InoCottonGrow – Innovation zur Reduzierung des Wasser-Fußabdrucks der globalen Baumwoll-Textilindustrie

Bearbeiter: Christopher Conrad Muhammad Usman Laufzeit: 2017-2020 Die globalen Wasserressourcen sind regional durch die stark wasserverbrauchende Produktion von Baumwolltextilien in trockenen und halbtrockenen Anbauflächen gefährdet. Ziel des Verbundforschungsprojekts ist es, mit innovativen Impulsen zur nachhaltigen Wassernutzung in der Baumwoll-Textil-Lieferkette beizutragen und damit ein Konzept des Wasserfußabdrucks zu einem regionalspezifischen Planungsinstrument für nationale Entscheidungsträger, den Textileinzelhandel und die Textilindustrie zu entwickeln Verbraucher. Die neu entwickelten Methoden werden in Fallstudien in Pakistan getestet, wo die Nachfrage aus Deutschland für einen Großteil des virtuellen Wasserexports verantwortlich ist. Eine Analyse des aktuellen Zustands des tatsächlichen Wasserverbrauchs und der Wasserverschmutzung in der Baumwollproduktion sowie eine Abschätzung ihrer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Ökosysteme wird mittels Fernerkundung (Remote Sensing, RS), Feldstudien, Modellierungsansätzen, Unternehmensaudits und Wasserüberwachung. Demonstrationen effektiver Bewässerungsstrategien in der Baumwollproduktion, von wassersparenden Textilmaschinen, von umweltfreundlichen Färbungen, von Abwassertechnik und Schadstoffanalysen werden unter anderem genutzt, um das technisch und institutionell feststellbare Potenzial zur Reduzierung des Wasserfußabdrucks abzuschätzen in Pakistan, um ihren Beitrag zur Erreichung der SDGs der UN zu bewerten und alternative Entwicklungsszenarien zu entwickeln. Die Übertragung der entwickelten Methoden auf andere Produktionsländer der weltweit tätigen Baumwoll-Textilindustrie wird in einer Pilotstudie in der Türkei getestet. Entscheidungsträger erhalten Instrumente für die nachhaltige Bewirtschaftung knapper Wasserressourcen. Verbraucher werden bei bewussten Kaufentscheidungen gestärkt. Mehr…

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