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Frankreich hat gewÀhlt

Außenpolitik, Politikwissenschaft

Die erste Runde der Wahlen zur französischen Nationalversammlung ist am gestrigen Sonntag mit sehr, sehr deutlichen Vorteilen fĂŒr PrĂ€sident Emmanuel Macron und seine Partei „La RĂ©publique En Marche“ zu Ende gegangen. SchĂ€tzungen unterschiedlicher Beobachter zufolge kann Macron nach der zweiten Runde der Wahlen am kommenden Sonntag auf mehr als 400 der insgesamt 577 Mandate hoffen. Auf den Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich eine erste Analyse zum Wahlausgang. Sie kann hier nachgelesen werden. Internationale Pressestimmen finden sich hier und hier, die politischen Reaktionen schließlich hier.

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Die französische PrÀsidentschaftswahl in der Analyse

LektĂŒren, Politikwissenschaft

Emmanuel Macron und Marine Le Pen haben es in der gestrigen PrĂ€sidentschaftswahl in Frankreich in die Stichwahl geschafft. In einer detaillierten AufschlĂŒsselung des Wahlergebnisses prĂ€sentiert die SĂŒddeutsche Zeitung alle wissenswerten Befunde des gestrigen Wahlergebnisses. Insbesondere mit Blick auf Alter, Bildung und Einkommen fallen die Unterschiede zwischen den WĂ€hlern beider Kandidaten ins Auge. Der Artikel findet sich online hier.

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Neue APuZ-Ausgabe zum Thema Frankreich

Außenpolitik, LektĂŒren

Seit gestern steht der PrĂ€sidentschaftskandidat der französischen Gaullisten fĂŒr die Wahl 2017 fest: mit Francois Fillon tritt ein frĂŒherer Premierminister an, um in den ÉlysĂ©e-Palast einzuziehen. Als sicher gilt ebenfalls, dass Marine Le Pen fĂŒr den Front National antreten wird, ebenso Emmanuel Macron fĂŒr die neu gegrĂŒndete Bewegung „En marche!“. Der amtierende PrĂ€sident Francois Hollande hat sich noch nicht zu seinen ZukunftsplĂ€nen geĂ€ußert. Sollte er aufgrund miserabler Umfragewerte nicht antreten, stĂŒnde vermutlich der amtierende Premierminister Manuel Valls bereit. Die aktuelle Ausgabe B48/2016 der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ stellt die Wahl in Frankreich in einen grĂ¶ĂŸeren Kontext. So beschreibt unter anderem Claire Demesmay die bisherige Amtszeit Hollandes („PrĂ€sident im Regen“), Jean-Yves Camus beschĂ€ftigt sich mit dem Front National und Susanne Götze beschreibt die Ausgangsposition der Kandidierenden auf Seiten der französischen Linken. Ulrich Pfeil schließlich wirft einen Blick auf den aktuellen Stand der deutsch-französischen Beziehungen. Das Heft kann im Volltext hier heruntergeladen werden.

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Vorwahlen in Frankreich: au revoir, Nicolas Sarkozy

Außenpolitik

Es ist ein Experiment – und zumindest aus Sicht der WĂ€hler ist es erfolgreich: zum ersten Mal lassen die Gaullisten in Frankreich ihren PrĂ€sidentschaftskandidaten per Vorwahl bestimmen. Insgesamt fast vier Millionen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben sich am Sonntag in der ersten Runde der Vorwahl beteiligt – ĂŒbrigens nicht nur Parteimitglieder. Jede Französin, jeder Franzose konnte gegen die Unterzeichnung eines Bekenntnisses zu den „Werten der Republik“ und der Zahlung von zwei Euro an der Vorwahl teilnehmen. Und das Ergebnis ist ĂŒberraschend: der frĂŒhere PrĂ€sident Nicolas Sarkozy, der in der PrĂ€sidentschaftswahl von 2012 nur knapp am Sozialisten Francois Hollande gescheitert war, muss auf seine Revanche verzichten: er wurde mit knapp 21 Prozent der Stimmen nur Dritter und schied damit aus. Konsequenterweise hat er noch vor Bekanntgabe des Endergebnisses seinen RĂŒckzug aus der aktiven Politik angekĂŒndigt. Überraschenderweise hat der frĂŒhere Premierminister Francois Fillon entgegen anderslautender Umfragen mit 44 Prozent die meisten Stimmen bekommen, Alain Juppe, ebenfalls ein frĂŒherer Premierminister, landete mit etwa 28 Prozent auf dem zweiten Platz. Diese beiden Kandidaten treten am kommenden Sonntag in einer Stichwahl gegeneinander an. Ob der amtierende PrĂ€sident Hollande im nĂ€chsten Jahr erneut antritt, ist derzeit noch offen. FĂŒr Furore sorgte zuletzt Emmanuel Macron, der vor wenigen Wochen erst als Wirtschaftsminister zurĂŒckgetreten war, um sich auf die Vorbereitung seiner PrĂ€sidentschaftskandidatur konzentrieren zu können. Michaela Wiegel kommentiert die Vorwahl in der Frankfurter Allgemeinen, Sascha Lehnartz kommentiert in der WELT. Annika Joeres portrĂ€tiert den „neuen Thatcher“ Fillon auf ZEIT Online. Und Barbara Kostolnik fragt sich auf Tagesschau.de, was Angela Merkel von Francois Fillon lernen kann.

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