RSS-Feed abonnieren

Passwort vergessen?

v Anmelden

10. Apr 2014

Schöne Zitate von Personen

Verfasst von

Hallo zusammen!

Im Folgenden ein paar Zitate, die ich persönlich sehr schön finde (wird ohne Datumsnennung aktualisiert):

Allgemein:

Friede wenn möglich, aber Wahrheit auf jeden Fall. (Martin Luther)

Wer sagt, dass etwas nicht geht, sollte die nicht stören, die es gerade machen. (Unbekannt)

Ist die Wahrheit nicht frei, ist die Freiheit nicht wahr! (Unbekannt)

Betrachte den, der deine Fehler dir enthüllt, als erzähle er dir von einem verborgenen Schatz. (Seneca)

Dem Schlechten mag der Tag gehören, dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit. (Friedrich Schiller)

Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft. (Henry Kissinger)

Liebe ist die Fähigkeit und Bereitschaft, den Menschen, an denen uns gelegen ist, die Freiheit zu lassen, zu sein, was sie sein wollen, gleichgültig, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht. (G. B. Shaw)

Die größte Feindin der Wahrheit ist die Feigheit, nicht die Lüge. (Walter Ludin)

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Sören Kierkegaard)

Es gibt weder große Entwicklungen noch wahre Fortschritte auf dieser Erde, solange noch ein unglückliches Kind auf ihr lebt. (Albert Einstein)

Zum Beispiel ist noch kein Beweis. (unbekannt)

Betrachte nicht den Krug, sondern dessen Inhalt. (Rabbi Me’ir)

Sei lieber der Letzte bei den Löwen als der Erste bei den Füchsen (Rabbi Matja)

Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden und nicht alles was gezählt werden kann, zählt (Albert Einstein)

Verwandle große Probleme in kleine und kleine in keine. (Sprichwort aus Persien)

Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne. (Ernst Ferstl)

Don’t judge each day by the harvest you reap but by the seeds that you plant. (Robert Louis Stevenson)

 

 

Religiöses:

Du treibst ihn an, dass er seine Freude daran finde, dich zu loben, denn auf dich hin hast du uns gemacht, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir. (Augustin, Bekenntnisse)

Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt. (Arno Pötsch)

Jeder einzelne soll sich sagen: Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich. (Talmud Bavli)

Warum wurde der Mensch am letzten Tage erschaffen? Damit man ihm, wenn ihn der Stolz packt, sagen kann: Die Mücke ging dir in der Schöpfung voraus. (Talmud)

 

 

Quellen

6. Apr 2014

Der Name Gottes

Verfasst von

Hallo zusammen!

Hat Gott einen Eigennamen? Schließlich ist der Begriff  ‚Gott‘ doch eher ein Titel, eine Art „Berufsbezeichnung“. Wir in unseren Kreisen können es uns erlauben diese Bezeichnung auch als Namen zu verwenden, schließlich gibt es im Judentum/Christentum/Islam nur einen einzigen Gott. Das ist wie wenn nur ein einziger Bäcker auf der Erde existiert, würde man dann vom Bäcker sprechen oder ihn rufen wäre sofort klar wer gemeint ist. Also ist die Bezeichnung Gott schonmal insofern legitim dass sie eindeutig ist. In polytheistischen Religionen sind Eigennamen notwendig um die verschiedenen Götter voneinander unterscheiden zu können, man kann schließlich nicht alle einfach nur ‚Gott‘ nennen. In unserem Sprachgebrauch, kann man argumentieren, wird ‚Gott‘, ‚Vater‘ oder auch ‚Herr‘ als eine Art Hoheitstitel verwendet. Woher kommt diese Tradition, hat Gott wirklich keinen Eigennamen? Wie wird diese Thematik jeweils behandelt?

Judentum:

In der Hebräischen Bibel (also dem alten Testament) stellt sich Gott selbst mit folgenden Worten vor (Ex. 20:2-3):

אנכי יהוה אלהיך אשר הוצאתיך מארץ מצרים מבית עבדים׃ לא יהיה־לך אלהים אחרים על־פני׃

was übersetzt eigentlich bedeutet: „Ich bin JHWH, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Je nachdem welche Übersetzung man benutzt, wird aus יהוה z.B. Jahwe (Einheitsübersetzung) oder auch ‚der Herr‘ (Luther).

Dies hängt mit der Problematik zusammen dass es im hebräischen keine Vokale gibt, diese müssen vom Leser jeweils selbst eingefügt werden. Dies schafft öfters Probleme in der Art dass je nachdem welche Vokale man einsetzt ein Wort ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Wenn dort also יהוה steht, dann stehen dort die Buchstaben Yod He Waw He, welche in Lautsprache als JHWH dargestellt werden können. Nun müssten eigentlich noch Vokale eingefügt werden, nur welche? Seit mindestens 1900 Jahren wurde dieser Name im Judentum nicht mehr genannt, weshalb das Wissen um die korrekte Aussprache über die Zeit verloren ging. Deshalb gibt es heute nach wie vor keine einheitliche Meinung über die Aussprache, auch wenn ‚Jahwe‘ heute als die wahrscheinlichste gilt. Jedoch werden nach wie vor auch andere Versionen verwendet, wie z.B Jehova von den Zeugen Jehovas.

Die Vermeidung der Nennung des Namens (gr. Tetragramm) kommt daher, dass Gott nach biblischer Auffassung sein Volk dazu verpflichtet hat seinen Namen nach innen wie nach außen zu ‚heiligen‘. In der Hebräischen Bibel kommt das Wort selbst etwa 6825 Mal vor. Um jeglichen Missbrauch und unnötigen Gebrauch des Namens zu vermeiden verwendet das Judentum für Gott verschiedene Titel, wie z.B ‚Elohim‘ (Gott), ‚Adonai‘ (mein Herr) und ‚HaSchem‘ (der Name). Heutzutage gibt es des Weiteren den Brauch Gott als G-tt oder ähnliches zu schreiben (ebenso G-d) um zu verhindern dass z.B. Papier auf dem der Name Gottes steht weggeschmissen oder verbrannt oder anders verunstaltet wird. Dieser Brauch wird auch manchmal im Internet übernommen, wobei sich die Rabbiner nicht einig sind ob das dort notwendig ist. Ganz allgemein gibt es keine eindeutige Meinung über das Schreiben von G-tt anstatt Gott und es wird von vielen Gelehrten nur als Tradition angesehen, nicht aber als Notwendigkeit (Einige Gelehrte vertreten auch die Meinung dass das Gebot der Heiligung von Gottes Namen nur in dessen hebräischer Form gilt). Dieser Brauch wird heutzutage vor allem von orthodoxen Juden noch angewendet.

Beschreibt Gott seinen Namen noch näher? Auf eine Nachfrage von Moses (Ex 3,13) welchen Gottesnamen er den Israeliten als Auftraggeber nennen soll erhält er folgende Antwort (Ex 3,14): אֶהְיֶה אֲשֶר אֶהְיֶה‎ was entweder im Präsens oder im Futur übersetzt werden kann und dann „Ich bin, der Ich bin“ oder „Ich werde sein, der Ich sein werde“. In den Übersetzungen heißt es „Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da“. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der „Ich-bin-da“ hat mich zu euch gesandt.“ (Ex 3,14 EÜB) oder auch „Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen >>Ich werde sein<<, der hat mich zu euch gesandt.“ (Ex 3,14 LÜB)

Christentum

(ist noch in Bearbeitung)

Islam

بسم الله الرحمن الرحيم

So müsste eigentlich jeder meiner Beiträge hier anfangen. Die obigen arabischen Worte werden ‚bismi ʾllāhi ʾr-raḥmāni ʾr-raḥīmi ‚ was übersetzt „Im Namen Gottes des Barmherzigen, des Gnädigen“ bedeutet.

Diese Worte stehen zu Beginn jeder Sure im Koran (außer bei Sure 9). Sie sollten ebenfalls als Einleitung bei Religiöse Reden, Ansprachen, Referate, Widmungen oder Briefe stehen. Diese Worte heißen ‚Basmala‘, sie sind eine Anrufungsformel und spielen eine sehr wichtige Rolle im Gottesdienst und im Alltag der Muslime. Diese wenigen Worte machen schon relativ deutlich wie der Islam ‚Gott‘ bezeichnet.

Er wird nicht nur durch ‚Allah‘ ( الله ) beschrieben, was das arabische Wort für den ‚einen Gott‘ ist. Im arabischen Sprachraum wird ‚Allah‘ auch von Juden und Christen verwendet, während in westlichen Ländern mit Allah nur der eine Gott nach islamischen Gottesverständnis bezeichnet wird. Heutzutage ist Allah der Eigenname des einen Gottes, man vermutet aber dass sich Allah aus den arabischen Wörtern „der Gott“ (al – ilah) gebildet haben könnte. Somit hätte sich aus der Gattungsbezeichnung ein Eigennamen entwickelt, ähnlich im westlichen christlichen Sprachraum wo ‚Gott‘ ohne Artikel im Deutschen, sowie ‚God‘ (großgeschrieben) im Englischen den christlichen Gott bezeichnet.

Allah hat 99 Namen, die sogenannten ’schönsten Namen Gottes‘, diese werden als Synonyme für Allah verwendet. Diese werden dem Koran entnommen und haben im Islam eine hohe Bedeutung, so ist z.B. folgender Ausspruch überliefert: „Wahrlich, Gott hat neunundneunzig Namen, einen weniger als hundert. Wer sie aufzählt, geht ins Paradies.“– Saḥīḥ des Buhari, Band 3, Kapitel 50, Nr. 894. Einige dieser Namen sind z.B. der König, der Frieden, der Schöpfer, der Schaffende, der Versorger, der Richter, der Sehende, der Höchste, der Dankbare, der Zeuge, der von allem und jedem Unabhängige. (ganze Liste: Link )

In vielen Texten findet man nach der Nennung von Allah ein ‚(swt)‘, dies ist eine Abkürzung von سبحانه وتعالى , was „Subhana wa Taala“ ausgesprochen wird. Diese Abkürzung ist ein Segenswunsch und bedeutet ungefähr „Gepriesen und erhaben ist er“.

 

 

 

6. Apr 2014

Quellenangaben

Verfasst von

KRP = „Der Koran – Übersetzung von Rudi Paret“, Kohlhammer, 11. Auflage 2010

LÜB = „Die Bibel nach Martin Luther“, Deutsche Bibelgesellschaft, revidierte Fassung von 1984

EÜB = „Die Bibel – Einheitsübersetzung – Altes und Neues Testament“, Herder, von 1980

Die Zitate sind von: Autarke Welt

6. Apr 2014

Schöne Zitate aus den hl. Schriften

Verfasst von

Hallo zusammen!

Im Folgenden ein paar Zitate, die ich persönlich sehr schön finde (wird ohne Datumsnennung aktualisiert):

 

Hebräische Bibel:

 

Neues Testament:

 

Koran:

Und streitet mit den Leuten der Schrift (also Juden und Christen) nie anders als auf eine möglichst gute Art – mit Ausnahme derer von ihnen die Frevler (in einer anderen Übersetzung ‚ungerecht‘) sind! Und sagt: „Wir glauben an das, was zu uns, und was zu euch herabgesandt worden ist. Unser und euer Gott ist einer. Ihm sind wir ergeben.“ (Sure 29,46 KRP)

Aber nein! Wer (auch immer) sich Gott ergibt und dabei rechtschaffen ist, dem steht bei seinem Herrn sein Lohn zu. Und sie brauchen (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein. (Sure 2, 112 KRP)

Das ist eine Gemeinschaft, die der Vergangenheit angehört. Ihr kommt (dereinst) zu, was sie (seinerzeit) begangen hat. Und euch (Vertretern einer späteren Generation) kommt zu, was ihr (eurerseits) begangen habt. Über das, was sie getan haben, werdet ihr (dereinst) nicht zur Rechenschaft gezogen. (Sure 2, 141 KRP)

Jeder hat eine Richtung, auf die er eingestellt  (je nachdem er Jude, Christ oder Muslim ist). Wetteifert nun nach den guten Dingen! Wo immer ihr sein werdet (wenn das Ende über euch kommt), Gott wird euch (am jüngsten Tag) allesamt beibringen. Er hat zu allem die Macht. (Sure 2,148 KRP)

Die Frömmigkeit besteht nicht darin, daß ihr euch (beim Gebet) mit dem Gesicht nach Osten oder Westen wendet. Sie besteht vielmehr darin, daß man an Gott, den jüngsten Tag, die Engel, die Schrift und die Propheten glaubt und sein Geld – mag es einem noch so lieb sein – den Verwandetn, den Waisen, den Armen, dem, der unterwegs ist, den Bettlern und für (den Loskauf von) Sklaven hergibt, das Gebet verrichtet und die Almosensteuer bezahlt. Und (Frömmigkeit zeigen) diejenigen, die, wenn sie eine Verpflichtung eingegangen haben, sie erfüllen, und die in Not und Ungemach und in Kriegszeiten geduldig sind. Sie (allein) sind wahrhaftig und gottesfürchtig. (Sure 2, 177 KRP)

In der Religion gibt es keinen Zwang (d.h. man kann niemand zum (rechten) Glauben zwingen). Der rechte Weg (des Glaubens) ist (durch die Verkündigung des Islam) klar geworden (so daß er sich) vor der Verirrung (des heidnischen Unglaubens deutlich abhebt). Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Gott aber glaubt, der hält sich (damit) an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt und Gott hört und weiß (alles). Sure 2,256 KRP)

Quellen

6. Apr 2014

Fragen an Euch

Verfasst von

Hallo Zusammen!

 

Ich habe direkt mal ein paar Fragen an euch:

1. Fühlt ihr euch einer bestimmten Religion zugehörig?

2. Fühlt ihr euch einer bestimmten Organisation (zB einer Kirche) zugehörig?

3. Falls es in eurer Religion ‚besondere‘ Bücher gibt, wie ist euer Standpunkt zu ihnen? Gottes Wort, von Gott inspiriertes Wort? Tatsachenbericht oder Märchenbuch?

4. Wie ist euer Standpunkt zu anderen Religionen?

5. Wurdet ihr in diesem Glauben erzogen?

6. Wie gut kennt ihr euch mit anderen Religionen aus?

7. Wie ist euer Standpunkt zu anderen Bewegungen innerhalb eurer Religion?

8. Wieso glaubt ihr?

9. Was sind die eigenen kritischen Punkte im Glauben?

10. Was für einen Einfluss hat der Glaube auf dein Leben?

11. Was ist Gott für dich?

 

Fragen speziell an:

Muslime:

0.1 Welcher Richtung gehört ihr an und wieso?

0.2 Wie ist euer Standpunkt zu Sunniten/Salafisten/Wahabiten/Schiiten?

 

Christen:

00.1 Was ist Jesus für euch? Prophet/Gott/Sohn Gottes(bitte mit näherer Erklärung was das Bedeutet)/Messias?

 

Juden:

000.1 Wie würdet ihr euch selbst bezeichnen? Orthodox, liberal, konservativ? Was haltet ihr von dieser Aufteilung?

 

Im Laufe der Zeit werden sicherlich noch einige Fragen dazukommen, diese werde ich dann in diesen Text mit einer Angabe des Datums hinzufügen.

Möge der Frieden mit euch allen sein.

 

6. Apr 2014

Hallo Welt!

Verfasst von

Hallo zusammen!

Pünktlich zum Beginn des Sommersemesters versuche ich mich dann auch mal als ‚Blogger‘ .

In den folgenden Einträgen wird es unter anderem um die ganz großen Fragen gehen „Was ist der Sinn des Lebens“, „Was passiert nach dem Tod?“, „Warum gibt es Leid auf der Welt?“, die Klassiker eben.

Des Weiteren und vor allem wird es in diesem Blog aber um eine Auseinandersetzung mit den Religionen dieser Welt gehen. (mit einem Schwerpunkt beim Christentum, da ich dieses studiere)

Dies wird ein kritischer Blog sein, der auf keinen Fall versuchen wird irgendjemanden zu missionieren, nein, mein Ziel ist es euch zum Nachdenken anzuregen, Neues zu erfahren, bisher als Tatsache festgemachtes zu hinterfragen und eine eigene Sicht der Dinge zu bekommen. Ich möchte versuchen alle Seiten darzustellen. Dabei fände ich es sehr schön wenn des Öfteren eine Diskussion hier mit und zwischen euch entstehen würde.

Im Moment plane ich mindestens einen Beitrag pro Woche zu schreiben, die Zukunft wird zeigen wie realistisch diese Vorstellung sein wird.

Habt ihr Themenvorschläge, dann schreibt sie einfach in die Kommentare. 🙂

Ich begrüße hier in meinem Blog alle Menschen jeglicher Glaubensrichtung und natürlich auch Atheisten und Agnostiker 🙂

Möge der Frieden mit euch allen sein.

 

 


Letzte Kommentare

Schlagworte