REKKS – TP 3 Effekte von Landnutzung und landwirtschaftlichen Bewirtschaftungssystemen für die Winderosion entlang eines Klimagradienten in der Trockensteppe

Bearbeiter:
Manfred Frühauf
Gerd Schmidt
Dorothee Kley
Moritz Koza
Laufzeit: 2017-2020

Winderosion ist ein andauerndes Problem in der Trockensteppe Kasachstans. Kontinuierlicher Abtrag, Transport und Ablagerung von Bodenmaterial durch Wind ist eine entscheidende Ursache für Humusverluste und Bodendegradation auf landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen. Maßgeblich wird der Abtrag durch die Art und Intensität der Landnutzung bedingt. Besonders offene Flächen mit einem flachen Relief unterliegen einem hohen Erosionsrisiko. Im Extremfall führt Winderosion zum Verlust nutzbarer Ackerböden durch Beeinträchtigung ihrer Wassers- und Nährstoffspeicher- sowie Kohlenstoffsenkenfunktion. Die Reduzierung der Winderosion ist ein wesentliches Ziel einer klimaoptimierten Bodenbearbeitung, die nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch dem Boden- und Klimaschutz sowie der nachhaltigen Ökosystementwicklung der temperierten Steppen dient. Mehr…

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