Berlin-Wahl: Piraten Ante Portas

Innenpolitik

Nach j├╝ngsten Umfragen kommen die Piraten in Berlin auf derzeit 4,5 Prozent (plus 1,5 Prozent zur letzten Umfrage), deutlich vor der FDP (3 Prozent). Sollte es der Partei tats├Ąchlich gelingen, bei der Wahl in knapp zwei Wochen ins Abgeordnetenhaus einzuziehen?
Allerdings d├╝rften sich die Piraten keinen Gefallen getan haben, als sie gestern abend im RBB an der Wahlsendung der 13 kleineren Parteien, den sogenannten “Zwergelefanten” (Tagesspiegel), teilgenommen haben. Zun├Ąchst wusste deren Vertreter nicht, wie hoch der aktuelle Schuldenstand des Landes ist, und als L├Âsung der Haushaltsmisere wurde die Entkriminalisierung des Schwarzfahrens pr├Ąsentiert. Entsprechend mau bzw. gemischt ist heute morgen das Presseecho, etwa auf BerlinOnline, im Berliner Tagesspiegel (der mit einem Liveticker die Debatte begleitet hat), und in der Berliner Morgenpost. Die taz kommentiert heute die m├Âglichen Folgen eines Parlamentseinzuges der Piraten hier.
Bereits am Montag hatten sich die gro├čen Elefanten zur “Kuschelrunde” (BILD) getroffen, siehe hier und hier.
Unabh├Ąngig vom m├Âglichen Erfolg auf Landesebene sollte es den Piraten auf jeden Fall gelingen, in mehrere Bezirksverordnetenversammlungen einzuziehen, das sind die zw├Âlf Stadtteilparlamente, bei denen schon drei Prozent zum Einzug ausreichen.
Update, 4. September 2011: in einer neuen Umfrage kommen die Piraten auf f├╝nf Prozent. Die Berliner Morgenpost versucht, den Erfolg der Piratenpartei im Gespr├Ąch mit dem Landesvorsitzenden Andreas Baum zu erkl├Ąren. Der Berliner Tagesspiegel stellt sich die gleiche Frage.

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