{"id":28,"date":"2026-03-10T09:36:52","date_gmt":"2026-03-10T08:36:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/gewaesserlabor\/?page_id=28"},"modified":"2026-05-04T14:59:49","modified_gmt":"2026-05-04T12:59:49","slug":"pflanzen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/gewaesserlabor\/pflanzen\/","title":{"rendered":"Pflanzen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ladet euch nun das Protokoll ,,Pflanzen&#8220; und die Datei ,,Ellenberg-Werte&#8220; aus dem Materialordner herunter!<\/p>\n\n\n\n<h5>Was tun wir an dieser Station?<\/h5>\n\n\n\n<p>An dieser Station besch\u00e4ftigt ihr euch mit den Wasserpflanzen und Uferpflanzen, denn sie liefern wertvolle Hinweise auf die N\u00e4hrstoffbelastung und den \u00f6kologischen Zustand des Gew\u00e4ssers. Zun\u00e4chst werden mit Hilfe von Probennehmern Wasserpflanzen gesammelt und bestimmt. Anschlie\u00dfend wird ihre H\u00e4ufigkeit auf einer f\u00fcnfstufigen Skala von \u201esehr selten\u201c bis \u201emassenhaft\u201c eingesch\u00e4tzt. Jede Pflanzenart besitzt eine festgelegte Belastungsstufe, die mit der H\u00e4ufigkeit multipliziert wird. Aus allen so ermittelten Werten entsteht schlie\u00dflich eine Gesamtbelastungsstufe, aus der sich ablesen l\u00e4sst, ob das Gew\u00e4sser eher n\u00e4hrstoffarm, m\u00e4\u00dfig belastet oder stark eutroph ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Wasserpflanzen wird auch der Uferbereich untersucht. Hier bestimmen die Gruppen typische Geh\u00f6lze und krautige Pflanzen, kleben Bl\u00e4tter auf vorbereitete B\u00f6gen, beschriften sie und zeichnen ein Uferprofil. Dabei wird eingetragen, welche Pflanzen und Tiere im Gew\u00e4ssergrund, im Uferbereich und im Landbereich vorkommen. Diese Profilzeichnung hilft dabei, Strukturen des Lebensraumes sichtbar zu machen und \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mithilfe der Ellenberg-Werte f\u00fcr Zeigerpflanzen werden wir die bestimmten Arten einordnen um ein Gef\u00fchl f\u00fcr das ,,Profil des Gew\u00e4ssers&#8220; zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<h5><strong>Auswertung mit Hilfe der Ellenberg-Zeigerwerte<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Nachdem ihr die gefundenen Pflanzenarten bestimmt habt, k\u00f6nnen diese zus\u00e4tzlich mit Hilfe der Ellenberg-Zeigerwerte \u00f6kologisch interpretiert werden. Die von Heinz Ellenberg entwickelten Zeigerwerte beschreiben das \u00f6kologische Verhalten mitteleurop\u00e4ischer Pflanzenarten und geben an, unter welchen Umweltbedingungen eine Art bevorzugt vorkommt.<sup>[1][2]<\/sup> Auf dieser Grundlage lassen sich aus der Zusammensetzung einer Pflanzengesellschaft R\u00fcckschl\u00fcsse auf Standortbedingungen wie Feuchtigkeit, Bodenreaktion oder N\u00e4hrstoffverf\u00fcgbarkeit ziehen.<sup>[1][3]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Bewertung der Gew\u00e4sserumgebung ist besonders der Stickstoff- bzw. N\u00e4hrstoffzeigerwert (N-Wert) relevant. Dieser wird auf einer Skala von etwa 1 bis 9 angegeben. Niedrige Werte kennzeichnen Pflanzenarten, die vor allem an n\u00e4hrstoffarmen Standorten vorkommen. Hohe Werte zeigen dagegen Arten an, die typischerweise auf n\u00e4hrstoffreichen oder durch N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge belasteten Standorten wachsen.<sup>[3][4]<\/sup> Pflanzen mit hohen N-Werten werden h\u00e4ufig als Nitrophyten bezeichnet und k\u00f6nnen auf erh\u00f6hte N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge, etwa durch Landwirtschaft oder Abw\u00e4sser, hinweisen.<sup>[4]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr also die gefundenen Pflanzenarten mit ihren Ellenberg-Zeigerwerten vergleicht, k\u00f6nnt ihr eine \u00f6kologische Einsch\u00e4tzung des Gew\u00e4ssers vornehmen. Dominieren Arten mit niedrigen N-Werten, spricht dies eher f\u00fcr ein n\u00e4hrstoffarmes, wenig belastetes Gew\u00e4sser. Treten hingegen viele Arten mit hohen N-Werten auf, deutet dies auf eutrophe Bedingungen und eine erh\u00f6hte N\u00e4hrstoffbelastung hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Kombination aus Bestimmung der Pflanzenarten, ihrer H\u00e4ufigkeit im Gel\u00e4nde sowie der Auswertung der Ellenberg-Zeigerwerte entsteht somit eine fundierte \u00f6kologische Charakterisierung des untersuchten Gew\u00e4ssers. Pflanzen fungieren dabei als Bioindikatoren, da ihr langfristiges Vorkommen die Umweltbedingungen eines Standortes widerspiegelt und damit Ver\u00e4nderungen der Gew\u00e4sserqualit\u00e4t sichtbar machen kann.<sup>[2][5]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: <br><sup>[1]<\/sup> Allan, J. D., &amp; Castillo, M. M. (2007). Stream ecology: Structure and function of running waters (2nd ed.). Springer.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>[2]<\/sup> European Environment Agency. (2020). Nutrients in freshwater in Europe.<br><a href=\"https:\/\/www.eea.europa.eu\/data-and-maps\/indicators\/nutrients-in-freshwater\">https:\/\/www.eea.europa.eu\/data-and-maps\/indicators\/nutrients-in-freshwater<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><sup>[3]<\/sup> Umweltbundesamt. (2023). Eutrophierung von Gew\u00e4ssern.<br><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/wasser\/gewaesser\/meere\/nutzung-belastungen\/eutrophierung\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/wasser\/gewaesser\/meere\/nutzung-belastungen\/eutrophierung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><sup>[4]<\/sup> United States Environmental Protection Agency. (2022). Sources and solutions: Water pollution.<br><a href=\"https:\/\/www.epa.gov\/nutrientpollution\">https:\/\/www.epa.gov\/nutrientpollution<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><sup>[5]<\/sup> Hering, D., Feld, C. K., Moog, O., &amp; Ofenb\u00f6ck, T. (2006). Cook book for the development of a multimetric index for biological condition of aquatic ecosystems. Hydrobiologia, 566, 311-324.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Pflanzen am und in Gew\u00e4ssern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Gew\u00e4sser wie Seen, Fl\u00fcsse und Teiche sind komplexe Lebensr\u00e4ume, in denen Pflanzen eine zentrale Rolle spielen. Diese sogenannten <strong>Wasserpflanzen (Hydrophyten)<\/strong> sind speziell an das Leben im oder am Wasser angepasst und kommen sowohl vollst\u00e4ndig untergetaucht als auch an der Wasseroberfl\u00e4che oder am Ufer vor [1].<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allgemeine Informationen zu Wasserpflanzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wasserpflanzen lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Unterwasserpflanzen (submerse Pflanzen)<\/strong> wachsen vollst\u00e4ndig unter Wasser<\/li><li><strong>Schwimmblattpflanzen<\/strong> wurzeln im Boden, ihre Bl\u00e4tter liegen auf der Wasseroberfl\u00e4che<\/li><li><strong>Ufer- und Sumpfpflanzen (emers)<\/strong> wachsen im flachen Wasser oder am Rand<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Einteilung h\u00e4ngt vor allem von der <strong>Wassertiefe und den Standortbedingungen<\/strong> ab [2].<\/p>\n\n\n\n<p>Wasserpflanzen erf\u00fcllen viele wichtige Funktionen im \u00d6kosystem:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Sie produzieren <strong>Sauerstoff durch Photosynthese<\/strong><\/li><li>Sie bieten <strong>Lebensraum und Schutz<\/strong> f\u00fcr Tiere<\/li><li>Sie nehmen <strong>N\u00e4hrstoffe auf<\/strong> und verbessern so die Wasserqualit\u00e4t<\/li><li>Sie stabilisieren den Gew\u00e4ssergrund und beeinflussen Str\u00f6mung und Temperatur<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem sind sie die <strong>Grundlage vieler Nahrungsketten<\/strong> und spielen eine wichtige Rolle f\u00fcr das \u00f6kologische Gleichgewicht [3]. Studien zeigen, dass Wasserpflanzen sogar Sauerstoffgehalt, pH-Wert und N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufe in Gew\u00e4ssern stark beeinflussen .<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Pflanzen am und in Gew\u00e4ssern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Gew\u00e4sser wie Seen, Fl\u00fcsse und Teiche sind komplexe \u00d6kosysteme, in denen Pflanzen eine zentrale Rolle spielen. Diese sogenannten Wasserpflanzen (Hydrophyten) sind speziell an das Leben im oder am Wasser angepasst und kommen sowohl vollst\u00e4ndig untergetaucht als auch an der Wasseroberfl\u00e4che oder im Uferbereich vor [1]. Sie haben sich im Laufe der Evolution an besondere Bedingungen wie wechselnde Wasserst\u00e4nde, Str\u00f6mung und Lichtverh\u00e4ltnisse angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich lassen sich Wasserpflanzen in verschiedene Gruppen einteilen. Unterwasserpflanzen wachsen vollst\u00e4ndig im Wasser, Schwimmblattpflanzen wurzeln im Boden und bilden Bl\u00e4tter an der Oberfl\u00e4che, w\u00e4hrend Ufer- und Sumpfpflanzen im flachen Wasser oder am Rand von Gew\u00e4ssern vorkommen. Diese Einteilung h\u00e4ngt vor allem von der Wassertiefe sowie von den jeweiligen Standortbedingungen ab [2].<\/p>\n\n\n\n<p>Wasserpflanzen erf\u00fcllen eine Vielzahl wichtiger Funktionen in Gew\u00e4ssern. Sie produzieren durch Photosynthese Sauerstoff und tragen damit wesentlich zur Versorgung von Fischen und anderen Wasserorganismen bei. Gleichzeitig bieten sie Lebensraum und Schutz f\u00fcr zahlreiche Tiere wie Insekten, Amphibien und Fische. Dar\u00fcber hinaus nehmen sie N\u00e4hrstoffe aus dem Wasser auf und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualit\u00e4t. Auch f\u00fcr die Stabilit\u00e4t eines Gew\u00e4ssers sind sie entscheidend, da sie den Gew\u00e4ssergrund festigen und Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnisse beeinflussen [3]. Untersuchungen zeigen zudem, dass Wasserpflanzen ma\u00dfgeblich den Sauerstoffgehalt, den pH-Wert sowie den N\u00e4hrstoffkreislauf in Gew\u00e4ssern beeinflussen und damit eine zentrale Rolle im gesamten \u00d6kosystem einnehmen .<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist ihre Bedeutung f\u00fcr die Nahrungsketten. Als sogenannte Prim\u00e4rproduzenten bilden Wasserpflanzen die Grundlage f\u00fcr viele weitere Lebewesen. Von ihnen h\u00e4ngen zahlreiche Konsumenten und Destruenten ab, wodurch sie eine Schl\u00fcsselposition im \u00d6kosystem einnehmen . Gleichzeitig reagieren sie empfindlich auf Umweltver\u00e4nderungen und k\u00f6nnen daher als Indikatoren f\u00fcr den Zustand eines Gew\u00e4ssers dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland gibt es viele typische Wasserpflanzenarten, die in unterschiedlichen Gew\u00e4ssern vorkommen. Die Seerose (Nymphaea) ist eine bekannte Schwimmblattpflanze mit gro\u00dfen, runden Bl\u00e4ttern und auff\u00e4lligen Bl\u00fcten, die vor allem in ruhigen Gew\u00e4ssern w\u00e4chst und durch ihre Beschattung das Algenwachstum verringern kann. Die Wasserpest (Elodea canadensis) ist eine Unterwasserpflanze, die besonders viel Sauerstoff produziert und zur Reinigung des Wassers beitr\u00e4gt, sich jedoch auch stark ausbreiten kann. Das Laichkraut (Potamogeton) umfasst eine gro\u00dfe Gruppe von Arten, die in vielen Gew\u00e4ssern verbreitet sind und eine wichtige Rolle als Lebensraum und Laichplatz f\u00fcr Fische spielen. Historisch geh\u00f6rten diese Pflanzen zu den h\u00e4ufigsten Wasserpflanzen in Deutschland . Das Tausendblatt (Myriophyllum) ist durch seine fein gefiederten Bl\u00e4tter gekennzeichnet und bietet zahlreichen Kleintieren Schutz. Der Wasserhahnenfu\u00df (Ranunculus fluitans) w\u00e4chst vor allem in flie\u00dfenden Gew\u00e4ssern und gilt als typische Art f\u00fcr saubere, naturnahe Fl\u00fcsse [4].<\/p>\n\n\n\n<p>Neben ihrer \u00f6kologischen Bedeutung spielen Wasserpflanzen auch f\u00fcr den Naturschutz eine wichtige Rolle. Gew\u00e4sser mit einer vielf\u00e4ltigen Pflanzenwelt sind in der Regel artenreicher und stabiler. Gleichzeitig sind viele Wasserpflanzen durch menschliche Eingriffe bedroht. Gew\u00e4sserausbau, Verschmutzung, intensive Landwirtschaft und N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge f\u00fchren h\u00e4ufig dazu, dass die nat\u00fcrliche Pflanzenvielfalt zur\u00fcckgeht . Daher ist der Schutz von Wasserpflanzen eng mit dem Schutz ganzer \u00d6kosysteme verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass Pflanzen am und im Wasser unverzichtbar f\u00fcr gesunde Gew\u00e4sser sind. Sie tragen zur Wasserreinigung bei, schaffen Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Tiere und sichern das \u00f6kologische Gleichgewicht. Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Indikator f\u00fcr den Zustand eines Gew\u00e4ssers und zeigen, wie stark dieses durch menschliche Einfl\u00fcsse ver\u00e4ndert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Typische Wasserpflanzen in Deutschland<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3><strong>Seerose (Nymphaea)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul><li><strong>Aussehen<\/strong>: Gro\u00dfe, runde Bl\u00e4tter und auff\u00e4llige wei\u00dfe oder rosa Bl\u00fcten<\/li><li><strong>Lebensraum<\/strong>: Ruhige Gew\u00e4sser wie Seen und Teiche<\/li><li><strong>Bedeutung<\/strong>:<ul><li>Spendet Schatten und verhindert starkes Algenwachstum<\/li><li>Bietet Schutz f\u00fcr Fische<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3><strong>Wasserpest (Elodea canadensis)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul><li><strong>Aussehen<\/strong>: Dichte, gr\u00fcne St\u00e4ngel mit kleinen Bl\u00e4ttern<\/li><li><strong>Lebensraum<\/strong>: Stehende und langsam flie\u00dfende Gew\u00e4sser<\/li><li><strong>Bedeutung<\/strong>:<ul><li>Produziert viel Sauerstoff<\/li><li>Unterst\u00fctzt die Reinigung des Wassers<\/li><li>Kann sich stark ausbreiten<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3><strong>Laichkraut (Potamogeton)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul><li><strong>Aussehen<\/strong>: Unterschiedliche Blattformen je nach Art<\/li><li><strong>Lebensraum<\/strong>: Seen, Fl\u00fcsse und Gr\u00e4ben<\/li><li><strong>Bedeutung<\/strong>:<ul><li>Wichtiger Lebensraum und Laichplatz f\u00fcr Fische<\/li><li>Sehr typische Pflanzengruppe in deutschen Gew\u00e4ssern<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Historisch waren Laichkr\u00e4uter in vielen Gew\u00e4ssern weit verbreitet und bildeten einen wichtigen Bestandteil der Wasserflora .<\/p>\n\n\n\n<h3><strong>Tausendblatt (Myriophyllum)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul><li><strong>Aussehen<\/strong>: Fein gefiederte, \u201efederartige\u201c Bl\u00e4tter<\/li><li><strong>Lebensraum<\/strong>: Seen und langsam flie\u00dfende Gew\u00e4sser<\/li><li><strong>Bedeutung<\/strong>:<ul><li>Bietet Verstecke f\u00fcr kleine Tiere<\/li><li>Stabilisiert das \u00d6kosystem<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h3><strong>Wasserhahnenfu\u00df (Ranunculus fluitans)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul><li><strong>Aussehen<\/strong>: Wei\u00dfe Bl\u00fcten \u00fcber Wasser, feine Bl\u00e4tter unter Wasser<\/li><li><strong>Lebensraum<\/strong>: Flie\u00dfgew\u00e4sser wie B\u00e4che<\/li><li><strong>Bedeutung<\/strong>:<ul><li>Zeigerpflanze f\u00fcr gute Wasserqualit\u00e4t<\/li><li>Typisch f\u00fcr naturnahe Fl\u00fcsse<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h2><strong>Bedeutung f\u00fcr Natur und Umwelt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wasserpflanzen sind unverzichtbar f\u00fcr gesunde Gew\u00e4sser. Sie tragen dazu bei, dass:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wasser <strong>klar und sauber bleibt<\/strong><\/li><li>Tiere <strong>Lebensraum und Nahrung<\/strong> finden<\/li><li>das <strong>\u00f6kologische Gleichgewicht stabil<\/strong> bleibt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Gew\u00e4sser mit vielen Wasserpflanzen sind oft artenreicher und \u00f6kologisch wertvoller. Gleichzeitig sind diese Pflanzen empfindlich gegen\u00fcber Umweltver\u00e4nderungen wie Verschmutzung oder Gew\u00e4sserausbau, wodurch ihre Vielfalt abnehmen kann .<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Pflanzen am und im Wasser sind ein zentraler Bestandteil unserer Umwelt. Sie sorgen f\u00fcr sauberes Wasser, bieten Lebensraum f\u00fcr zahlreiche Tiere und sind ein wichtiger Indikator f\u00fcr die Gesundheit eines Gew\u00e4ssers. Der Schutz dieser Pflanzen ist daher entscheidend f\u00fcr den Erhalt funktionierender \u00d6kosysteme.<\/p>\n\n\n\n<p>[1] Pflanzen-Deutschland. (o. J.). Wasserpflanzen.<br><a href=\"https:\/\/www.pflanzen-deutschland.de\/Wasserpflanze\/\">https:\/\/www.pflanzen-deutschland.de\/Wasserpflanze\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[2] Re-natur. (o. J.). Grundlagen der Wasserpflanzen.<br><a href=\"https:\/\/www.re-natur.de\/info\/das-wasserpflanzen-1-x-1---grundlagen-der-pflanzenverwendung-in-bachlauf-gartenteich-schwimmteich-und-naturpool.html\">https:\/\/www.re-natur.de\/info\/das-wasserpflanzen-1-x-1&#8212;grundlagen-der-pflanzenverwendung-in-bachlauf-gartenteich-schwimmteich-und-naturpool.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[3] Leibniz-Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie und Binnenfischerei (IGB). (o. J.). Das Gr\u00fcn im Blau.<br><a href=\"https:\/\/www.igb-berlin.de\/news\/das-gruen-im-blau\">https:\/\/www.igb-berlin.de\/news\/das-gruen-im-blau<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[4] Landesanglerverband Brandenburg (LAVB). (o. J.). Pflanzenarten an und in unseren Gew\u00e4ssern.<br><a href=\"https:\/\/www.lavb.de\/pflanzenarten-an-und-in-unseren-gewaessern\/\">https:\/\/www.lavb.de\/pflanzenarten-an-und-in-unseren-gewaessern\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[5] Schwieger, F. (2002). Wasserpflanzen in Flie\u00dfgew\u00e4ssern des nieders\u00e4chsischen Elbegebietes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nLadet euch nun das Protokoll ,,Pflanzen&#8220; und die Datei ,,Ellenberg-Werte&#8220; aus dem Materialordner herunter! 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