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Zur Zukunft der Volksparteien: das Beispiel CDU

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Seit mehreren Jahren ist es ein beliebtes Hausarbeitsthema, sich mit der Zukunft der großen Parteien in Deutschland zu beschĂ€ftigen und zu fragen, ob es sich bei SPD und CDU/CSU noch um Volksparteien im politikwissenschaftlichen Sinne handelt. Passend dazu lohnt ein Blick in die aktuelle Ausgabe der ZEIT, in der sich ein Dossier zur CDU findet. Mehrere Journalisten der Wochenzeitung haben Mitglieder und WahlkĂ€mpfer der Union vor Ort begleitet. Entstanden ist so das ausfĂŒhrliche und umfangreiche PortrĂ€t einer Partei auf der Suche nach sich selbst. Der lesenswerte Artikel ist hier zu finden.

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Neue Publikation zum Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

In der letzten Woche wurde das neue Heft der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung herausgegebenen Reihe „Informationen zur politischen Bildung“ ausgeliefert. Der Titel der aktuellen Ausgabe lautet „Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ und wurde vom Trierer Politikwissenschaftler Uwe Jun verfasst. Neben den rechtlichen Grundlagen und zentralen Begriffsdefinitionen geht das Heft vor allem auf die Binnenstruktur von Parteien in Deutschland sowie deren gesellschaftliche Vernetzung ein, darĂŒber hinaus werden die einzelnen Phasen des Parteiensystems seit dem Zweiten Weltkriegs beschrieben sowie aktuelle Herausforderungen der Parteiendemokratie in Deutschland thematisiert. Hilfreich fĂŒr den/die Leser/in sind die zahlreichen Tabellen und Scaubilder im Text.
Update, 9. Februar 2016: inzwischen steht das Heft auch online.

jun

Uwe Jun: Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland, Informationen zur politischen Bildung, Heft 328 (4/2015), Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2016.

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Neuerscheinung: „Parteiendemokratie im Wandel“

Innenpolitik, LektĂŒren

KĂŒrzlich ist im Nomos-Verlag ein neues, umfassendes Werk zum Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker erschienen. Auf der Verlagsseite heißt es dazu: „Die bundesdeutsche Parteienlandschaft ist in Bewegung. Parteiensystem und Parteien unterliegen heute einem starken Wandel. Dieser schlĂ€gt sich im VerhĂ€ltnis der Parteien zur Gesellschaft, ihrer Rolle im Staat und in ihrem Innenleben nieder. Das Buch behandelt alle drei Analyseebenen aus theoretischer wie empirischer Sicht. Im Mittelpunkt des theoretischen Teils stehen mit Giovanni Sartori und Otto Kirchheimer zwei Klassiker der Parteien- und Parteiensystemforschung. Im empirischen Teil wird das VerhĂ€ltnis von Parteiendemokratie und Parteienstaat erörtert und zunĂ€chst die Entwicklung des Parteiensystems bis zur Bundestagswahl 2013 beleuchtet, gefolgt von PortrĂ€ts der fĂŒnf im Bundestag vertretenen Parteien (CDU und CSU, SPD, GrĂŒne, Linke) und einer Analyse der ab- und aufgestiegenen Konkurrenten im bĂŒrgerlichen Lager (FDP und AfD). Eine vergleichende Bilanz der jĂŒngst unternommenen Reformen im Bereich der Mitgliederorganisation rundet den Band ab.“ Das Buch befindet sich im Bestand der Steintor-Bibliothek der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (Signatur: MF 3060 100).

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Das schwere Los kleiner Parteien

Innenpolitik

Erst die Piratenpartei, nun die AfD – beide Parteien demonstrier(t)en, warum es kleine Parteien im Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland so schwer haben, sich zu etablieren. Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb untersucht in einem Beitrag fĂŒr das Debattenmagazin The European die GrĂŒnde. Lesen Sie bei Interesse hier weiter.

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LektĂŒren: „ParteiendĂ€mmerung“

Innenpolitik, LektĂŒren

Seit geraumer Zeit wird in Deutschland ĂŒber die Zukunft der Volksparteien diskutiert, und zwar sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Politikwissenschaft. Konnten Union und SPD bei der Bundestagswahl 1976 noch mehr als 90 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, so fiel dieser Wert bis zur Bundestagswahl 2009 auf etwas mehr als 56 Prozent. Wir sprechen heute vom „fluiden FĂŒnf-Parteiensystem“, in dem die kleinen Parteien grĂ¶ĂŸer werden und die großen Parteien an Zustimmung einbĂŒĂŸen. Passend zum Thema hat der Berliner Politikwissenschaftler Christoph Seils eine Analyse zum Thema vorgelegt. Alle relevanten Aspekte werden behandelt: der Aufstieg der Volksparteien, deren Krise, die erhöhte VolatilitĂ€t aufgrund der steigenden Zahl an WechselwĂ€hlern, zukĂŒnftige Koalitionsoptionen und die Rolle von Parteien in der modernen Mediendemokratie. Das Buch ist sicher hilfreich fĂŒr alle Studierenden, die derzeit an Hausarbeiten im Seminar „Parteien und Wahlkampf“ sitzen. Aber auch alle anderen Interessierten werden das Buch mit Gewinn lesen.

Christoph Seils: ParteiendÀmmerung oder was kommt nach den Volksparteien?, wjs-Verlag, Berlin 2010, 196 Seiten, 16,90 Euro.

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Alles ist möglich? Neue Koalitionsoptionen in Deutschland

Innenpolitik

In Sachsen-Anhalt wird auch in den nĂ€chsten Jahren eine Große Koalition aus CDU und SPD regieren. In Hamburg ist Schwarz-GrĂŒn im letzten Sommer gescheitert, in Baden-WĂŒrttemberg wird es voraussichtlich zu GrĂŒn-Rot kommen. In Berlin könnte eine solche Konstellation nach der Wahl im September 2011 ebenfalls RealitĂ€t werden. Auch SPD-FDP-Koalitionen sind wieder im GesprĂ€ch. Kurz: keine Koalitionsoption scheint mittlerweile ausgeschlossen zu sein. Bei SPIEGEL Online kann man sich in einem aktuellen KoalitionsĂŒberblick durch verschiedene Optionen durchklicken.

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Bundestagswahl 2009 – eine Bilanz

Bundestagswahl 2009, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Am vergangenen Wochenende fand in der Politischen Akademie Tutzing eine Tagung zum Thema „Bundestagswahl 2009 – eine Bilanz“ statt. Diverse Wissenschaftler aus der politikwissenschaftlichen Teildisziplin der Parteienforschung prĂ€sentierten ihre Befunde zur jĂŒngsten Bundestagswahl und stellten sich der Diskussion. Der Hallenser Politikstudent Sebastian Jende war dabei. Lesen Sie hier seinen Erfahrungsbericht.

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