältnissen. Hier der entsprechende Link.

Wer das ganze politische Agieren unserer Volksvertreter kaum noch aushalten kann bzw. seine Laune einfach mal heben will, dem sei morgen „Neues aus der Anstalt“ empfohlen. Leider ist der überragende Georg Schramm nicht mehr dabei, doch auch sein Nachfolger Erwin Pelzig und der größte Merkelfeind der Kabarettisten, Urban Priol, machen ihre Sache gut. Morgen (25.01.), 22.15 Uhr im ZDF.

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