Schatzsuche


spielerisch vermittelt die Lehrkraft den Schüler*innen neues Wissen.


  • Reflexion einer Unterrichtsstunde 2, Fallportal Halle |


Reflexion der Stunde:

ln dieser Unterrichtsstunde waren aufgrund von Krankheit nur wenige SchülerInnen anwesend. Es waren nur 3 Schülerinnen aus der Unterstufe und ein Schüler der eigentlichen Klasse da, weswegen ich etwas improvisieren musste, was den Umfang der Stunde betraf. Das Kernziel war, dass die SchülerInnen Unterrichtsgegenstände von früher und heute erkennen und in eine Tabelle einordnen sollten. Zunächst sollten sie auf Bildern von alten Klassenzimmern verschiedene Gegenstände benennen und unbekannte Gegenstände zeigen.

Sie fanden viele Dinge, die man in ihrem Klassenzimmer auch finden konnte, aber einiges war ihnen noch unbekannt. Ich erklärte ihnen diese dann. Um einen direkten Vergleich zu bekommen und Interesse der SchülerInnen zu wecken, bereitete ich Bilder mit verschiedenen Unterrichtsgegenständen vor. ln einer Art „Schatzsuche“ sollten sie nun versuchen, die Unterrichtsgegenstände auf den Bildern zu finden. Dies bereitete den SchülerInnen sehr viel Freude, da es sich an das „Ostereier“ suchen erinnerte. Ich nahm dann nur die ganz einfachen Bilder für die SchülerInnen der Grundschulstufe und ein schwierigeres Bild für die Schüler in der Klasse M1. Es fiel den SchülerInnen der Unterstufe schwer, die Gegenstände zu finden, da sie sich noch nicht lange in diesem neuen Raum aufhielten und ihr eigentlicher Klassenraum anders gestaltet war. Die Übung erwies sich deshalb als sehr sinnvoll, da sie sich nun besser im neuen Raum orientieren konnten, wenn die Lehrerin sie bat ihre Unterrichtsmaterialien herauszunehmen. Die SchülerInnen kamen mit meiner vorbereiteten Tabelle super zurecht. Die Ratschläge der Lehrerin: den Stoff und Inhalt zu reduzieren, die Hinführung zu verkürzen, klare und knappe Anweisungen zu geben und die pädagogischen Mitarbeiter sinnvoll einzuteilen, konnte ich dieses Mal ohne Probleme umsetzen. Die Stunde verlief deshalb reibungslos und auch die Lehrerin hatte nichts auszusetzen. Während der Erarbeitungsphase führten die SchülerInnen ihre individuellen Aufträge ohne größere Schwierigkeiten aus. Ich merkte, dass ich mich langsam an das Lerntempo und die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der SchülerInnen einstellen konnte, umso mehr ich in dieser gemischten Klasse Unterricht hielt. Die Tipps der Lehrerin hielten mir dabei wirklich sehr, die doch sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zu beachten. Ich war sehr zufrieden mit meiner gehaltenen Stunde.


Autorschaft
Student*in Anonym |
Erhebungskontext
Erhebungsmethode