Neues Forschungsprojekt der Politikwissenschaftler

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft

Seit Februar 2010 lĂ€uft am Institut fĂŒr Politikwissenschaft ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Forschungsprojekt zur Arbeit von Abgeordneten in ihren Wahlkreisen. Gemeinsam mit den UniversitĂ€ten Stuttgart und Bordeaux (F) werden Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der französischen AssembleĂ© Nationale fĂŒr mehrere Tage vor Ort in ihren Wahlkreisen begleitet und in lĂ€ngeren Interviews befragt. Zugleich geht es um die Frage, was die WĂ€hlerinnen und WĂ€hler eigentlich ĂŒber die Arbeit ihres Abgeordneten wissen bzw. wie sie diese beurteilen. Auf Hallescher Seite ist Prof. Suzanne S. SchĂŒttemeyer bei diesem CITREP-Projekt (“Citizens and Representatives in France and Germany”) federfĂŒhrend tĂ€tig.

In der letzten Woche befasste sich ein Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung ausfĂŒhrlich mit diesem Projekt. Sie können den ganzen Artikel (“Politik gegen Verdrossenheit”) hier lesen.

4 Antworten

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  1. Weitere Informationen zum Projekt gibt es ĂŒbrigens hier: http://schuettemeyer.politik.uni-halle.de/CITREP/ und demnĂ€chst im Uni-Magazin „scientia halensis“.

  2. DafĂŒr gibt es Forschungsgelder? Also bei allem Respekt, sowas ist ein aufgemotztes Projekt der außerschulische Jugendbildung. Das ist vielleicht nicht ganz fair und wird der Sache vielleicht nicht zu 100% gerecht, dennoch bleibt ein enttĂ€uschender Beigeschmack.
    Zum Einstieg können sich die beteiligten mal diese kleinen Reportagen ansehen:
    http://wettintv.de/iframes/projekte/hubner.html –> Den Film gibts unter Media – Politik, leider ohnen Sprechertext
    http://wettintv.de/iframes/projekte/kampf.html

    Projekte der außerschulischen Jugenbildung eines OK ganz aus der NĂ€he von Halle.
    GrĂŒĂŸele

  3. Liebe Seba,
    der empfohlene Film des offenen Kanals ist in der Tat nicht schlecht, man findet ihn hier:
    http://wettintv.de/iframes/med.php?trailer=15
    Wissenschaftliche Forschung zielt im Gegensatz dazu auf verallgemeinerbare Erkenntnisse, nicht nur auf den Einzelfall. Das erfolgt dann auch nicht spontan, sondern theoriegeleitet. Falls Sie Interesse an der wissenschaftlichen BeschÀftigung mit Politik haben, studieren Sie doch bei uns: http://www.politik.uni-halle.de/studium/politikwissenschaft/
    Herzliche GrĂŒĂŸe! Sven Siefken

  4. Michael Kolkmann

    Inzwischen steht der von Herrn Siefken erwĂ€hnte Artikel in der “Scientia Halensis” online: http://www.unimagazin.uni-halle.de/index.php?id=943&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

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