Lösungsverhalten von Henry III


Im Folgenden wird der Lösungsfindungsprozess des Schülers Henry im Mathematikunterricht dokumentiert.


Lösungsverhalten:

Nach kurzer Rücksprache holt Henry ein Aufgabenblatt für sich und den Jungen hinter sich. Zusammen wählen sie eine leere Bank, an die sich dann auch Noah und ein weiterer Schüler setzen. Nach kurzer gemeinsamer Wiederholung der mündlich gegebenen Aufgabenstellung beginnt Henry die Bearbeitung des ersten Rechenhauses. Dies beendet, wendet er sich an seinen Mitschüler und möchte vergleichen. Dafür stellt er zunächst sein Ergebnis vor und betrachtet dann, das des Mitschülers. Nach gegenseitiger Bestätigung der verschiedenen, aber korrekten Ergebnisse, geht Henry zum nächsten Haus über. Die Bearbeitung nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als das vorherige. Bei der folgenden Vorstellung, bemerkt er dabei selbst einen Fehler, streicht ihn durch, korrigiert ihn mündlich, jedoch nicht schriftlich, da der Mitschüler ein Gespräch über das vergangene Wochenende startet. Nach einiger Zeit lenken die Jungen ihre Aufmerksamkeit selbstständig wieder auf die Aufgabe. Henry nennt laut eine weitere mögliche Zerlegung, nämlich 31 und 5, ohne sie zu notieren und die Ergebnisse der unteren Etage zu lösen. Stattdessen hilft er seinem Mitschüler, der diese Variante verschriftlicht, das Haus zu vervollständigen. Als Frau H. das Ende der Bearbeitungszeit ankündigt, nennt Henry laut 15 und nach kurzer Pause 11 als weitere Zerlegungsmöglichkeit. Diese Aussage revidiert er, ohne sie zu korrigieren, da bereits die nächste Aufgabe vorgestellt wird.


Autorschaft
Student*in Anonym |
Erhebungskontext
Erhebungsmethode