{"id":229,"date":"2018-08-13T16:46:43","date_gmt":"2018-08-13T14:46:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/?p=229"},"modified":"2018-08-20T08:47:45","modified_gmt":"2018-08-20T06:47:45","slug":"der-matchingprozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/der-matchingprozess\/","title":{"rendered":"Der Matchingprozess"},"content":{"rendered":"<p>Matchingprozesse laufen bei jedem ganz unterschiedlich ab. Manche skypen mit einer Familie in der ersten Woche und matchen sofort. Andere haben unendlich viele Skypegespr\u00e4che und sind froh, wenn es mit irgendeiner Familie endlich passt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mein Matchingprozess verlief irgendwo dazwischen. Ich habe insgesamt mit 5 Familien geskyped. Witzigerweise immer genau in einem Abstand von einer Woche.<br \/>\nNachdem ich in dem Matchingportal von der Organisation AIFS freigeschaltet wurde (man muss es sich wie Tinder f\u00fcr Familien und Au Pairs vorstellen, ohne swipen und mit mehr Informationen), hat sich f\u00fcr die ersten zwei\/drei Wochen niemand gemeldet. W\u00e4hrenddessen habe ich hoch gespannt alle Profile angeklickt, durchgelesen und mir vorgestellt wie es in dieser Familie werden w\u00fcrde.<br \/>\nDie ersten Eindr\u00fccke k\u00f6nnen jedoch t\u00e4uschen, positive genauso wie negative.<\/p>\n<p>Eine gef\u00fchlte Unendlichkeit sp\u00e4ter hat sich dann die erste Familie gemeldet und wir haben direkt einen Skypecall vereinbart (Achtung Zeitverschiebung \ud83d\ude09 ).<br \/>\nSie lebt in Auckland und ich h\u00e4tte auf zwei kleine Jungs aufgepasst. Alles lief super, trotzdem ich mega nerv\u00f6s war. Leider kam ein paar Tage sp\u00e4ter die Absage: Ich w\u00e4re zwar super, aber sie haben sich f\u00fcr jemand anderen entschieden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kommen einem dann Gedanken in den Kopf wie: War ich nicht gut genug? Was hat ihnen denn an mir nicht gefallen? Kann ich beim n\u00e4chsten Mal irgendwas besser machen?<br \/>\nEs ist wichtig sich zu reflektieren und evtl. Dinge zu ver\u00e4ndern. Aber letztendlich passt es oder es passt nicht und es hat nichts damit zu tun, wie gut du als Au Pair sein wirst oder wie gut du Englisch sprichst, etc. Das musste ich aber auch erstmal lernen.<\/p>\n<p>Wegen meiner Nerv\u00f6sit\u00e4t habe ich mir f\u00fcr das n\u00e4chste Skype Gespr\u00e4ch Fragen an die Familie auf Post-Its geschrieben und an den Rand meines PC Bildschirms geklebt. So konnte ich relativ geradeaus gucken und nicht runter auf das Blatt auf dem Tisch, wie zuvor.<br \/>\nSonst ist es wichtig einfach nur man selbst zu sein. Es hilft keinem sich zu verstellen oder eine Familie nur aus der Not heraus zu nehmen. Schlie\u00dflich lebst und arbeitest du dort f\u00fcr einige Monate. Die Gastfamilie ist mit den Freunden vor Ort das wichtigste Standbein f\u00fcr einen erfolgreichen und gl\u00fccklichen Aufenthalt.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten 2 Familien waren auch in Auckland und eine auf einem Bauernhof in der N\u00e4he von New Plymouth.<br \/>\nBei Bildern nur von dem Interieur des Hauses und keinem Einzigen von der Familie oder den Kindern, wurde ich schon skeptisch und lehnte diese Familie ab.<br \/>\nDie anderen beiden fanden mich auch super, haben sich auch f\u00fcr ein Au Pair\u00a0 entschieden, mit dem sie zuvor geskyped hatten.<\/p>\n<p>Etwas entth\u00e4uscht war ich schon, und das geplante Abreisedatum r\u00fcckte auch immer n\u00e4her. Schlie\u00dflich hat sich noch eine Gastfamilie aus Christchurch gemeldet. Wir haben mehrmals geskyped und es hat direkt gepasst. Wir haben uns super verstanden und die ganze Zeit Witze gemacht. Den Jungen, Nate, durfte ich schon bei einem Skype gespr\u00e4ch kennenlernen. Das M\u00e4dchen, Quinn, war noch zu jung und f\u00fcr die Zeit auch schon l\u00e4ngst im Bett.<\/p>\n<p>Als ich die Anfrage bekommen habe mit der Familie zu matchen, musste ich kurz z\u00f6gern. Warum auch immer war ich mental eingestellt, auf die Nordinsel zu kommen und fand es irgendwie schade, dass es jetzt die S\u00fcdinsel werden sollte.<br \/>\nDann kam noch das Skype Gespr\u00e4ch mit Mara, dem damaligen Au Pair. Wir haben uns auch super verstanden und sie sagte &#8222;Es ist die beste Gastfamilie die man sich nur w\u00fcnschen kann&#8220;. F\u00fcr mich hat sich das voll und ganz bewahrheitet. Ich bin unendlich froh, dass ich nicht auf weitere Familien gewartet habe. Es ist egal an welchen Ort es geht, die Familie muss passen!<\/p>\n<p>Erleichtert eine Familie zu haben und dann auch noch eine so tolle war gro\u00dfartig und ich konnte es garnicht mehr abwarten zu packen, loszufliegen und alle in Person kennen zu lernen.<\/p>\n<p>Thank you to the Manson Family (Nate, Quinn, Jody and Darren). It was so lovely to stay with them and to become a part of their Family!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 id=\"firstHeading\" class=\"firstHeading\" style=\"text-align: center\">&#8222;Wh\u0101nau means family. Family means nobody gets left behind or forgotten&#8220;<\/h5>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\">&#8211; Lilo and Stitch (angelent)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<script type=\"text\/javascript\">var lsjQuery = jQuery;lsjQuery(document).ready(function() {\r\nif(typeof lsjQuery.fn.layerSlider == \"undefined\") {\r\nif( window._layerSlider && window._layerSlider.showNotice) { \r\nwindow._layerSlider.showNotice('layerslider_12','jquery');\r\n}\r\n} else {\r\nlsjQuery(\"#layerslider_12\").layerSlider({sliderVersion: '6.5.5', responsiveUnder: 0, layersContainer: 0, slideBGSize: 'auto', skin: 'v5', thumbnailNavigation: 'always', skinsPath: 'https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/wp-content\/plugins\/LayerSlider\/static\/layerslider\/skins\/'});\r\n}\r\n});\r\n<\/script><div id=\"layerslider_12\" class=\"ls-wp-container fitvidsignore\" style=\"width:750px;height:500px;margin:0 auto;margin-bottom: 0px;\"><div class=\"ls-slide\" data-ls=\"bgsize:cover;duration:4000;kenburnsscale:1.2;\"><img width=\"2816\" height=\"2112\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2174.jpg\" class=\"ls-bg\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2174.jpg 2816w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2174-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2174-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2174-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"100vw\" \/><\/div><div class=\"ls-slide\" data-ls=\"bgsize:cover;duration:4000;kenburnsscale:1.2;\"><img width=\"2816\" height=\"2112\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2181.jpg\" class=\"ls-bg\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2181.jpg 2816w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2181-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2181-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2181-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"100vw\" \/><\/div><div class=\"ls-slide\" data-ls=\"bgsize:cover;duration:4000;kenburnsscale:1.2;\"><img width=\"2816\" height=\"2112\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2163.jpg\" class=\"ls-bg\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2163.jpg 2816w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2163-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2163-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/files\/2018\/08\/IMG_2163-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"100vw\" \/><\/div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matchingprozesse laufen bei jedem ganz unterschiedlich ab. 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