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21. Okt 2017

„House of Cards“ und die Politikwissenschaft

Verfasst von

Im Rahmen eines Uni-Seminars Politserien schauen, Bingewatching inklusive? Am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war das in den vergangenen Semestern möglich. Dozentin Luisa Schittny bot gleich mehrmals im Lehrbereich Regierungslehre und Policyforschung ein Seminar zu „Politserien“ an. Aber natürlich stand dabei die wissenschaftliche Beobachtung im Mittelpunkt. In der Seminarbescheibung hieß es: „In diesem Seminar wird das Phänomen Politikserien anhand der ersten Staffel der US-amerikanischen Serie House of Cards genauer betrachtet. Im Fokus stehen dabei Fragen, die über die rein deskriptive Beschreibung der Realitätsnähe der Serie hinausgehen: Anhand welcher Maßstäbe messen wir, ob etwas als realistisch oder unrealistisch wahrgenommen wird – welche Vorstellungen von politischer Alltagskultur liegen der Serie also zugrunde? Wie wird unser politisches Urteilsvermögen durch die fiktionalen Politikserien beeinflusst und welchen Effekt haben Serie und politische Wirklichkeit aufeinander?“
Die Hallesche Studierendenzeitung Hastuzeit berichtet in der aktuellen Ausgabe über das Seminar, und zwar hier. Sollte in der Studierendenschaft ein entsprechendes Interesse für eine Neuauflage dieses Seminars erkennbar sein, so sollte einer Wiederholung im Sommersemester 2017 nichts im Wege stehen. Oder?!

Über Michael Kolkmann

1 Kommentar

  1. Fiona Merfert sagt:

    Dafür!

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