Netzfunde

Auf dieser Seite sammeln wir lesenswerte Berichte, Artikel und Anleitungen, die sich im Netz zum Thema „Erklärvideos“ finden. Auch hier freuen wir uns über Hinweise und Ergänzungen!


Erfahrungsberichte zum Einsatz im Unterricht bzw. in schulischen Projekten

  • „Uns ist eigentlich egal, was Lehrer und Eltern von uns denken“ erklären die Gründer des YouTube-Kanals „The Simple Club“ in einem Artikel der Süddeutsche.de vom 23.07.2017 und stellen ihr Konzept hinter dem Startup vor. Weiterhin wird von Experten auf die fehlende unabhängige Forschung zur Online-Nachhilfe und mangelnde Qualitätskontrollen der Videos verwiesen.
  • „Die erklären das auf Youtube manchmal echt besser als unsere Lehrer“ verkündet eine Schülerin in einem Artikel der FAZ.net vom 26.06.2017: „Nachhilfe auf Youtube. Stochastik in fünf Minuten“. Neben der Begeisterung der Lernenden werden auch kritische Punkt angesprochen (inhaltliche Fehler, fehlende Möglichkeiten zur Nach- und Rückfrage …) und Potenziale der Videos angedeutet.
  • In einem Gastbeitrag wurden auf dem Medienpädagogik Praxis-Blog Kriterien für ein gutes Lernvideo aufgestellt, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurden. Die Liste wurde anschließend inhaltlich erweitert und in einem kostenlosen PDF „Gute Lernvideos … so gelingen Web-Videos zum Lernen!“ (Schön & Ebner, 2013) veröffentlicht.
  • Christian Spannagel setzt nach sechs Jahren Forschung über Flipped Classroom im Mathematikunterricht einen Schlusspunkt.

Erfahrungsberichte zum Einsatz im Hochschulkontext

  • Die „erste Runde“ Vorlesung vs. Flipped Classroom, in der ein direkter Vergleich der beiden Formaten gezogen wird, findet sich hier. Im Bezug auf den Lern- bzw. Leistungszuwachs der Studierenden gewinnt das Flipped Classroom-Modell knapp. In weiteren beiträgen sollen das Lernverhalten der Studis und ihre Langzeitleitungen verglichen werden.
  • Auf deutschlandfunk.de erklärt Mathematikprofessor Christian Spannagel wann und für welche Inhalte der Einsatz von Videos im Flipped Classroom-Format am besten geeignet ist.
  • Im Themenspecial „Lehren und Lernen mit Videos“ auf e-teaching.org sind Erfahrungsberichte, Meinungen und Anleitungen zum Einsatz in der Hochschullehre zusammengetragen. Empfehlenswert sind vor allem der Vergleich der videobasierten Lehrkonzepte „Inverted Classroom“ und „Lernen durch Lehren mit Videotutorials“. Der Beitrag, der sich herunterladen lässt, zeigt Potenziale, Herausforderungen und Grenzen auf, die sich bei der praktischen Umsetzung ergeben haben. In einem weiteren Online-Event wird noch einmal auf das Konzept „Lernen durch Lehren“ eingegangen.

In der Theorie: Anleitungen, Umsetzung, Technik, Aufwand

  • Eine Handreichung für pädagogische Fachkräfte findet sich auf den Seiten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg von Dr. Katrin Valentin. Es werden kurz und anschaulich  Forschungsergebnisse zur Rezeption von Tutorials dargestellt und praktische Tipps zu Produkion und Einsatz von Videos in pädagoischen Kontexten gegeben.
  • Im Wiki des Lehrers Andreas Kalt gibt es eine für Schülerinnen und Schüler gefertigte Anleitung zum selbstständigen Erstellen von Erklärvideos. Es wird dabei sowohl auf die zu erwerbenden Kompetenzen als auch auf methodisches und technischen Vorgehen eingegangen.
  • Mit typischen Mythen zum Thema Lernvideos wie z. B. „Video-Lernen ist rein passives Lernen“ befasst sich ein Blogbeitrag auf 2get-there.com.

Sonstiges

  • Eine aktuelle Studie (Juli 2017) verkündet steigende Nutzerzahlen für Video-Tutorials. Mehr Infos hier.