Reflexion einer Mathestunde


Eine schriftliche Reflexion einer Unterrichtsstunde einer Studentin des Lehramtes an Förderschulen.

Die Unterrichtsstunde war inhaltlich sehr lernintensiv. Die SuS hatte Probleme sich zu konzentrieren und die Menge an Aufgaben zu lösen. Deshalb zog ich das Abschlussspiel vor und die SuS konnten sich bewegen und eine kleine Pause einlegen. Bei jedem „Rutschen“ sollten die SuS eine andere Gangart durchführen, welche vorher festgelegt wurde (springen, auf einem Bein hüpfen).

Diese kleine Auszeit brachte allen Spaß und sie konnten sich bewegen.

Bis auf P. hatten die SuS keine Schwierigkeiten beim selbstständigen Lösen der Aufgaben. Mit P. rechnete ich gemeinsam und versuchte ihr die Schrittfolgen bewusst zu machen und erneute Erklärungshilfen zu geben.

Das Rücken der „Stundenschnecke Willi“ ist zu einem spaßigen und sinnvollen Ritual geworden, welches wichtig für die Klasse ist, da sie somit wissen- wie viel noch zu tun ist.

Durch die unterschiedlichen Arbeitstempi der SuS, gab es einiger SchülerInnen, die ihre Hausaufgaben bereits im Unterricht erledigen konnten. SchülerInnen, die dies nicht geschafft hatten, fühlten sich benachteiligt. Sie wollten die Hausaufgaben dann in der Pause beenden, da sie es auch abhaken wollten. Ich versuchte ihnen zu erklären, dass Hausaufgaben zu Hause gemacht werden sollen und etwas Gutes haben. Alle SuS bekamen einen Fleißstempel in ihr Hausaufgabenheft, da sie gute Mitarbeit und Durchhaltevermögen gezeigt haben. Im Großen und Ganzen war es eine gelungene Stunde, welche erneut gezeigt hat, wo die Probleme bei den einzelnen SchülerInnen liegen.


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