Halle bleibt im Herzen.

14 Juli 2013 von Eric Gransow 1 Kommentar »

 

Genau vier Jahre lang – von Mai 2009 bis Mai 2013 – war ich im Rahmen der Info-Kampagne „Ich will wissen“ Studienbotschafter der MLU Halle und damit direkter Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Studium interessierten. Als StuBo der ersten Generation verabschiede ich mich nach mehr als 1000 Gesprächen und Mails, vielen 100 Anrufen am Studyphone, 50 Blogs und 12 Messebesuchen nun von euch.

Als Student wird man in der Regel mehrmals täglich mit irgendwelchen mehr oder weniger wichtigen  Rundmails beglückt. Hier die Erde retten, dort was spenden und da am besten noch etwas kaufen. Es ist oft schwierig zu entscheiden, was wirklich wichtig ist und deswegen hängt der Erfolg von Petitionen, Evaluationen und Mitmach-Aktionen oft von recht einfachen Dingen ab. Zum Beispiel davon, ob man gerade nichts anderes zu tun hat.

Am Ende meines ersten Semesters, als ich mich gerade vom Lernen für die bevorstehenden Klausuren ablenken wollte, kam eine Rundmail an alle Studierenden der Uni Halle. Gesucht wurden Studenten, die Lust auf eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Beratung von Schülern hätten. Die beschriebenen Aufgaben hörten sich durchweg alle ziemlich interessant an und so saß ich knapp eine Woche später im Saal über der Mensa Tulpe, um mich genauer über das Projekt zu informieren. Anders als erwartet war die Präsentation des Projektes „Ich will wissen“ nicht überfüllt sondern doch recht überschaubar besucht. Man erklärte uns den Ansatz und das Konzept der Info-Kampagne. Wer ist näher an Schülern dran als Studenten? Wer kann authentischer aus dem Studium erzählen als Studenten selbst? Die Idee war, dass die Uni kein großes unbekanntes Gebäude mehr bleiben, sondern durch Studienbotschafter aus unterschiedlichen Fächerbereichen personalisiert werden sollte. Ziel war es, eine integrierte Informationskette zu schaffen und Informationen zum Studium durch eine Reihe von Maßnahmen möglichst einfach und möglichst individuell zugänglich zu machen. Natürlich wollte man nicht nur den Schülern einen Nutzen bringen, sondern auch von einer verbesserten Informations- und Betreuungsqualität profitieren. Vor dem Hintergrund von verbindlichen Zielvereinbarungen konnte sich die Universität sinkende Studierendenzahlen wirklich nicht leisten. Noch während der Vorstellung des Projekts war ich davon begeistert, Schüler über die Möglichkeiten des Studiums zu informieren, mit einigen Vorurteilen gegenüber der Stadt aufzuräumen und für die Hochschule, für die ich mich ja selbst bewusst entschieden hatte, einzutreten. Wenige Wochen später konnte ich schon als Studienbotschafter anfangen, vier Jahre später fällt es mir sehr schwer auch mal aufzuhören. Durch die hohe Nachfrage nach den Aufgaben der StuBos wurde aus dem freiwilligen Engagement mit einigen Stunden im Monat später eine feste Tätigkeit als studentische Hilfskraft mit regelmäßigen Einsatzzeiten und noch viel mehr freiwilligen Überstunden. Und so kam es auch immer wieder mal dazu, dass das Studium zurückgestellt wurde und dafür lieber eine Besuchergruppe aus einem Kölner Gymnasium  über den Campus geführt oder eine Hochschulmesse in Hannover besucht wurde. Ich habe die Aufgaben als Studienbotschafter meistens so gerne gemacht und es hat so viel Spaß bereitet, dass ich es nie als Arbeit empfunden habe. In vier Jahren „Ich will wissen“ hat sich so einiges an Erinnerungen und Erfahrungen angesammelt. Ich konnte interessante Menschen kennen lernen und mit tollen Personen zusammenarbeiten. Mein persönliches Highlight waren immer auch die Messen.

Mehr als einen ganzen Monat lang war ich insgesamt für diese Messeauftritte in ganz Deutschland unterwegs und habe gemeinsam mit dem Team von der Studienberatung und anderen StuBos gegen die Fragen-Flut gearbeitet. Dabei bin ich in Hannover (2x), Berlin (2x), Straßburg, Weimar, Köln, Hamburg, Braunschweig, Dessau-Roßlau, Leipzig und auch auf der Chance in Halle gewesen. Dazu kommen noch all die Veranstaltungen in Gymnasien und Arbeitsagenturen in kleineren Orten.

Hier die Top 5 der am häufigsten gestellten Fragen:

– Kann man bei euch studieren? Ja 😉

– Was kann bei euch studieren? Der Klassiker. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten auf diese Frage zu antworten. Alle 180 Studiengänge aufzählen, ist nicht(!) die beste Option. Deswegen Gegenfrage: Wofür interessierst du dich denn?

– Wie hoch ist der NC?  Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Denn der NC ist kein fester Wert der vorher beschlossen wird, sondern ein flexibles und teilweise gemeines Ding, das erst nach dem Eingang aller Bewerbungen entsteht. Es gibt Orientierungswerte aus den letzten Jahren, aber die führen oft zu Verdrossenheit und manchmal auch zur falschen Entscheidung, sich gar nicht erst zu bewerben.

– Verbessert sich mein NC wenn ich zwei Semester warte? Nein, 2 Semester warten bedeutet nicht Minus 0,2 beim Abischnitt. Wir suchen immer noch nach der Person, die dieses Gerücht mal in die Welt gesetzt hat. Hier wird die Berechnung erklärt.

– Ist Halle ein Vorort von Berlin?  Nein, aber die größte Stadt von Sachsen-Anhalt.

Die Messen sind sowohl organisatorisch als auch inhaltlich immer eine große Herausforderung und nur durch den Einsatz eines tollen Teams durchführbar. Manchmal hatten wir kaum Zeit mal was zum Mittag zu essen, weil wir besser besucht waren als die Praxis eines Facharztes auf dem Land. Während der vier Jahre sind durch die Messebesuche und die vielen Uni-Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Wissenschaften und den Hochschulinformationstag mehr als 50 Blogs entstanden. So konnte man beispielsweise etwas lesen über:

– einen typischen Messetag

– den Hochschul- und Stadtinformationstag OpenUniverCity 2011

– einen Besuch im Gedächtnis der Uni

– das Stadtviertel Halle-Ost

– und die Lange Nacht der Wissenschaften 2010, 2012 und 2013

Es war vor allem die Vielfalt der möglichen Aufgaben, der Kontakt zu den Schülern, die freie Zeiteinteilung und das hohe Maß an Freiheit, was den Job als Studienbotschafter so besonders machte. Wir haben immer das sagen können, was wir dachten. Was wir schön und was wir scheiße finden. Niemals gab es von der Uni irgendwelche Vorschriften oder Vorgaben. Die gibt es auch heute nicht. Durch Seminare und Schulungen waren wir immer über die neusten Entwicklungen im Bewerbungsprozess oder beim Auswahlverfahren auf dem Laufenden. So konnten wir auf die meisten Fragen immer auch Antworten finden oder zumindest die richtigen Ansprechpartner ausmachen. Es geht bei den Studienbotschaftern stets darum, die Uni so zu zeigen wie man sie selbst sieht. Die guten aber auch die schlechten Seiten vorzustellen und somit Schülern eine bessere Grundlage für deren Entscheidung zu bieten.

Wir sind bei bundesweiten Bildungsstreiks mitgelaufen und haben uns für bessere Bedingungen und weniger Einsparungen eingesetzt. Und das nicht obwohl wir für die Uni geworben haben, sondern weil wir das gemacht haben. Und es ist heute wahrscheinlich wichtiger denn je, sich für eine starke Universität einzusetzen und sich für einen hohen Stellenwert der Wissenschaft zu engagieren. Klar ist, dass auch Hochschulen sich nicht vor der Diskussion drücken können, die bereits viele andere gesellschaftliche Bereiche betrifft. Aber das kann auch eine Chance sein. Die Chance in der breiten Bevölkerung für die Wichtigkeit wissenschaftlicher Einrichtungen zu werben und Unterstützung zu finden. Es wird an Sachsen-Anhalt liegen das richtige Maß im Sparkurs zu finden. Zwischen sinnvollen Einsparungen und effizienterem Mitteleinsatz auf der einen Seite und unverhältnismäßigen Kürzungen, die zur nachhaltigen Schädigung ganzer Fächer führen, schlängelt sich ein schmaler Pfad. Schaut man sich das Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften an, muss man leider bisher feststellen, dass sich insgesamt eine enorme Beinträchtigung von Forschung und Lehre ergeben wird. Die Lehrenden und Lernenden kämpfen gemeinsam für eine gute MuK-Zukunft, weil sie von der Bedeutung und der Leistung des Studiengangs überzeugt sind. (Prof. Lampe: „Ihr Studium ist in Gefahr“).

Fest steht, dass es noch nie so einfach und anschaulich war sich über ein Studium im Allgemeinen aber auch in Halle im Speziellen zu informieren. Ob auf Messen, im Chat, am Studyphone, bei Führungen und Vortragen, überall konnte man sich persönliche Informationen in Hülle und Fülle mit Leichtigkeit beschaffen. Ob man danach in Halle studiert oder nicht, die Informationsangebote der Uni sollte man als Schüler unbedingt nutzen, denn sie sind in ihrer Kombination deutschlandweit einzigartig.  Eine persönliche Führung über den Campus bekommen und mit Studenten in der Mensa essen? An der MLU kein Problem. Mit in die Vorlesung setzen? An der MLU kein Problem. Eine ganze Woche auf Probe studieren? An der MLU auch kein Problem. Und gerade auch die Stadt Halle hat in den letzten Jahren sehr von den „Ich will wissen“-Aktivitäten profitiert. Denn wir waren immer auch Stadtbotschafter. Für die Schüler war es oftmals weniger die MLU als die Stadt, die Vorbehalte hervorrief. So wurde oft aus einer Uniführung gleich noch eine Stadtbesichtigung. Wenn jemand sich entscheidet viele Kilometer von zu Hause zu studieren, dann muss er aber auch auf optimale Bedingungen an der Universität und in der Stadt treffen.

Es darf sich kein Missverhältnis zwischen dem, was man bieten will und zwischen dem, was tatsächlich geboten wird, ergeben. Wir haben immer gehofft, dass sich die gute Betreuung rumspricht, aber man muss sich auch bewusst sein, dass sich auch Unzufriedenheit verbreiten wird. Wenn man nicht nur Durchgangsstation fürs Bachelorstudium bleiben will,  sondern junge Menschen in der Region halten und von deren Fähigkeiten und Ideen profitieren möchte, dann muss man gemeinsam für den Standort eintreten und Perspektiven bieten. Die Studienbotschafter zeigen, dass das nur funktioniert, wenn man selber von seiner Sache begeistert und überzeugt ist.

Zum Schluss bleibt nur somit zu sagen:

Halle bleibt im Herzen oder MLU – I Love U

Danke an alle für diese Zeit!!!

 

Fotorückblick:

That´s all folks!

Studyphone

Herr Kreis von der Allgemeinen Studienberatung und ich im Einsatz

 

Halle ist bedeutend – Leopoldina Hauptgebäude ~z~

Zum (Ab-)schluss darf man auf den Löwen. Prost!

Messe Hannover

Ein  tolles Team. (Messe Hannover 2012)

Und das soll auch so bleiben.

Lost in Halle-Ost

Welcome! (Messe Leipzig 2009)

Halle macht Spaß!

<3

 

P.S. Für eure Fragen rund ums Studium an der MLU steh ich nach wie vor gern zur Verfügung

eric.gransow@student.uni-halle.de

 

Die Lange Nacht der Wissenschaften. Die Dritte!

14 Juli 2013 von Eric Gransow Keine Kommentare »

Alle guten Dinge sind bekanntermaßen genau drei.

Im Juli habe ich mich wieder zur Langen Nacht der Wissenschaften aufgemacht. Nach dem Besuch der Wissenschaftsnacht  2010 und 2012 gibt es also auch 2013 einen kurzen Bildbericht. Mittlerweile ist dieser Höhepunkt aus dem Kalender der Universität nicht mehr wegzudenken. Erneut waren wieder viele tausend Nachtschwärmer unterwegs, um sich von der Uni Halle in den Bann der Wissenschaft ziehen zu lassen. Experimente, Vorträge und ein tolles Rahmenprogramm sorgten für eine erfolgreiche Veranstaltung. Auch im dritten Jahr in Folge kam beim wissenschaftlichen Nachtwandern noch keine Langeweile auf…um die mehr als 300 Programmpunkte abzuarbeiten werden wohl noch einige Besuche nötig sein.

Viel Spaß mit den Bildern von der Langen Nacht der Wissenschaften 2013 in Halle:

 

Sein oder Nichtsein…das ist tatsächlich mittlerweile die Frage. Das neue Theater kämpft für den Erhalt der Kulturlandschaft  in Sachsen-Anhalt.

Unitreppe

Gemeinsam is(st) besser als einsam.(C)

Kind am Steuer

Engagement an der Uni. Die Hochschulgruppe von Market Team e.V.

 

 

Halle bleibt!

P.S. An diesem Abend hätte man sicherlich auch herausfinden können, warum eigentlich alle guten Dinge drei sind…

Der Spruch „kommt wahrscheinlich aus dem Mittelalter, als drei Mal im Jahr eine Ratsversammlung gehalten wurde und ein Angeklagter dabei genau drei Chancen hatte, sich den Richtern zu stellen.“ (geo.de)

Ob das wirklich stimmt, könnt ich 2014 bei der Langen Nacht der Wissenschaftsnacht herausfinden.

 

These boots are made for helping: Generation Gummistiefel

7 Juni 2013 von Eric Gransow Keine Kommentare »

Vom 6. bis zum 16. Juni sollten in Halle bereits zum 61. Mal die Händel-Festspiele, das größte Musikereignis Sachsen-Anhalts, stattfinden. Mehr als 40.000 Besucher wurden zu dem jährlichen Kulturhöhepunkt erwartet. Hochkarätige Künstler aus der ganzen Welt wollten sich auf den Weg in die Saalestadt machen, um in zahlreichen Aufführungen den berühmtesten Sohn der Stadt zu ehren und den Gästen ein musikalisches Feuerwerk zu präsentieren. Doch am Dienstag musste die Veranstaltung abgesagt werden. Grund ist die aktuelle Hochwasser-Katastrophe von der Halle stark betroffen ist.  Der drastische Anstieg des Pegels hat in Halle und vielen weiteren Städten Ost- und Süddeutschlands für Überschwemmungen ganzer Stadtgebiete gesorgt.  Laut Stadt ist mit mehr als acht Metern in Halle der höchste Wasserstand seit 400 Jahren erreicht worden.

Mehr als 10 Jahre nach der Jahrhundertflut wiederholt sich in Deutschland eine unfassbare Katastrophe, die viele Menschen massiv bedroht. Erst wenn das Wasser langsam zurückgeht, wird man das ganze Ausmaß der Zerstörung erkennen können. Aber schon jetzt ist klar, dass viel Hilfe und Geld nötig sein wird, um die schlimmen Schäden zu beseitigen.

Auch wenn die tragischen Ereignisse für viel Bestürzung sorgen, gibt es selbst im Ausnahmezustand noch Lichtblicke. Das Heer der freiwilligen Hochwasserhelfer hat in vielen Städten überwältigende Ausmaße erreicht. Der aktive Widerstand gegen die Wassermassen geht dabei weit über den eigenen Vorgarten hinaus. Aus allen Stadtteilen pilgern Leute in betroffene Gebiete, um zu helfen. Sandsäcke stapeln, Schnitten schmieren oder Sonnencreme verteilen. Jeder macht sich irgendwie nützlich und versucht bestmöglich beizutragen. Auch in Halle haben sich viele tausend Bürger der Katastrophe gemeinsam in den Weg gestellt. In einem beeindruckenden Bericht beschreibt Steffen Könau in der Mitteldeutschen Zeitung die Hochwasser-Helden, die er vor allem auch der jüngeren Generation zuordnet. Er prägt für diese jungen Helfer den Begriff „Generation Gummistiefel“ und zeigt sich ergriffen von deren Einsatz. Das schicke Schuhwerk, das sowohl Musik-Festivals als auch Hochwasserkatastrophen trotzt, wird zum Markenzeichen einer anpackenden Jugend. Gemeinsam mit älteren Generationen hat man sich in dieser Notsituation zusammengeschlossen und vielerorts Schlimmeres verhindert. Wenn das Wasser weg ist, sollten die neuen Bündnisse bestehen bleiben. Schließlich gibt es jeden Tag kleine Katastrophen, die durch gegenseitige Hilfe gemildert werden können. Die Jugend wird weiterhin helfend auf die Älteren zugehen. Natürlich mit Gummistiefeln.

 

Der Pegel der wechselseitigen Vorurteile scheint jedenfalls insgesamt gesunken zu sein. Die meisten wussten es  ja schon immer, aber die richtigen Worte findet der Gossen-Goethe der BILD-Zeitung, Franz-Josef-Wagner. Er resümiert gewohnt poetisch: „Unsere Jugend sind keine Penner.“ Dito.

 

Fotos: Stefan Funk, Halle/S.

 

Helfen hilft!

 

 

 

 

Wissen im Winter – Hochschulinformationstag 2013

19 März 2013 von Eric Gransow Keine Kommentare »

Der Hochschulinformationstag gehört mittlerweile an der MLU Halle zum festen Höhepunkt im Terminkalender. Am Samstag, den 16.03.2013 hatten Schülerinnen und Schüler wieder die Möglichkeit, sich zu informieren und etwas (frische) Campusluft zu schnuppern. Trotz des Winterwetters kamen zahlreiche Besucher und hörten sich Vorträge über die Studiengänge an. Der Hochschulinformationstag zählt neben der regulären Studienberatung und den Messeauftritten der Universität zu den zentralen Informationsmöglichkeiten. Bald wird auch wieder das Studyphone starten und die Studienbotschafter stehen dann nach den Öffnungszeiten der Allgemeinen Studienberatung für die Fragen der zukünftigen Studenten am Telefon bereit.

Hier einige Eindrücke vom Hochschulinformationstag 2013 an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg:

Infos aus Halle für alle!

Ausgezeichnet.

Mehr als 40 Vorträge fanden in den Gebäuden am Uniplatz statt.

Schick mit Schal.

 

(Fotos: Mit Unterstützung von L.G. 😉 )

Weitere Infos:

Scientia Halensis: Ein HIT im Netz und auf dem Uniplatz.

HIT 2013

 

Ab ins Archiv. Ein Besuch im Gedächtnis der Universität.

6 März 2013 von Eric Gransow Keine Kommentare »

Dem Universalgelehrten Wilhelm von Humboldt wird folgende Äußerung zugeschrieben: “Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.” Für uns Menschen übernimmt die Erinnerungsfunktion unser Gehirn. Hier werden alle wichtigen und wertvollen Erlebnisse der Vergangenheit gespeichert und wir können uns an diesem Wissensschatz beliebig bedienen. Und auch die Gedanken von Humboldt können wir heute nur nachvollziehen, weil sie nicht verloren gingen und aufbewahrt wurden.

Nicht nur Personen sondern auch Institutionen können sich oft auf eine lange Geschichte berufen. Die Martin-Luther-Universität ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands und blickt auf mehr als 500 Jahre Wissenschaft zurück. Seit Jahrhunderten “gehen von ihr geistige Impulse aus, die die Welt dauerhaft beeinflusst haben.” Doch wie können wir uns diese Vergangenheit erschließen?

Das “Gedächtnis der MLU” ist das Universitätsarchiv. Hier finden sich Belege für die wechselvolle Geschichte der Universität. Das Universitätsarchiv der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg verfügt über Urkunden, eine historische Fotosammlung, Karten- und Lagepläne, und bedeutende Hochschulunterlagen, die Universitätsgeschichte erst begreifbar machen. Das Archivgut bewahrt sogar einige Unterlagen auf, die mehr als 600 Jahre alt sind. Im Archiv findet man zum Beispiel auch die Promotionsurkunde von Dorothea Erxleben. “Sie war die erste und für längere Zeit auch die einzige Frau Deutschlands, die den Doktortitel erwarb.” Auch Vorlesungsmitschriften aus dem 19. Jahrhundert lassen Besucher des Archivs staunen.
Insgesamt werden im Universitätsarchiv mehr als 3,5 Kilometer laufendes Archivgut aufbewahrt und zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Für Studenten kann die Benutzung von Originalunterlagen eine interessante Ergänzung zur Sekundärliteratur darstellen. Man kann z. B. auf Studenten- und Professorenregister, Medaillen und eine umfangreiche Bibliothek zurückgreifen.
Durch das Universitätsarchiv wissen wir, die Universität vereint Tradition und Moderne.

Und so beginnt ein Besuch im Informationszeitalter zunächst auf Facebook. Die neue Facebookseite des Universitätsarchivs dient als Kontaktmöglichkeit und Informationsseite über das Archiv.

 Interview mit Dr. Ruprecht, Leiter des Universitätsarchivs

Warum gibt es das Universitätsarchiv?

Dr. Ruprecht: Das Archiv ist Wissensspeicher und Informationsvermittler. Für die Universität ist es im Grunde das Gedächtnis. Wenn die Unterlagen nicht mehr im Archiv erhalten sind, dann sind sie verloren, denn fast jedes Stück in unserem Haus ist ein Unikat. Hier kann man zum Beispiel nachvollziehen, was war unser Ziel vor zehn Jahren, worauf können wir uns berufen, welche bedeutenden Gelehrten waren hier und wer hat hier promoviert.

Welche Aufgabe hat ein Archiv?

Dr. Ruprecht: Ein Archiv hat einmal die zentrale Aufgabe Entscheidungsprozesse und Entwicklungen auf lange Sicht transparent und nachvollziehbar zu machen. Dazu gilt es, das aufzubewahren, was schon hier ist. Dieses Archivgut muss ordentlich verwahrt werden und benutzbar sein. Dann haben wir auch die Aufgabe wieder neues Archivgut zu generieren. Dies geschieht, in dem wir vom Rektorat, von den Fakultäten, von der Verwaltung und möglichst auch von Professoren neue Unterlagen ins Haus holen und über die Archivwürdigkeit entscheiden. An der Universität sollten im Grunde erst einmal nichts einfach weggeworfen werden, ohne dass das Archiv zugestimmt hat.

Und wie kann man das Archiv nutzen?

Dr. Ruprecht: Das ist sehr einfach. Zunächst hat man ein Anliegen. Wenn mein Urgroßvater in Halle studiert hat und ich wissen möchte, was er studiert hat und welche Unterlagen es dazu gibt, dann würde man sich an das Archiv wenden, zum Beispiel per E-Mail und das Anliegen schildern und nach entsprechenden Unterlagen fragen. Unsere Mitarbeiter beginnen unverzüglich mit der Suche und finden in der Regel auch immer etwas. Dann kann man das Archivgut in unserem Lesesaal einsehen und dabei auch Hilfestellung durch unsere Mitarbeiter bekommen. Im genannten Beispiel könnte man herausfinden, von wann bis wann die Person an der Uni immatrikuliert war und welche Vorlesungen besucht wurden. Wir haben auch noch die Personal- und Vorlesungsverzeichnisse, mit deren Hilfe man herausfinden kann, wo Universitätsangehörige gewohnt haben. Vor kurzem haben japanische Wissenschaftler mit unserer Unterstützung nach Inazo NItobe geforscht. Der berühmte japanische Agrarwissenschaftler hat hier an der Universität bei Julius Kühn studiert und wurde in Halle promoviert. Hier konnte unter anderem herausgefunden werden, wo er in Halle im 19. Jahrhundert genau gewohnt hat. Der Agrarwissenschaftler Nitobe war übrigens auf den früheren 5000 Yen-Noten abgebildet.

Wer kann denn überhaupt das Archiv nutzen?

Dr. Ruprecht: Das Universitätsarchiv der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist ein öffentliches Archiv und steht somit jedem, der ein entsprechendes Anliegen hat, zur Nutzung zur Verfügung.

Vor welchen Herausforderungen steht das Universitätsarchiv im Zuge der Digitalisierung?

Dr. Ruprecht: Das ist im Grunde eine riesige Herausforderung, die aber die ganze Archivwelt betrifft. Man kann das gut an einem persönlichen Beispiel nachvollziehen. Wenn man zuhause eine Diskette hat, dann wird man heute am Computer kein Laufwerk mehr finden um diese zu lesen. Außerdem befinden sich dann auf der Diskette Dateiformate, die heute nicht mehr üblich sind. Ein Archiv steht vor ähnlichen Herausforderungen. Man muss durch die Bereitstellung einer entsprechenden Hard- und Softwareumgebung dafür Sorge tragen, dass elektronische Unterlagen dauerhaft gespeichert werden können und lesbar bleiben. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass im Computerzeitalter die Information und der Datenträger – anders als es bei einem beschriebenen Blatt Papier der Fall ist – leicht voneinander getrennt werden können, was die Archivarbeit vor gewisse Herausforderungen stellt.

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Nach dem Interview gab es auch noch die Möglichkeit einer Besichtigung. Hier seht ihr einige Impressionen vom Rundgang durch das Archiv:


Vorlesungsmitschriften aus dem 19.Jahrhundert

„Im Universitätsarchiv wird das Archivgut der Universitäten Wittenberg und Halle und seit 1993 auch von der Technischen Hochschule Leuna-Merseburg, der Pädagogischen Hochschule Halle-Köthen sowie von mehreren Instituten für Lehrerbildung aufbewahrt.“ http://www.archiv.uni-halle.de/

Technik und Tradition: Aufsichtscanner

Im Lesesaal kann das Archivgut für Forschungszwecke genutzt werden.

Ein Album von Studenten für Dr. Alfred von Graefe. Er war im 19. Jh. Professor der Augenheilkunde in Halle

Aus den halleschen Medizinstudenten von Prof.Graefe wurden weitgereiste Ärzte.
Dr. Fiske, Augenarzt in Chicago

Register der exmatrikulierten Studenten

Archivgut

Prachtmappe anlässlich des 80. Geburtstages von Julius Kühn

Kontakt:

Universitätsarchiv
Pfännerhöhe 48

Tel.: 0345 120 11 66
Fax: 0345 120 11 64
E-Mail: archiv@uni-halle.de

www.archiv.uni-halle.de

Öffnungszeiten:

  • Mo, Di, Do      9 – 16 Uhr
  • Mi                    geschlossen
  • Fr                     9 – 12 Uhr

Geschützt: Warum Halle? Hundert Gründe für Halle!

11 Januar 2013 von Eric Gransow Keine Kommentare »

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Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!

7 Januar 2013 von Eric Gransow 1 Kommentar »

Hallenser, Halloren, Halunken aufgepasst!

Zunächst eine kleine Erinnerung.

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“ (Goethe)

Ob der Dichterfürst Goethe bei seinem Vierzeiler auch an das schmucke Städtchen an der Saale hellem Strande dachte, ist nicht überliefert. Die Studenten der Stadt waren in dessen Lauchstädter Theater jedenfalls gern gesehene Gäste.

Die bekannte Redensart warnt nicht etwa vor der Erweiterung des eigenen Horizonts durch Auslandsreisen. Auch soll mit dem Spruch keine Perfektion vorgegaukelt werden. Vielmehr ist es eine kleine Erinnerung: Man sollte schätzen, was man hat bzw. wo man lebt. Denn das „Gute liegt so nah“. Man verkennt oft die Schönheit der eigenen Umgebung. Man vergisst zu schnell die Besonderheit der eigenen Region.

Und wer kennt sie nicht? Den nörgelnden Nachbarn, der beim Haushalt der Stadt schon griechische Verhältnisse sieht. Die maulende Mutti, die bei der verfrühten Abfahrt einer Havag-Straßenbahn sofort bösen Vorsatz vermutet  Oder den meckernden Forum-User, der jede Diskussion über die schöne Saalstadt gern noch mit einer Prise „Früher war alles besser“ würzt.

Das der Humor nicht nur in Halle Zuhause ist, ist kein Geheimnis. Doch mit einer interessanten Kampagne werfen engagierte Bürger und Unternehmen die Frage nach dem Fernweh nun wieder auf und erinnern daran, dass das Gute so nah liegt.

Warum also Berlin? Warum München? Warum Paris? Schließlich kann auch Halle urban,gemütlich und romantisch sein.

Der Verein Pro Halle e.V. hat einen Förderwettbewerb ins Leben gerufen. In einer der drei folgenden Sparten werden Ideen gesucht:

  1. Förderung des allgemeinen Bekanntheitsgrades der Stadt Halle (Saale)
  2. Förderung der Werbung und Vermarktung der Stadt Halle (Saale) als Wirtschafts- und Tourismusstandort
  3. Förderung der inneren Werbung (z.B. Identifikation der Bevölkerung mit Ihrer Stadt)

Wer also seine Stadt mehr liebt als sich selbst und dazu noch eine innovative Idee hat, der sollte bei diesem Wettbewerb dabei sein. Ich bin schon sehr gespannt auf die Gewinner des Wettbewerbs.

Hier ein paar eigene Vorschläge, mit wem man es noch aufnehmen könnte:

 

~z~

Links:

Förderverein Pro Halle e.V.

Facebook Pro Halle

Mitteldeutsche Zeitung: Eigenwerbung. Originelle Plakate werben für Halle.

P.S. Für Liebhaber der halleschen Mundart hier noch ein Bonbon: „Dr gleene Brinz“ von Antoine de Saint-Exupéry

 

Lost in Halle-Ost

9 Dezember 2012 von Eric Gransow 1 Kommentar »

Was ist Kunst?

Der französische Schriftsteller André Maurois beantwortete diese nicht ganz einfache Frage einmal so:
„Kunst ist das Bemühen, neben der wirklichen Welt eine menschlichere Welt zu schaffen.“

Dieses Verständnis von Kunst könnte auch die Initiatoren der Freiluftgalerie in Halle-Ost zu ihrem einzigartigen Projekt bewegt haben. In dem von Leerstand betroffenen Stadtteil wurden vor Kurzem mehrere Straßenzüge zur Leinwand für Kunst und Künstler. Die Gegend rund um die Freiimfelder Straße, die sonst eher für Gebrauchtwagenhändler, Hausruinen und Rotlichtgewerbe bekannt ist, verwandelte sich durch viel Farbe in kürzester Zeit zu einer großen Kunstgalerie im Freien. Unter dem Motto „Leerstand als Freiheit – gemeinsam gestalten“ wurde Verfallenes verschönert.

Ein vermeintlich unattraktiver Stadttteil wurde kreativ in Szene gesetzt und die Künstler bewiesen, dass das Stadtviertel bisher zu Unrecht vernachlässigt wurde. Auftakt für das Konzept der Freiraumgalerie war das „All you can paint Festival“, bei dem viele der Kulturveranstaltungen einen Ausblick auf das gaben, was noch kommen könnte: „Vorstellbar sind Konzerte, Jugendbegegnungen, Ausstellungen oder ein Kongress. Ziel ist es, das Quartier visuell aufzuwerten, den Leerstand künstlerisch zwischenzunutzen und der urbanen Kunstbewegung von Halle eine zentrale Plattform zu bieten, die dabei gleichzeitig ein identitätsstiftendes Denkmal setzt.“(postkult.de)

Im Rahmen des urbanen a.y.c.p. Kunstfestivals bemalten und besprayten bekannte und unbekannte Künstler Mauern, Wände und Fassaden im Viertel und schafften dadurch beeindruckende Bilder. Bilder, in denen sich die Trostlosigkeit einiger Straßenzüge verliert. Bilder, die Geschichten erzählen und so die grauen Häuserwände durch farbenfrohe Kunstwerke ersetzen. Ein Besuch in den Straßen von Halles Osten ist also sehr sehenswert und macht Mut, dass auch hier Halles Tage als graue Diva gezählt sind. Der Dornröschenschlaf des Viertels ist jedenfalls -der Kunst sei Dank- vorerst vorbei.

GALERIE:

empfehlenswerte Eisdiele!

Hollywood meets Hallewood

Hier haben die Künstler wirklich um die Ecke gedacht…

http://klub7.de/

Save the date: 2020 wird hier ein Laden eröffnet

Fühl dich wie zu Hause…

Die Preise dürften noch in DM sein.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Super-Garfield sorgt für Sicherheit

Es gibt noch einiges zu tun. Freiwillige vor..!

Moby Dick?

 

It is.

In Halle-Ost steht die Welt Kopf.

Der Kiosk Nr.7 ist ein richtiger Saftladen.

 

 

Einen frohen 2. Advent!

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Weitere Links:

www.freiraumgalerie.com

Design-Paradies Ost

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

3. Fontänenfest und Denkmalstag

22 September 2012 von Eric Gransow Keine Kommentare »

Am Tag des offenen Denkmals konnten in Halle und Umgebung zahlreiche Bauten besichtigt werden. Unter dem Schwerpunktthema Holz öffneten vor allem viele Bohlenstuben ihre Pforten. Auch Kirchen, Wassertürme und andere Denkmale  luden Architekturinteressierte zum stöbern und staunen ein. Auf der Peißnitzinsel wurden zum Beispiel Führungen durch das renovierungsbedürftige Peißnitzhaus angeboten. Ein eigens für das besondere Bauwerk gegründeter Verein versucht das Haus vor dem Verfall zu retten und setzt sich für dessen Restaurierung und Nutzung ein.

Dass sich Engagement von Bürgerinnen und Bürgern lohnt, bewies auch das 3.Fontänenfest auf der Peißnitzinsel. Die Freunde der Fontäne Halle setzen sich seit geraumer Zeit erfolgreich für die dritthöchste Fontäne Europas ein. Das Familienfest am Denkmalstag war der Beweis dafür, dass ein großes Fest nicht immer nur Fressbuden und Fahrgeschäfte bieten muss. Statt Zuckerwatte gab es Zauberkünstler, statt zu Techno tanzte man zu Tango und auf zwei Bühnen wurden Literaturlesungen und Theaterstücke aufgeführt.

GALERIE:

Das neue Hauptgebäude der Leopoldina in Halle

„Und die Leopoldina kann sich heute wieder in voller Pracht und Schönheit auch in Halle entfalten.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Moritzburg

 

FONTÄNENFEST

 

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Weitere Links:

Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften

Baudenkmale in Halle

 

 

Rabimmel, rabammel, rabumm

30 August 2012 von Eric Gransow Keine Kommentare »

Das hallesche Laternenfest ist eines der größten Volksfeste in Mitteldeutschland. Am letzten Augustwochenende fand das Saalespektakel bereits zum 77. mal statt. Drei Tage lang waren das Saaleufer und die Peißnitzinsel Treffpunkt einer ganzen Stadt: am Fluss wurde gefeiert und gegessen, gesungen und getanzt.

Auch in diesem Jahr bot das Fest Gelegenheit für den Welcome Day der Uni Halle. Auf dem „House Boot“ am Riveufer wurden die zukünftigen Studierenden von vier Studienbotschaftern begrüßt und beraten. Aber auch nach dem Laternenfest können Fragen und Probleme einfach geklärt werden. Das Welcome Info-Portal der MLU informiert Erstsemester über alle wichtigen Themen bei Studienbeginn.

Laternenfest 2012 in Bildern:

Mit dem Kinderlied „Ich geh mit meiner Laterne“ auf den Lippen…

strömten zahlreiche Halloren, Hallenser und Hal(l)unken zum Laternenfest!

Mehr als 100.000 Gäste besuchten das Volksfest in diesem Jahr

Köstliche Spezialitäten konnten die Besucher des Laternenfests…

… auf dem Mittelaltermarkt finden.

Brot und

…Wasser?

Nein!

 

Uferstraße, benannt nach dem ehemaligen Oberbürgermeister Richard Robert Rive

Dürfen auf einem Volksfest nicht fehlen: Lebkuchenherzen

Burg Giebichenstein

Bootsausleihstation des Wohnmobil und Wassersportzentrums (WWZ)

Für Kinder der Himmel, für Sprachschützer die Hölle.

 

 

Die Qual der Wahl: gelben Spongebob, rosa Einhorn oder doch lieber den blauen Delfin?

An der Saale hellem Strande…

 

Auch die MS Händel nahm am traditionellen Bootskorso teil

Halle an der Saale – Eine Stadt von Welt 😉