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5. Jun 2011

Mitt Romney macht es amtlich

Verfasst von

Wahlkampf macht er eigentlich bereits seit Monaten, nun hat er ganz offiziell angekündigt, sich im nächsten Jahr um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewerben zu wollen: Mitt Romney, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts und Chef der Olympischen Spiele von Salt Lake City 2002. In den Vorwahlen 2008 ist er früh gescheitert. Nun will er seine Lehren gezogen haben, um sich im zweiten Anlauf auch wirklich durchsetzen zu können. Sein größtes Problem dürfte wohl sein, dass er in seiner Amtszeit als Gouverneur eine weitreichende Gesundheitsreform durchgesetzt hat, an der sich Obama später mit seiner Reform orientiert hat. Das macht es für Romney zum einen schwer, Obama in dieser Frage politisch anzugreifen. Zum anderen ist die gesamte Gesundheitsreform Obamas an der Republikanischen Basis äußerst unpopulär.
Die Süddeutsche Zeitung hat ihn im Kontext des Feldes der anderen Bewerber porträtiert. Auch die ZEIT hat sich in der letzten Woche Romney gewidmet. Die Homepage Romneys ist hier zu finden.

Über Michael Kolkmann

12 Kommentare

  1. Christian Bach sagt:

    Bei der Anzahl seiner „Ecken und Kanten“ (Reform, Mormone), sehe ich keine großen Chancen, auch wenn er sich im Vorwahlkampf durchsetzt.

  2. Michael Kolkmann sagt:

    Aber wer von den „seriösen“ Kandidaten könnte ihn schlagen??

  3. Christian Bach sagt:

    Mal sehen wer sich noch die Ehre gibt. Palin vielleicht. Aber auch sie schätze ich einfach nicht kompetent genug ein – das zeigen teilweise ihre Aussagen…

  4. Michael Kolkmann sagt:

    Ich sage nur: watch out for Michele Bachmann!!

  5. Michael Kolkmann sagt:

    Und wie wär’s mit Tim Pawlenty??

  6. Christian Bach sagt:

    Lässt sich zu dem Zeitpunkt schwer sagen. Mir scheint, als ob der amerikanische (Vor-) Wahlkampf seine eigenen Regeln hat.

  7. Christian Bach sagt:

    Stellt sich von den Demokraten niemand sonst zur Wahl? Gilt es als ausgemacht oder ist es gar abgesprochen, dass Obama allein antritt?

  8. Michael Kolkmann sagt:

    Es ist eigentlich ziemlich ungewöhnlich, dass in den Vorwahlen jemand gegen den amtierenden Präsidenten aus der eigenen Partei antritt. Schließlich ist der Präsident in der Regel der beste Kandidat, den die Partei aufstellen kann. Anders ist es gelegentlich, wenn der Amtsinhaber sehr unbeliebt ist und als „vulnerable“ gilt, zB als Ted Kennedy 1980 gegen Jimmy Cartet antrat und erst auf dem Nominierungspartei knapp unterlag.

  9. Michael sagt:

    Interessanterweise kann sich zumindest ein Politiker aus der demokratischen Partei vorstellen, gegen Präsident Obama in den Vorwahlen anzutreten, auch wenn dieser potentielle Kandidat offenbar eher zu den Randfiguren innerhalb der Partei gehört:
    Der Senatskandidat der Partei für South Carolina, Alvin Greene, welcher im vergangenen Jahr dem Republikaner Jim de Mint relativ deutlich unterlag, äusserte sich relativ selbstbewusst zu diesem Thema:

    „The country can’t do without me because I am the man, „Greene said. „I was born to be president and I will be 35 right before the election.“

    Quelle: http://www.heraldonline.com/2011/06/06/3126116/apnewsbreak-greene-could-see-end.html

    P.S: Wie stehen eigentlich die Chancen für Herman Cain die republikanischen Vorwahlen gewinnen zu können ?
    Er wird ja gelegentlich als Geheimfavorit gehandelt.

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