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Blockseminare

Auf studentischen Wunsch hin bereits Tradition geworden ist ein Theater-Blockseminar im Sommersemester: Eine andere Stadt, ein anderer Ort, ein verlängertes Wochenende lang Ausnahmezustand. Eine Gruppe von Studierenden taucht ab: In den literarischen Stoff, in die Welt des Theaters, in die Vielfalt der Methoden.
 

Franz Kafka SoSe16

 
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Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“ (Franz Kafka)
 
Wie kann man einem Autor näher kommen als durch die Straßen seiner Kindheit und die Prägestätten seiner Jugend zu wandeln? Ganz in diesem Sinne verbrachten wir anlässlich unseres diesjährigen Blockseminars zu Franz Kafka fünf Tage am Ort seiner Geburt und produktivsten Schaffensphase: Prag.
Unter dem Rahmenthema des Prozesses erlebten wir eine intensive Auseinandersetzung mit Werk und Autor, die keinesfalls auf der rein didaktischen Ebene stehenblieb. Abgesehen von den Klassikern, der Hörspiel- und Filmproduktion, entstanden einzigartige Graphic Novels, szenische Spiele, Zeitungsartikel und vieles mehr. Durch eine Schnitzeljagd entlang einzelner Lebensstationen Kafkas entdeckten wir zudem eine völlig neue Seite der Stadt und setzten uns zugleich auch intensiv mit seiner religiösen Wurzel, dem Judentum, auseinander. Aber auch der Besuch des Franz Kafka Museums eröffnete uns völlig neue Perspektiven sowie Einblicke in die Originalhandschriften.
Nun mag sich manch ein Leser fragen: Bleibt da noch Zeit für mehr? Natürlich! Was wäre ein Besuch in Prag ohne Streifzüge durch die Stadt, ohne gesellige Abende und Zeit, um die einzigartige Atmosphäre zu genießen? So können wir Franz Kafkas Meinung über Prag nur bestätigen: Das Mütterchen hat wahrhaftig Krallen und wird uns auch nach Beendigung des Seminars so schnell nicht wieder loslassen!
 
Stefanie Klein
 

Schöne neue Welt – Willkommen in Dystopia SoSe 2015

 
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Nathan der Weise SoSe 2015

 
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Tintenherz SoSe 2014

 
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Fantasy ist gegenwärtig so erfolgreich wie kaum zuvor und erreicht alle Lesergruppen, auch Cornelia Funkes Trilogie hat nicht nur die Kinderzimmer erobert, Erwachsene lesen diese Bücher ebenfalls mit großem Vergnügen. Inzwischen ist „Tintenherz“ multimedial vorhanden: als Buch und Hörbuch, auf der Theaterbühne und der Kinoleinwand, im Internet und als PC-Spiel …
Die Unterrichtsvorschläge hingegen sind (noch) überschaubar; diese sollen kritisch gesichtet werden – und mit eigenen Vorschlägen ergänzt.
In diesem gemeinsamen Blockseminar von Herrn Prof Ballod und Herrn Dr.Krätzer blieb Zeit, einmal all jene Dinge praktisch auszuprobieren, von denen sonst nur theoretisiert wird: Eine eigene kleine Hörspielproduktion, Drehen ausgewählter Filmsequenzen, Erstellen eines neuen WebQuest, Fanfiction, Rollenbiografien und und und …
 

Tschick SoSe 2013

 

Harry Potter SoSe 2012

 


 

Nathan der Weise SoSe 2012

 

 

Faust SoSe 2011

 

Seminarprojekte

Wissenskommunikation „klipp&klar“ SoSe 2012

 
Unter der Leitung von Herrn Prof. Ballod erarbeitete die Seminargruppe Videotutorials. Die Ergebnisse werden auf unserem Youtube-Kanal vorgesellt.
Hier finden Sie die Projektergebnisse:
Videotutorial_Lautverschiebung
Videotutorial_Hausarbeit
Videotutorial_literarisches Schreiben
Videotutorial_Linkshändigkeit

Lesungen

Christoph Hein

 
Im Sommersemester 2011 organisierte das Seminar „Deutschstunden: Christoph Hein“ unter Leitung von Herrn Dr. Krätzer eine Lesung mit dem Literaten. In der Aula des Löwengebäudes stellte er einige erste Passagen aus seinem Roman „Weiskerns Nachlass“ vor.
 

 

Hans-Ulrich Treichel

 
Studierende im Gespräch mit Hans- Ulrich Treichel Sommersemester 2008
 

Schreibseminar im Wintersemester 2013/2014

Leselicht Ausgabe 10
Im Rahmen des Seminars „Schreibdidaktik: Texte produzieren, redigieren, lektorieren“ bei Herrn Prof. Dr. Ballod verschwanden die Produkte der Studierenden nicht in „der Schublade“. Einige Texte wurden in der 10. Ausgabe der studentischen Literatur- und Kulturzeitschrift „Leselicht“ der MLU veröffentlicht.
Hier kann ein Blick ins Heft geworfen werden.
Weitere Studierendentexte erscheinen im Magazin „Lesefutter: Literatur aus Sachsen-Anhalt im Unterricht.“

DGI-Forum Wittenberg 2013

Kopf oder Bauch – wie entscheiden wir?
Vom 17. bis 19. Oktober 2013 widmete sich das erste DGI-Forum in der Leucorea in Wittenberg dieser und noch vieler weiterer spannender Fragen. Unser Fachbereich organisierte diese Tagung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI). Dieser Link führt sie zum ausführlichem Bericht über die Tagung. Alle Vorträge finden Sie ebenfalls auf unserem Youtube-Kanal.

Sommerfest der Germanistik

einfach märchenhaft.
Am 19. Juli 2013 ließen wir das Sommersemester würdig ausklingen. Hier finden Sie einige Eindrücke. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.
 

Kinderuni

Am 8.7.2013 hielt Professor Ballod einen Vortag anlässlich der diesjährigen „Kinderuni“ an der Martin- Luther- Universität. Sie können sich den Beitrag auf unserem Youtube-Kanal ansehen.
 

Brauchen wir eine E-Didaktik?

Am 13.Mai 2013 besuchten Mitarbeiter des Zentrums für multimediales Lehren und Lernen(LLZ) Herrn Professor Ballod und stellten im die voranstellende Frage. Der Beitrag soll Interessierten Denkanstöße zur Thematik geben. Sie können ihn auf der Homepage des LLZs anschauen.
 

Hochschulinformationstag

Am 16. März 2013 stellte Professor Ballod den Fachbereich Deutsche Sprache und Literatur anlässlich des Hochschulinformationstages vor. Dieser Link führt Sie zu seinem Beitrag.
 

Julia Greither beim Graphic Novels Research Students Symposium in London


Das 4th Animation Postgraduate Research Group / Graphic Novels Research Students Symposium fand am 23.März 2013 am Central Saint Martins College of Arts in London statt. Die international-ausgerichtete Veranstaltung sollte Doktoranden und Master-Studenten eine Plattform zur Präsentation ihrer Projekte und Arbeitsergebnisse bieten. Ein Novum des diesjährigen Symposiums war die Verbindung der Forschungsfelder „Animation“ und „Comic“. Daher war die Vielfalt der Beiträge enorm: Vom Einfluss thailändischen Schattenspiels auf die Animation, über die Kooperationsmechanismen zwischen indischen Animationsstudios, weitergehend zur Darstellung des zweiten Irakkrieges in US- Comics und bis zur Verarbeitung von Erfahrungen alleinerziehender Mütter in Graphic Novels reichte das thematische Spektrum. Im Rahmen dieses Symposiums konnte ich meine Forschungsergebnisse zum Einfluss von Graphic Novels auf die Lesemotivation von Jungen in einem Vortrag mit dem Titel „Make the boys read! – Graphic novels as an enhancer of reading motivation” vorstellen. Die anschließende Diskussion und die Begegnung mit anderen jungen Forschern und Forscherinnen eröffneten mir neue Impulse und Ansätze für meine Arbeit.
Weitere Informationen zum Symposium und alle Abstracts sind hier abrufbar:
http://expandedanimation.myblog.arts.ac.uk/