„Die Lage“: neuer Newsletter von SPIEGEL Online

Außenpolitik, Innenpolitik, Internet(z)

Andere Nachrichtenseiten im Netz haben ihn schon lĂ€nger (unerreicht ist der Checkpoint des Berliner Tagesspiegels), jetzt zieht SPIEGEL Online nach: ab sofort erscheint jeden Tag um sechs Uhr morgens der Newsletter „Die Lage“ – mit allen wichtigen Informationen und Terminen fĂŒr den beginnenden Tag. Die erste Ausgabe kann hier nachgelesen werden.

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PodiumsgesprÀch zur Landtagswahl 2016

Halle (Saale), Innenpolitik, Landtagswahl 2016

Die Jungen EuropĂ€ischen Föderalisten Sachsen-Anhalt laden fĂŒr heute abend in Kooperation mit dem Lehrbereich Internationale Beziehungen und europĂ€ische Politik des Instituts fĂŒr Politikwissenschaft an der MLU zu einem PodiumsgesprĂ€ch zur bevorstehenden Lanbdtagswahl ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Arbeits- und Wirtschaftspolitik in Sachsen-Anhalt. Zugesagt fĂŒr das Podium haben:
– StaatssekretĂ€rin Dr. Tamara Zieschang , CDU Sachsen-Anhalt, Ministerium fĂŒr Wissenschaft und Wirtschaft,
– Olaf Meister, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, MdL, Sprecher fĂŒr Wirtschaft, Haushalt, Kommunalpolitik und Tourismus, Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt,
– Dr. Katja PĂ€hle, SPD Sachsen-Anhalt, MdL, Sprecherin fĂŒr Wissenschaftspolitik, stellvertretende Vorsitzende im Arbeitskreis Wissenschaft und Wirtschaft, Europa sowie Medien der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, sowie
– Dr. Frank Thiel, DIE LINKE.Sachsen-Anhalt, MdL Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion im Landtag.
Tino Schlögl, Leiter des Career Center der Uni Halle, wird ein Grußwort sprechen, moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Alexander Vogt (Mitarbeiter im EuropĂ€ischen Parlament in BrĂŒssel und Straßburg) und Silvia Behrens (Junge EuropĂ€ische Föderalisten – JEF Deutschland Bundesvorstand).
Wo? Stadtmuseum Halle (Saale), Christian Wolff-Haus, Großer Saal, Große MĂ€rkerstraße 10.
Wann? 08. Februar 2016, 19:00 Uhr.
Herzliche Einladung!

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Tipps fĂŒr das Abfassen einer Bachelorarbeit

LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Sie steht am Ende eines Studiums – und in ihr soll man demonstrieren, dass man sich im Studium das wissenschaftliche Handwerkszeug angeeignet hat, um eigenstĂ€ndig eine selbst gewĂ€hlte Forschungsfrage zu bearbeiten: die Bachelorarbeit. Doch hĂ€ufig tut man sich mit der Arbeit schwer, zumal sie mit etwa 40 Seiten deutlich umfangreicher ausfĂ€llt als etwa eine Hausarbeit. Die WELT prĂ€sentiert heute auf ihrer Webseite in einer Übersicht sechs wichtige Phasen bei der Abfassung einer Bachelorarbeit; und auch wenn wenn viele der Tipps dort vielleicht nicht neu sind, so ist es doch sicher hilfreich, sie in kondensierter Form zusammengestellt zu bekommen. Einen Ă€hnlichen Beitrag hat ĂŒbrigens SPIEGEL Online bereits vor gut acht Jahren veröffentlicht, und zwar hier.

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Neue Publikation zum Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

In der letzten Woche wurde das neue Heft der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung herausgegebenen Reihe „Informationen zur politischen Bildung“ ausgeliefert. Der Titel der aktuellen Ausgabe lautet „Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ und wurde vom Trierer Politikwissenschaftler Uwe Jun verfasst. Neben den rechtlichen Grundlagen und zentralen Begriffsdefinitionen geht das Heft vor allem auf die Binnenstruktur von Parteien in Deutschland sowie deren gesellschaftliche Vernetzung ein, darĂŒber hinaus werden die einzelnen Phasen des Parteiensystems seit dem Zweiten Weltkriegs beschrieben sowie aktuelle Herausforderungen der Parteiendemokratie in Deutschland thematisiert. Hilfreich fĂŒr den/die Leser/in sind die zahlreichen Tabellen und Scaubilder im Text.
Update, 9. Februar 2016: inzwischen steht das Heft auch online.

jun

Uwe Jun: Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland, Informationen zur politischen Bildung, Heft 328 (4/2015), Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2016.

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Vor der Wahl in New Hampshire

US-Politik, US-Wahl 2016

Am morgigen Dienstag findet nach dem Caucus in Iowa in der letzten Woche die nunmehr erste Vorwahl des diesjĂ€hrigen PrĂ€sidentschaftswahlkampfes in den Vereinigten Staaten statt. Auf Republikanischer Seite richten sich die Blicke auf Marco Rubio, US-Senator aus Florida, der in Iowa auf einen guten dritten Platz kam und der in New Hampshire noch besser abschneiden könnte. Ende letzten Jahres hat Holger Stark im SPIEGEL ein schönes PortrĂ€t Rubios veröffentlicht. Bei der jĂŒngsten Debatte am Wochenende (Politico hat hier die fĂŒnf wichtigsten Lehren aus der Debatte zusammengestellt) legte Rubio allerdings einen – sagen wir – suboptimalen Auftritt hin, vor allem Chris Christie, Gouverneur von New Jersey und im Wahlkampf bislang unter seinen Möglichkeiten geblieben, griff Rubio frontal an und kritisierte, dass dieser lediglich auswendig gelernte Soundbites prĂ€sentieren wĂŒrde, woraufhin Rubio in seiner Antwort genau dies tat und den Vorwurf Christies damit unfreiwillig bestĂ€tigte (Video-Highlights hier).
Auf Demokratischer Seite scheint Bernie Sanders, der aus dem Nachbarstaat New Hampshires, nĂ€mlich Vermont, stammt, gegenĂŒber Hillary Clinton weit in FĂŒhrung zu liegen, nicht zuletzt deshalb, weil er dort deutlich mehr Geld in die Wahlwerbung investiert als Clinton. FĂŒr Hillary wĂ€re es wohl ein Erfolg, wenn der Abstand lediglich einstellig wĂ€re.
Nach New Hampshire geht es dann nach einer kurzen Verschnaufpause in South Carolina weiter. Eine Übersicht ĂŒber alle Termine gibt es hier.

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LektĂŒren: „Aus der politischen Kulisse“

Innenpolitik

Ich habe dieses Buch seit langem auf der Leseliste – vor einiger Zeit habe ich es endlich gekauft und in wenigen Tagen durchgelesen: „Aus der politischen Kulisse“ von Peter Radunski. Radunski ist jemand, der in vielen Funktionen tĂ€tig war, vor allem aber als Wahlkampforganisator, etwa als BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU, und spĂ€ter dann als Senator fĂŒr Bundesangelegenheiten bzw. Kultur und Wissenschaft in der Großen Koalition im Land Berlin.
In seinen WahlkĂ€mpfen hat Radunski versucht das umzusetzen, was heute in der Politikwissenschaft unter dem Begriff der „Amerikanisierung“ diskutiert wird, also eine zunehmende Personalisierung, Professionalisierung sowie Mediatisierung von Wahlkampagnen. Dies ist der erste große Vorzug des Buches: man erfĂ€hrt anhand zahlreicher Beispiele, wie Wahlkampagnen und Wahlerfolge „gemacht“ werden. Der andere große Vorzug liegt in der detaillierten Schilderung seiner TĂ€tigkeit als Berliner Kultursenator in den 1990er Jahren, als aus zwei StadthĂ€lften eine ganze Stadt gemacht werden und das vereinigte Berlin national wie international als Kultur- und Wissenschaftsstandort positioniert werden musste. NĂ€heres zum Buch verrĂ€t Radunski ĂŒbrigens in einem GesprĂ€ch mit dem Berliner Tagesspiegel.

radunski

Peter Radunski: Aus der politischen Kulisse. Mein Beruf zur Politik, Siebenhaar Verlag, Berlin 2014, 346 Seiten, 24,80 Euro.

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Hochschulinformationstag 2016

Halle (Saale), Politikwissenschaft, Studium

Auch in diesem FrĂŒhjahr veranstaltet die Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg wieder einen Hochschulinformationstag. Am 9. April 2016 prĂ€sentieren sich von 9:00 bis 15:00 Uhr alle FĂ€cher, auch die Politikwissenschaft, mit StĂ€nden und Aktionen, zudem werden im Audimax in kurzen VortrĂ€gen die einzelnen FĂ€cher und Studienmöglichkeiten vorgestellt. Das detaillierte Programm und viele weiterfĂŒhrende Informationen sind hier zu finden.

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Stipendium – einmal anders

Studium

FĂŒr viele Studierende sind Stipendien – etwa der großen Kirchen, der Gewerkschaften oder der politischen Stiftungen – eine willkommene Möglichkeit, um das Studium zu finanzieren. Dass es aber auch andere, ganz eigenartige Stipendien gibt – darauf macht heute die SĂŒddeutsche Zeitung aufmerksam, und zwar hier.

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Grenzenlos wÀhlen in Sachsen-Anhalt

Innenpolitik, Landtagswahl 2016

Einwohner Brandenburgs an der Havel haben zu Beginn der Woche nicht schlecht gestaunt, als sie in ihrer Stadt Wahlplakate entdeckten – gestaunt deshalb, weil die letzten Landtags- und Kommunalwahlen gerade einmal anderthalb Jahre her sind. Bei genauerem Hinsehen entpuppten sich die Plakate als Kampagne der Magdeburger Landeszentrale fĂŒr politische Bildung zur Erhöhung der Wahlbeteiligung bei der am 13. MĂ€rz 2016 stattfindenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt („Triff die Wahl!“). Noch ist unklar, wie die Plakate nach Brandenburg gekommen sind (auch in Sachsen wurden Plakate aus Sachsen-Anhalt entdeckt), aber inzwischen haben es die Plakate in die Medien geschafft, zum Beispiel hier und hier. Wir bleiben an der Sache dran!
Update, 4. Februar 2016: die MĂ€rkische Allgemeine hat augenscheinlich eine ErklĂ€rung fĂŒr die falsch geklebten Plakate gefunden: hier.

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Auf einen Blick: wie funktionieren die US-Vorwahlen?

US-Politik, US-Wahl 2016

Am 1. Februar 2016 beginnt mit dem Caucus in Iowa die Vorwahlsaison des PrĂ€sidentschaftswahlkampfes in den Vereinigten Staaten. Da sich dieses System der Kandidatenrekrutierung und -nominierung deutlich vom Verfahren in Deutschland unterscheidet, hat Spiegel Online dankenswerterweise die wichtigsten Fakten in einer schönen Übersicht zusammengefasst. Schauen Sie mal hier.

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