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Europawahl Vorschau (V): Sinn und Unsinn der Wahlplakate

Wahlen

Trotz Web 2.0, Facebook etx. gehören auch die Wahlplakate immer noch zu den unvermeidlichen Werbeträgern im Wahlkampf. Mich würde es wirklich interessieren, welchen Einfluss es auf das Wahlergebnis oder die Wahlbeteiligung hätte, wenn eine oder alle Parteien auf diese Verschwendung von Ressourcen verzichten würde. Der Effekt der Wahlplakate auf die Meinungsbildung, also auf die Wahlentscheidung, kann schon deshalb nicht groß sein, weil der Platz darauf sehr beschränkt ist. Ein kurzes Statement, ein BIld eines Kandidaten und der Verweis auf weiterführende Informationen im Internet – mehr geht halt nicht. Was haben die Parteien sich dieses Jahr zur Europawahl einfallen lassen? Eine kurze Übersicht:

DIE LINKE:

europawahlkampf2014_themenplakat_banken

europawahlkampf2014_themenplakat_fluechtlinge

europawahlkampf2014_themenplakat_lohn_rente

europawahlkampf2014_themenplakat_ruestungsexporte

europawahlkampf2014_themenplakat_volksentscheide

Die SPD:

schulz_chancen

schulz_demokratie

schulz_menschen

schulz_miteinander

schulz_wachstum

Die CDU verlangt die Zustimmung zu eine „Nutzungsbedingungen“, um die Plakate downzuloaden und auf anderen Websites hochladen zu dürfen. Nicht gerade bürgernah; hier die Links zu den Großflächenplakaten und den Themenplakaten.

Die Grünen:

Plakat_AtomPlakat_Fluechtlinge

 

 

 

 

 

 

 

Plakat_GenPlakat_Jugendarbeitslosigkeit

 

 

 

 

 

 

 

Plakat_KlimaPlakat_UEberwachung

 

 

 

 

 

 

 

Europawahl_2014-Abschlussgrossflaeche

 

 

 

 

 

 

Die FDP:

ew_wahlplakate_2000x1125

 

 

 

 

 

 

 

Wer hier am inhalts- oder geschmackslosesten plakatiert, bleibt den Eindrücken der Leser überlassen. CDU und SPD sollen ihre Wachstumskoalition aber vielleicht doch mal überdenken, denn das irgendwann immer mehr Wachstum der Wirtschaft keine Lösung der gesellschaftlcihen Probleme, Armut, Arbeitslosigkeit, Hunger und Klimawandel ist, begreifen allmählich immer mehr Menschen – wenn auch noch viel zu wenig.

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