Neuerscheinung der BpB zur deutschen Au├čenpolitik seit der Wiedervereinigung

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Studium

Seit der deutschen Wiedervereinigung sind inzwischen gut 25 Jahre vergangen. Und so ist es ein dankenswertes Unterfangen des Regensburger Politikwissenschaftlers Stephan Bierling, die Au├čenpolitik der Bundesrepublik w├Ąhrend dieses Zeitraums mit all ihren Ver├Ąnderungen, neuen Akteuren und aktuellen Themen zu beschreiben. Er gliedert diese Zeit in zwei gro├če Hauptabschnitte: die Jahre der Regierung Kohl (1990-1998) sowie die Jahre der Regierung Schr├Âder (1998-2005). In einer zuk├╝nftigen Neuauflage sollte das Werk noch um ein ausf├╝hrliches Kapitel der Au├čenpolitik der bislang drei Merkel-Kabinette erg├Ąnzt werden. Das Inhaltsverzeichnis des Buches sowie ein Textauszug finden sich hier.

Stephan Bierling: “Vormacht wider Willen. Deutsche Au├čenpolitik von der Wiedervereinigung bis zur Gegenwart”, Bonn: Bundeszentrale f├╝r politische Bildung, Band 1507, 2015, 4,50 Euro.

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Das Ende von Rot-Gr├╝n – neu erz├Ąhlt

Innenpolitik

Vor genau zehn Jahren endete die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen mit einer faustdicken ├ťberraschung: nach einer gef├╝hlten Ewigkeit verlor die SOD die Regierungsf├╝hrung in D├╝sseldorf, das Amt des Ministerpr├Ąsidenten fiel an J├╝rgen R├╝ttgers von der CDU. Noch am Wahlabend traten Bundeskanzler Gerhard Schr├Âder und Parteichef Franz M├╝ntefering vor die ├ľffentlichkeit und k├╝ndigten f├╝r den Herbst 2005 vorgezogene Bundestagswahlen an. Was wie eine Impulsreaktion wirkte, hatte in Wirklichkeit eine l├Ąngere Vorgeschichte. G├╝nter Bannas erz├Ąhlt diese Geschichte spannend und mit zahlreichen Details in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der sehr lesenswerte Text kann hier nachgelesen werden.

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Der neue Steintor-Campus ver├Ąndert die Stadt

Halle (Saale), Studium

Ob der im Umbau befindliche Steintorplatz wirklich einmal Halles “neue Flaniermeile” wird, wie die Mitteldeutsche Zeitung schreibt, sei dahingestellt. Fakt ist, dass der neue Steintor-Campus in der Emil-Abderhalden-Stra├če Ecke Ludwig-Wucherer-Stra├če, der in diesen Wochen von den ersten Instituten der Martin-Luther-Universit├Ąt bezogen wird, tats├Ąchlich das Gesicht dieses Stadtviertels ver├Ąndern wird. Die Mitteldeutsche Zeitung hat die Details.

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Neu auf Twitter: POTUS

Internet(z)

Twitter ist doch immer f├╝r eine ├ťberraschung gut. Gestern endlich, nach sechs Jahren im Amt, hat der amerikanische Pr├Ąsident Barack Obama einen eigenen Twitter-Account bekommen – passenderweise mit POTUS (President Of The United States) betitelt. Und prompt stiegen die Followerzahlen in einer Schnelligkeit an, von der die meisten Twitter-Nutzer nur tr├Ąumen k├Ânnen. Es dauerte dann nicht lange, bis sich ein Amtsvorg├Ąnger zu Wort meldete. Die S├╝ddeutsche Zeitung hat die Details.

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Erste Analyse der Bremischen B├╝rgerschaftswahl vom 10. Mai 2015 erschienen

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Noch ist nicht klar, wer im Bundesland Bremen Jens B├Âhrnsen nach dessen R├╝cktritt als Regierungschef nachfolgt – ebenso wenig ist klar, in welcher Koalitionskonstellation dies geschehen wird. Immerhin hat die Konrad-Adenauer-Stiftung inzwischen eine erste Analyse des Wahlergebnisses vom 10. Mai 2015 vorgelegt. Die Analyse kann hier im Detail nachgelesen werden.

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Einladung zum Gastvortrag von Zolt Szab├│

Politikwissenschaft, Studium

Herr Zolt Szab├│ spricht am 28. Mai 2015 zum Thema ÔÇ×Parlamentarische Untersuchungsaussch├╝sse im internationalen VergleichÔÇť. Der Vortrag findet statt im Rahmen der Lehrveranstaltung von Herrn Prof. Kluth, Grundkurs ├ľffentliches Recht II mit Fallpraxis (8:15-9:45 Uhr, HS XXII, Audimax). Herr Szab├│ ist Mitarbeiter des Ungarischen Parlaments und Dozent an der K├íroli G├ísp├ír University in Budapest. Herzliche Einladung!

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Barack Obamas Presidential Library zieht nach Chicago

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Chicago (Obamas langj├Ąhrige Heimatstadt) hatte sich beworben, New York City (sein Studienort) und Honolulu auf Hawaii (sein Geburtsort) – sie alle versuchten die zuk├╝nftige Presidential Library von Pr├Ąsident Barack Obama in die eigene Stadt zu holen. Nun hat sich Chicago durchgesetzt. Die Obama Presidential Library wird dabei in Zusammenarbeit mit der University of Chicago entstehen. Dabei handelt es sich bei den Presidential Libraries eigentlich nicht um wirkliche Bibliotheken, sondern vielmehr um Museen, die die konkrete Amtszeit des jeweiligen Pr├Ąsidenten Revue passieren lassen und zu thematisieren versuchen, was das politische Erbe des jeweiligen Amtsinhabers war. Bill Clintons Presidential Library steht zum Beispiel in Little Rock (Arkansas) – derzeit ├╝brigens mit einer aktuellen Ausstellung zu Dinosauriern in der ganzen Welt. Dazu f├╝hrt er die Clinton Foundation. Die Library von Ronald Reagan ist nach seinem Ausscheiden aus dem Amt in Simi Valley (Kalifornien) gegr├╝ndet worden, die von George W. Bush in Dallas (Texas). John F. Kennedys Presidential Library befindet sich au├čerhalb Bostons in Massachusetts.

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Neuerscheinung zum politischen System der Bundesrepublik

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

An Einf├╝hrungen in das politische System der Bundesrepublik Deutschland herrscht in der Politikwissenschaft wahrlich kein Mangel (erinnert sei nur an die durchgehend empfehlenswerten B├Ąnde von Manfred G. Schmidt, Wolfgang Rudzio, Klaus von Beyme, Thomas Ellwein/Joachim Jens Hesse, Kurt Sontheimer und anderen). Nun aber ist von der Bundeszentrale f├╝r politische Bildung eine neue Einf├╝hrung herausgegeben worden. Verfasst hat sie der D├╝sseldorfer Politologe Stefan Marschall. Das Buch lohnt sicher einen ausf├╝hrlichen Blick, wir werden es hier auf diesen Seiten innerhalb der n├Ąchsten Wochen ausf├╝hrlich(er) besprechen. Details zum Buch finden sich hier.

Stefan Marschall: Das politische System Deutschlands, Schriftenreihe der Bundeszentrale f├╝r politische Bildung, Band 1557, erschienen am 27. April 2015, 296 Seiten, ÔéČ4,50.

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Hochschulwahl am 27. Mai 2015

Halle (Saale), Studium

Am 27. Mai 2015 finden die diesj├Ąhrigen Hochschulwahlen an der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg statt. Neben dem Studierendenrat und der Fachschaftsr├Ąte werden auch der Senat sowie die Fakult├Ątsr├Ąte neu gew├Ąhlt. Da die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren mitunter recht bescheiden war, kann man nur alle Studierenden aufrufen, zur Wahl zu gehen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Alle Hintergr├╝nde zur Wahl finden sich auf den Seiten des Studierendenrates, und zwar hier.

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Die re:publica15 beginnt

Internet(z)

In Berlin beginnt heute die re:publica15, bei der sich Netzaktivisten, Blogger und Internetforscher treffen, um ├╝ber aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Hauptthema dieser Konferenz, die 2007 erstmals stattfand, ist in diesem Jahr Europa. Der Tagesspiegel bietet einen knappen ├ťberblick ├╝ber die Konferenz, das detaillierte Programm ist hier zu finden. Die wichtigsten Vortr├Ąge und Diskussionen k├Ânnen hier im Livestream verfolgt werden.

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