„Was ist ein Akrostichon?“


Während einer Deutschstunde bittet eine Schülerin die Lehrkraft, ihr nochmals die Aufgabenstellung zu erklären.


(..) Die Lehrerin schreibt eine Aufgabenstellung an die Tafel und bespricht mit den Schülern einige Details der Aufgabenstellung. Das Mädchen schaut nach vorne und liest die Aufgabe nochmals an der Tafel. Andere Kinder fangen mit der Erarbeitung im Heft an. Das Mädchen wirkt unsicher und meldet sich. Die Lehrerin geht zu ihr hin und erkundigt sich nach ihrer Frage. „Ich weiß nicht, was wir genau machen sollen. Was ist ein Akrostichon?“. Die Lehrkraft sagt, dass sie es gerade beschrieben haben und erklärt ihr nochmals genau, dass sie ein Wort ihrer Wahl untereinander schreiben soll und daraus nun eine fortlaufende kurze Geschichte schreiben soll.

Die Schülerin wartet kurz ab, nickt, schlägt nun ihr Heft auf und holt ihren Stift hervor, um mit der Aufgabe anzufangen.

In ihrem Heft schreibt sie einige unterschiedliche Wörter auf, die ihr gerade einfallen und streicht einige auch wieder durch.

Das Mädchen überlegt weiter und hat ein passendes Wort („Ein Traum“) gefunden, welches sie einkreist.

Sie und die Praktikantin reden kurz darüber und sie fängt an, das Akrostichon mit den Worten „Ein Traum“ aufzuschreiben.

Es vergehen einige Minuten, bis sie anfängt ihren ersten Satz zu formulieren.

Das Mädchen schreibt nun jeden Satz mit dem passenden Anfangsbuchstaben. Bei einigen Satzanfängen zögert sie kurz, scheint zu überlegen und schreibt dann weiter.

In einigen Sätzen streicht sie Wörter durch. Danach schaut sie im Klassenzimmer umher und schreibt dasselbe Wort wieder auf.

Als sie zum Schluss ihrer Geschichte kommt, legt sie ihren Stift weg und liest es sich nochmals durch. (…)


Autorschaft
Student*in Anonym |
Erhebungskontext
Erhebungsmethode