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27. Nov 2018

Regenwald statt Palmöl

Verfasst von

Der FSR – Biologie veranstaltet alle paar Monate informative Biologische Abende. Damit ihr einen Einblick in den Ablauf und den Inhalt einer solchen Veranstaltung bekommt folgt nun ein kurzer Artikel eines vergangenen Biologischen Abends.

Der Abend des 16. Mai, wir schreiben das Jahr 2017. Ein paar Lichter brennen noch im Café Ludwig. Kerzen verströmen eine angenehme Wärme und Atmosphäre, während sie Docht und Wachs verbrennen und beides auf ewig verschwunden ist. Ähnlich verhält es sich mit sehr vielen Lebensmitteln, beispielsweise den meisten Schokocremes wie Nutella und Co. Sie bieten einen angenehmen oder leckeren Geschmack, jedoch sind dafür unvorstellbar riesige Flächen an Regenwald verbrannt und in der Form für immer verloren. Denn eine grundlegende Zutat für Nutella, als auch vielen weiteren Schokocremes sowie in einem Großteil von Lebensmitteln ist Palmöl und auch in vielen Kosmetikprodukten und Drogerieartikeln ist es enthalten.
Dieses wird gewonnen aus der Frucht der Ölpalme, für die vor allem im asiatischen Raum Regenwald noch und nöcher gerodet wird. In den letzten 20 Jahren wuchs der Bedarf und damit der Anbau exponentiell bis zu dem Punkt, dass fussballfeldgroße Flächen Regenwald verschwinden. Ein Ökosystem das sich über mehrere Zehntausend Jahre entwickelt hat, innerhalb von Sekunden vernichtet.
Doch warum wirkt dieses Öl so unersetzlich, was macht es so reizvoll für die großen Firmen, aber auch welche Alternativen es gibt, was man selbst dafür und dagegen machen kann wurde an jenem biologischen Abend erläutert. Von den Leuten des FSR Biologie organisiert und von der eingeladenen Dozentin Cindy Höll geleitet, konnten sich die Studenten über das Thema erst informieren lassen um dann in der anschließenden Diskussionsrunde ihre eigenen Fragen loswerden. Neben einem Lichtbildvortrag wurden nicht nur die Augen und Ohren mit Eindrücken versorgt, sondern mithilfe einer Verköstigung mehrerer Schokoaufstriche auch die restlichen 3 Sinne mit Informationen gespeist. Zuerst konnte jeder seinen Liebling aus den 3 Aufstrichen wählen, abhängig von Konsistenz und Geschmack. Ob man jedoch sich gerade für die selbstgemachte Creme, einen Schokoaufstrich mit oder ohne Palmöl entschieden hat wurde erst hinterher offenbart, wobei die palmölfreie Variante, dicht gefolgt von der selbstgemachten, die meisten Anhänger fand.
Während also einige noch im Café Ludwig versackten löste sich die Runde so langsam auf, mit neuem Wissen versorgt ging jeder seiner Wege. So in der Form gab und gibt es noch weitere biologische Abende, jeder lädt mit seinem eigenem Thema zum nachdenken und diskutieren an.

Euer FSR Bio 🙂

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