{"id":57,"date":"2018-05-24T14:05:56","date_gmt":"2018-05-24T12:05:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/?p=57"},"modified":"2018-09-28T12:56:40","modified_gmt":"2018-09-28T10:56:40","slug":"i-am-doing-a-gap-year","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/beyondwords\/i-am-doing-a-gap-year\/","title":{"rendered":"Ich mache ein Auslandsjahr!"},"content":{"rendered":"<p>Was soll ich nach dem Abitur machen? Wie so viele bald &#8211; Abiturienten musste ich mir unweigerlich diese Frage stellen. Auf jeden Fall geh\u00f6rte ich nicht zu denjenigen, die schon alles bis in das kleinste Detail geplant hatten. Ich beneidete fast die Sicherheit jener, die bereits zielstrebig ihren Weg, Studiengang, Studienort, Beruf usw. auf ihrem Lebenslauf visualisiert hatten.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nWie viele meiner Klassenkameraden, hatte ich das Gef\u00fchl verloren zu sein zwischen all den Studienoptionen. Direkt in die Uni zu gehen war f\u00fcr mich relativ schnell keine Option mehr, weil ich eine l\u00e4ngere Pause vom Schul-Lernen wollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Also war die n\u00e4chste Frage: Was mache ich in dieser &#8222;deutsches-Schulsystem&#8220; &#8211; Pause? Ein freies soziales Jahr im Lande oder lieber ein Jahr ins Ausland? Da ich die englische Sprache und das Reisen liebe, war die Antwort schnell gefunden: Ich gehe ein Jahr ins englisch sprachige Ausland!<br \/>\nAlso habe ich mich dementsprechend im Internet und auf Veranstaltungen informiert.<br \/>\nAu\u00dferdem wollte ich aus meinem Elternhaus raus um selbstst\u00e4ndiger zu werden und irgendwo hin, wo mich sonst niemand kennt. Nochmal neu anfangen, da wo mich niemand schon in irgendwelche Boxen gesteckt hat, denen ich von den Erwartungen anderer her zu entsprechen hatte.<br \/>\nMein Ziel war es nicht, mich im Ausland neu zu erfinden. Aber sich selber besser kennen zu lernen geht in manchen Bereichen nur, wenn man sich selbst Raum gibt und zu gewissen Orten, Dingen und Personen f\u00fcr eine Weile Abstand nimmt.<\/p>\n<p>Diesen Raum brauchte ich auch, um mir dar\u00fcber klar zu werden, was ich nach Neuseeland machen m\u00f6chte. Und ich stand am Ende des Jahres wieder vor der gleichen Frage wie nach dem Abitur. Diesmal konnte sie gewissenhafter und um einiges leichter beantworten.<br \/>\nUnd mir ist klar geworden, dass ich auch zielstrebig meinen Weg verfolgt habe: unzwar die Welt zu entdecken und Momente einzusammeln.<br \/>\nDuch das Auslandsjahr habe ich viele neue Wege entdeckt, Abk\u00fcrzungen genommen und auch die ein oder andere Scenic Route.<br \/>\nIch m\u00f6chte auch behaupten, dass ich in dem Jahr mehr f\u00fcr das &#8222;richtige&#8220; Leben gelernt habe, als in meiner gesamten Schulzeit.<\/p>\n<p>Zeit ist eine Distanz und ich habe mehr Distanz zur\u00fcckgelegt w\u00e4hrend der 365 Tage, als jemals zuvor.<\/p>\n<p>Ich bin unendlich dankbar, dass mein fr\u00fcheres Ich diese Entscheidung getroffen hat und sich von Nichts und Niemandem hat abbringen lassen!<br \/>\nUnd egal welche Pl\u00e4ne du nach dem Abi hast: Mach ein Auslandsjahr! Das Leben danach geht fr\u00fch genug weiter \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center\">&#8222;Manchmal muss man den Mut haben die Richtung zu \u00e4ndern, um seinen eigenen Weg zu gehen&#8220;<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was soll ich nach dem Abitur machen? Wie so viele bald &#8211; Abiturienten musste ich mir unweigerlich diese Frage stellen. Auf jeden Fall geh\u00f6rte ich nicht zu denjenigen, die schon alles bis in das kleinste Detail geplant hatten. 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