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Modulprüfung `Fachdidaktik Deutsch`

Hinweise zur Zwischenprüfung

 
Diese Prüfung dauert 30 Minuten.
 
In der mündlichen Prüfung sollte man folgende Fragen kurz und knapp beantworten können (Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie unterrichtsbezogene Beispiele nennen können):
 
1. Über welche Kompetenzen sollte ein Deutschlehrer verfügen? Benennen Sie diese anhand eines Arbeitsbereiches.

2. Benennen Sie verschiedene Wissensformen!

3. Was ist der Unterschied von Stoff-, Lernziel- und Kompetenzorientierung?

4. Was ist unter „integrativem Deutschunterricht“, was unter „fächerübergreifendem Deutschunterricht, was unter einem „Unterrichtsprojekt“ zu verstehen?

5. Beschreiben Sie die Funktionen der Sachanalyse, der didaktische Analyse und der didaktischen Reduktion.

6. Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile eines deduktiven bzw. induktiven Vorgehens im Unterricht!

7. Begründen Sie den Einsatz von Brainstorming, Clustering und Mind-Mapping im Deutschunterricht!

8. Welche Funktionen hat der Unterrichtseinstieg im Deutschunterricht, welche Formen können Sie nennen?

9. Wie lässt sich die rhetorische Kompetenz von Schülern fördern?

10. Worin unterscheiden sich „mediale“ von „konzeptioneller“ Schriftlichkeit bzw. Mündlichkeit? Erklären Sie den Unterschied anhand von Beispielen.

11. Worin unterscheidet sich ein systematischer von einem situativen Grammatikunterricht?

12. Welche Gesichtspunkte sind bei der Sprachbuchbeurteilung zu berücksichtigen?

13. Was spricht für und was gegen die Verwendung lateinischer Fachbegriffe im Grammatikunterricht?

14. Über welche „Kanäle“ lässt sich Rechtschreibung lernen?

15. Welches sind die Hauptprinzipien der deutschen Orthographie, welche Rolle haben sie bei der Rechtschreibreform gespielt?

16. Worin besteht das Problem der „Validität“, „Reliabilität“ und „Objektivität“ von Lernkontrollen? Erklären Sie die Problematik anhand von Diktat und Interpretationsaufsatz.

17. Benennen Sie verschiedene Kriterien zur Aufsatzbeurteilung. Wie lässt sich die Angemessenheit der Beurteilung schriftlicher Schülerleistungen ‚verbessern’, inwiefern fokussieren aktuelle Ansätze der Schreibdidaktik den Prozess und das Ergebnis der Textproduktion?

18. Wodurch unterscheidet sich die Zielsetzung des „Kreativen Schreibens“ von der des produktionsorientierten Literaturunterrichts? Beschreiben Sie verschiedene Auswertungsverfahren.

19. Begründen Sie den didaktischen Ansatz des handlungs- und produktions-orientierten Literaturunterricht, diskutieren Sie Probleme und nennen Sie verschiedene Gruppen der methodischen Möglichkeiten (mit Beispielen).

20. Was ist unter „textnahem Lesen“ zu verstehen?

21. Was ist der Unterschied von Erziehung zur Literatur und Erziehung durch Literatur?

22. Welche Gesichtspunkte spielen bei der Textauswahl im Literaturunterricht eine Rolle?

23. Diskutieren Sie die „Kanon“-Problematik im Literaturunterricht (unter Einbeziehung z.B. der Lektüreliste der Rahmenrichtlinien für das Fach Deutsch Sachsen- Anhalt)!

24. Was versteht man unter Lesekompetenz?

25. Was versteht man unter Leseförderung?

26. Worin besteht der Zusammenhang von „hermeneutischer Zirkel“ bzw. „hermeneutische Spirale“ und den Phasen des Literaturunterrichts?

27. Welche Bedeutung hat das Sprechen und Hören literarischer Texte? Führen Sie einige methodische Anregungen hierzu auf.

28. Diskutieren Sie das Problem und die Formen literarischer Interpretationsgespräche im Unterricht.

29. Diskutieren Sie die Methode des „Lesetagebuchs“.

30. Diskutieren Sie Chancen und Probleme des Einsatzes von Computer und Internet im Deutschunterricht.
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Literaturempfehlung
 
· Bogdal, Klaus-Michael und Hermann Kort: Grundzüge der Literaturdidaktik. München 2002

· Boogaart, Michael van den (Hrsg.): Deutsch-Didaktik. Leitfaden für die Sekundarstufen I und II. Berlin 2003

· Böttcher, Ingrid; Becker-Mrotzek, Michael: Texte bearbeiten, bewerten, benoten. Schreibdidaktische Grundlagen und unterrichtspraktische Anregungen. Berlin. 2006

von Brand, Tilman (Hrsg.): Methoden & Arbeitstechniken, Klassenstufen 5-7. Praxis Deutsch – Sonderheft, Seelze 2010

· Brenner, Gerd; hrsg. v: Dietrich Erlach u. Bernd Schurf: Kurzprosa: Kreatives Schreiben und Textverstehen. Berlin 2000

· Eisenberg, P. Menzel, W.: Grammatik-Werkstatt. In: Praxis Deutsch, H. 129, S. 14-23

· Fix, Martin: Texte schreiben. Schreibprozesse im Unterricht. Paderborn. 2008

Frederking, Volker, Hans-Werner Huneke, Axel Krommer, Christel Meier: Taschenbuch des Deutschunterrichts,2 Bände, Baltmannsweiler 2010

· Frank, A.: Clustering und Mindmapping. In: Jahresheft Praxis Deutsch 1997, S. 14

· Fritzsche, J.: Zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts. Bd. 1: Grundlagen, Band 2: Schriftliches Arbeiten , Bd. 3: Umgang mit Literatur. Stuttgart:Klett 1994

· Fritzsche, Joachim: Schreibwerkstatt. Aufgaben, Übungen, Spiele. Stuttgart 1989ff.,

· Greving, J./Paradies, L.: Unterrichtseinstiege. Berlin 1996

· Haas, G., Menzel, W., Spinner, K.H.: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. In: Praxis Deutsch, H. 123, S. 17-25

· Hintz, Ingrid: Das Lesetagebuch: intensiv lesen, produktiv schreiben, frei arbeiten. Hohengehren 2002

· Homberger, Dietrich: Lexikon Deutschunterricht. Klett, Stuttgart 2002

· Härle, Gerhard und Marcus Steinbrenner (Hrsg.): Kein endgültiges Wort. Die Wiederentdeckung des Gesprächs im Literaturunterricht. Hohengehren 2004

· Kammler, Clemens (Hrsg.): Literarische Kompetenzen – Standards im Literaturunterricht. Seelze 2006

· Kopfermann, Thomas: Lesen-Sprechen-Lesen. In: Deutschunterricht 2/2004, S.4ff.

Leubner, Martin, Anja Saupe, Matthias Richter: Literaturdidaktik. Berlin 2010

· Ockel, Eberhard: Vorlesen als Aufgabe und Gegenstand des Deutschunterrichts. Hohengehren 2000

· Ossner, Jakob: Sprachdidaktik Deutsch. Paderborn u.a., 2006

Rosebrock, Cornelia und Daniel Nix: Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen Leseförderung. Baltmannsweiler 2011

Scheller, Ingo: Szenische Interpretation von Dramentexten. Baltmannsweiler 2008

· Waldmann, Günter: Produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Hohengehren 1999