Lösungsverhalten von Emma III


Im Folgenden wird der Lösungsfindungsprozess der Schülerin Emma im Mathematikunterricht dokumentiert.


Lösungsverhalten:

Emma nimmt sich ein Blatt vom Lehrertisch und setzt sich zu zwei Mitschülerinnen an den Tisch. Alle Drei lesen die Aufgabenstellung durch, halten kurz Rücksprache, melden sich und erbitten Hilfe beim Verständnis der Aufgabe. Frau H. nutzt die erste Sprechblase der erläuternden Bilder daneben und fragt die Mädchen, wo sie diese Aufgabe als Muster im Kästchen daneben entdecken können. Nach längerer ergebnisloser Pause gibt sie den Hinweis, dass die Zahlen Anzahlen gleichartiger Symbole bedeuten. Emma betrachtet das Blatt erneut und fährt mit dem Finger die letzte Zeile des Symbolkästchens ab. Bestätigt durch die Lehrerin beginnt Emma selbstständig so Zeile für Zeile von oben nach unten aufzuschlüsseln. Jede Aufgabe schließt sie mit einem Gleichheitszeichen ab und markiert die Zeile oben mit einem Kreuz als erledigt. Die kurze verbleibende Zeit nutzt sie, die Ergebnisse ihrer Banknachbarinnen zu betrachten.


Autorschaft
Student*in Anonym |
Erhebungskontext
Erhebungsmethode