Studierendeninteressen


Der durchgetaktete Unialltag dient natürlich einem bestimmten Zweck: Uns Studierende so schnell wie möglich auf den Arbeitsmarkt zu werfen. Ein möglichst hoher Wissensgewinn und die freie Entfaltung eines jeden einzelnen Menschen sind leider nicht das Ziel unserer Universitäten. Dennoch, es lassen sich kleine Freiräume für uns erkämpfen, wenn wir uns aktiv in den Gremien der Hochschule einbringen. Kernpunkte unserer Gremienarbeit sollten deshalb ein breites Lernangebot nach unseren Interessen sein, bei dem wir uns auf vielfältige Weise in die Gestaltung von Seminaren einbringen können. Weiterhin fordern wir die Abschaffung der Anwesenheitspflicht, die Reduzierung der Prüfungslast und eine Erweiterung der Prüfungsformen. Wir fordern längere Bibliotheköffnungszeiten und eine Verlängerung der geradezu lächerlich kurzen Regelstudienzeit, vor dem Hintergrund, dass die Hälfte aller Studierenden diese sowieso überschreitet. Ehrenamtliches Engagement muss größere Anerkennung bei den Studienleistungen finden. Wichtig ist außerdem, das Angebot an Masterplätzen auszubauen, damit jede*r Bachelorstudent*in auch einen Masterplatz bekommen kann.

Wir stehen ein für:

• Einen Gremienmittwoch = Veranstaltungsfreier Nachmittag für Engagement
• Professorenmehrheit in den universitären Gremien brechen
• Mitsprache der Studierenden bei den Lehrinhalten
• Die Verlängerung der Regelstudienzeit
• Die Abschaffung der Anwesenheitspflicht
• Die Reduzierung der Prüfungslast
• Eine Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten
• Alternative Arbeitsplatzmöglichkeiten zum selbständigen Lernen neben den Bibliotheken
• Anerkennung der Gremienzeitbescheinigung für Institutsgruppen
• Masterplatzgarantie

DOWNLOAD:
Wahlprogramm 2015 als PDF