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3. Mai 2019

Ost-West-Wanderung: Die Bilanz

Verfasst von

Seit der Wende in den Jahren 1989/1990 verließen Millionen Menschen die neuen Bundesländer. Eine aufwändige und umfangreiche Recherche mehrerer Autoren der ZEIT hat nun interessante Befunde darüber zusammengetragen, wer wann von wo nach wo gezogen ist – und wie sich die aktuelle Situation darstellt. So schreiben die Autoren: „ZEIT ONLINE hat Daten über jeden der rund sechs Millionen Umzüge zwischen Ost und West ausgewertet, vom ersten durchgehend gesamtdeutschen Jahr 1991 bis zum Jahr 2017. Sie zeigen eine der am wenigsten dokumentierten deutschen Nachkriegsgeschichten. Sie zeigen, dass nach der Wiedervereinigung fast ein Viertel der ursprünglichen Bevölkerung Ostdeutschlands in den Westen zog: 3.681.649-mal gingen Menschen fort. Und sie zeigen, dass die 2.451.176 Zuzüge aus dem Westen den Niedergang vieler Orte nicht aufhalten konnten. Erstmals wird deutlich, was nach der Wiedervereinigung in allen Regionen in West und Ost genau geschah.“ Der Artikel mit allen – auch grafisch vorzüglich aufgemachten – Informationen findet sich hier.

Über Michael Kolkmann

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