{"id":273,"date":"2026-07-03T15:36:06","date_gmt":"2026-07-03T13:36:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/?p=273"},"modified":"2026-07-29T10:58:41","modified_gmt":"2026-07-29T08:58:41","slug":"thomas-mann-worte-an-die-jugend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/2026\/07\/thomas-mann-worte-an-die-jugend\/","title":{"rendered":"THOMAS MANN: WORTE AN DIE JUGEND"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Von Thomas Mann, in: Jg. 3, 1927, Nr. 1<\/span><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193821.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1096\" width=\"191\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193821.png 357w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193821-202x300.png 202w\" sizes=\"(max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><figcaption>Originalwerbung d. Ausgabe<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p id=\"block-f1a805a2-a374-4de0-843a-be434459ffc2\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Wir haben uns an eine Reihe namhafter Dichter und Schriftsteller mit der Bitte gewendet, zum Beginn des neuen Jahres an die jungen geistigen Arbeiter Deutschlands ein paar ernste, mahnende oder aufmunternde Worte zu richten. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-53d138e8-2f07-4f97-b9e1-8e8b9e0d7cd1\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Der Erfolg unserer Bitte war unerwartet gro\u00df. Wir hatten urspr\u00fcnglich die Absicht, alle diese Beitr\u00e4ge in die Neujahrsnummer zu bringen. Das ist durch den Umfang, die Anzahl und die grunds\u00e4tzliche Haltung der Beitr\u00e4ge unm\u00f6glich geworden. Wir werden also unter demselben Obertitel noch in den n\u00e4chsten Nummern Beitr\u00e4ge folgender Autoren (in der zuf\u00e4lligen Reihenfolge des redaktionellen Einlaufes) ver\u00f6ffentlichen: <em>Jakob Wassermann, Heinrich Mann, Ren\u00e9 Schickele, Josef Ponten <\/em>und<em> Samuel S\u00e4nger.<\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-ef5ec65e-4f48-4f81-9913-55834bf0485a\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Die Redaktion der \u201eLiterarischen Welt\u201c fordert mich auf, zum neuen Jahre ein Wort an die geistig produktive Jugend Deutschlands zu richten, ein Wort der Ermunterung, wie sie es wahrlich n\u00f6tig habe. Ich gestehe, da\u00df mir davor graut, diesem bedr\u00e4ngten Geschlecht mit Worten des Sinnes \u201eKopf hoch!\u201c und \u201eDurchhalten!\u201c zu kommen. Die Redensart \u201eLeere Worte\u201c hat ihre Schrecken; und sind Worte nicht immer, schon als Worte, leer und billig, wenn es sich um Lagen handelt, wie die unseres Nachwuchses? Sie sind es in solchem Falle vielleicht weniger, wenn ihr Sinn auf Solidarit\u00e4t, auf Verst\u00e4ndigung geht, statt auf \u201eErmunterung\u201c: Scham mischt sich weniger peinlich ein alsdann, auch wenn der Redende, drei \u201eSozusagen\u201c vorausgeschickt, \u201efein heraus\u201c ist und \u201egut reden hat\u201c.<\/span><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"327\" height=\"304\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193634.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1098\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193634.png 327w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193634-300x279.png 300w\" sizes=\"(max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><figcaption>Originalanzeige d. Ausgabe<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p id=\"block-f39d9aae-01e8-4bf0-a8a9-d2b510d353d5\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Ihr habt es schwer, junge Leute? Gut, und das sollte Fremdheit und Trennung bedeuten zwischen euch und uns? H\u00e4tten wir gar keine Ahnung, was das hei\u00dft, es schwer haben, wo doch gerade hierin, es schwer zu haben, und in nichts anderem, unser ganzer Stolz und all unsere Ehre bestand, seit wir so jung waren, wie ihr heute? Mit dem, was man hilfloserweise \u201eTalent\u201c nennt, im Leibe, hat man&#8217;s nie anders als schwer; \u201eTalent\u201c und es schwer haben, es schwer haben <em>wollen<\/em>, ist ein und dasselbe; von Gl\u00fcck und fein heraus sein, ist nie viel die Rede dabei, s\u00e4he es noch so sehr danach aus, glaubt das doch niemandem, der im geringsten davon zu reden wei\u00df!<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-186391bd-36f3-4fda-a7e1-382edd2534d5\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Wir waren jung, das hei\u00dft spr\u00f6de und innerlich. Unsere Leidenschaft hie\u00df Erkenntnis und Form. Hier, in einer asketischen Wechseldurchdringung von Moral und Kunst, suchten wir jenes Heldentum, nach welchem es jede Jugend verlangt, in dem, was die Religionsphilosophie \u201einnerweltliche Askese\u201c nennt. Dann st\u00fcrzte die Welt auf uns zusammen, und ihre Katastrophe, f\u00fcr deren Nahen wir freilich nicht ohne Sensibilit\u00e4t gewesen waren, ri\u00df unsere Kr\u00e4fte nach au\u00dfen. Wir hatten zu bekennen, uns zu ordnen, uns zu berichtigen, uns zu bezwingen, und all dies immer unter der organisch-unzertrennlich damit verbundenen, der erschwerenden und ehrenvollen Bedingung der Form. Problematik und Form, das war uns die Bestimmung eines ehrenhaften, das hei\u00dft eines schweren, eines geistigen Lebens.<\/span><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"328\" height=\"247\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193535.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1100\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193535.png 328w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193535-300x226.png 300w\" sizes=\"(max-width: 328px) 100vw, 328px\" \/><figcaption>Originalwerbung d. Ausgabe<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p id=\"block-00c2b718-ed5f-45d0-842d-2b55b5982565\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Junge Leute! Gebt zu, gebt es aus Erfahrung zu, da\u00df Problematik und Form als geheimnisvoll-unl\u00f6sbare Verbindung, da\u00df diese tyrannische und k\u00fcnstlerische Lebenskampfbedingung ganz einfach die Bestimmung des <em>Geistigen<\/em> ist \u2013 und wir haben einen Begriff, eine Liebe, einen Stolz gemeinsam, der alle Unterschiede sonstigen Lebensgef\u00fchles aufhebt und eine Solidarit\u00e4t zeitigt, vor welcher jede Fremdheit der Generationen zunichte wird.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-580d3822-1157-4522-8da5-4e2a6eaa5819\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Die Lage kl\u00e4rt sich, im Lande und in der Welt. Ein Zwei-Parteien-System tritt deutlicher und deutlicher hervor, das alle anderen Parteiungen abzul\u00f6sen offenkundig bestimmt ist. Einander gegen\u00fcberstehen: die Partei der geistigen Menschen und die der ungeistigen, gegengeistigen. Denn Ungeistigkeit bedeutet in Zeiten wie diesen nicht Neutralit\u00e4t und Apathie vor dem Geist, sondern tierischen, wilden, irrsinnigen Ha\u00df auf ihn. Die Feindseligkeit der Partei der Ungeistigen gegen die unsrige \u2014 ich sage \u201edie unsrige\u201c, junge Leute, ohne Unterschied von jung und alt! \u2014 ist heute kaum noch einer Steigerung f\u00e4hig. Die Parteidisziplin, die Solidarit\u00e4t dort dr\u00fcben instinkthaft und unerquicklich vollkommen. M\u00f6ge es auch bei uns, wenn es ums Ganze geht, was es heute fast immer tut, es an solcher Einm\u00fctigkeit, an solchem Zusammenhalten nicht fehlen lassen, m\u00f6ge es auch schwer fallen. Denn ich gebe zu, da\u00df die Welt des Geistigen nuancierter, weniger einheitlich ist, als die der Gemeinheit, da\u00df der Bruderkrieg recht darin zu Hause ist und sich vor Leidenschaft geb\u00e4rdet, als g\u00e4be es kein extra muros.<\/span><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193758.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1106\" width=\"329\" height=\"484\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193758.png 364w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/files\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-28-193758-203x300.png 203w\" sizes=\"(max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption>Originalwerbung d. Ausgabe<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p id=\"block-c734ff36-6b67-4ba3-b33c-b3eee358b4d8\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Und doch! Ist es m\u00f6glich, irgend etwas Geistiges, und sei es das Fremdeste, als wahrhaft feindselig zu empfinden? Hier wenigstens seht ihr einen, dem das nicht m\u00f6glich ist, nie m\u00f6glich war. Er m\u00f6chte Goethe und Nietzsche seine Erzieher nennen d\u00fcrfen, und also, zum Beispiel, ist das Pf\u00e4ffische ihm fremd. Wo aber das Pf\u00e4ffische als Geist und Form auftritt, wie etwa bei Claudel, oder beim dicken Chesterton, oder jetzt bei diesem verteufelten Bernanos, \u2014 da wahrt er zwar Vorbehalte, wahrt seine Lebensform, ist aber feindseliger Reaktion aus dem simplen psychologischen Grund nicht f\u00e4hig, weil er die Aktion im letzten Grunde als freundwillig-verwandt empfindet, sich einfach nicht ernstlich angegriffen f\u00fchlt, \u2014 und obendrein in tiefster Seele \u00fcberzeugt, da\u00df <em>dieser<\/em> Liberalismus, der nat\u00fcrliche Liberalismus des Geistes, der Retter der Welt sein wird und <em>nicht<\/em> die Entschlossenheit, und <em>nicht<\/em> der Terror.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-99135fe4-d626-4c3b-b3d2-f992cfbd9b8b\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Ich glaube, ihr habt Begriff und Pathos der \u201eEntschlossenheit\u201c eine Weile zu sehr geliebt. Etwas grausam \u00c4sthetisches darin bezauberte euch, obgleich ihr das \u00c4sthetische wissentlich kaum sehr hoch achtet. Und doch ist \u201eEntschlossenheit\u201c nur ein stolzes Knabenspiel im Vergleich mit der <em>Freiheit<\/em>, der echten, m\u00e4nnlichen, der Freiheit des Geistes, aus welcher eine h\u00f6here, \u00fcbergeordnete Entschlossenheit erw\u00e4chst, zu der alles schw\u00f6ren kann, was des Geistes ist, \u2014 wir alle in den Nationen und Generationen, die wir zwar sehr Verschiedenes wollen und k\u00f6nnen, aber doch alle zusammen eines <em>nicht<\/em> wollen: da\u00df die Dummheit unserer spotte und das Leben ihrem w\u00fcsten Griff \u00fcberantwortet werde oder bleibe.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-cacd5826-77ca-498a-b027-25c019f575c7\"><span class=\"has-inline-color has-black-color\">Das ist das Wort der Solidarit\u00e4t und der Verst\u00e4ndigung, das ich sagen wollte.<\/span><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<div style=\"height:37px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<pre><span style=\"color: #999999\">Thomas Mann fordert Solidarit\u00e4t aller \u201egeistigen Menschen\u201c gegen den \u201eUngeist\u201c. Doch wer entscheidet, was oder wer zum Geist geh\u00f6rt? Birgt diese Grenzziehung die Gefahr neuer Ausgrenzungen? Oder hilft sie uns, Gemeinsamkeiten \u00fcber die Generationsgrenze hinweg zu finden?<\/span><\/pre>\n\n\n\n<div style=\"height:181px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<pre><span style=\"color: #999999\">1927 liegt die NSDAP bei Reichstagswahlen noch deutlich unter drei Prozent. Wenn Thomas Mann von \u201eUngeist\u201c, \u201eHa\u00df auf den Geist\u201c und der Notwendigkeit spricht, Kultur und Vernunft zu verteidigen, liest sich das r\u00fcckblickend fast wie eine Vorahnung der politischen Entwicklung, die wenige Jahre sp\u00e4ter zur Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten f\u00fchrt.<\/span><\/pre>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\n\u201eJunge Leute!\u201c \u2013 Mit diesem direkten Appell wendet sich Thomas Mann 1927 an den geistigen Nachwuchs Deutschlands. Anders als viele seiner Zeitgenossen beklagt er nicht den Verfall der Jugend, sondern beschw\u00f6rt eine Gemeinschaft \u00fcber Generationengrenzen hinweg. Sein eigentlicher Gegner ist nicht die Jugend, sondern der \u201eUngeist\u201c.\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/2026\/07\/thomas-mann-worte-an-die-jugend\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;THOMAS MANN: WORTE AN DIE JUGEND&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":6686,"featured_media":1359,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6686"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=273"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1110,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273\/revisions\/1110"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/dieliterarischewelt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}