{"id":854,"date":"2023-06-17T16:33:03","date_gmt":"2023-06-17T14:33:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?page_id=854"},"modified":"2023-06-26T09:24:46","modified_gmt":"2023-06-26T07:24:46","slug":"hallmarkt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/hallmarkt\/","title":{"rendered":"Halloren am Hallmarkt"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-right\"><p>\u201eDaher keiner Ursache hat, sich gegen den gr\u00f6\u00dften gering zu achten. Denn wenn der gr\u00f6\u00dfte ins Wasser f\u00e4llt und nicht schwimmen kann, so zieht ihn der \u00e4rmste Hallore heraus.\u201c<\/p><cite>\u2013 Johann Wolfgang von Goethe<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-01-.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"595\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-01-.jpg\" alt=\"\" data-id=\"856\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-01-.jpg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=856\" class=\"wp-image-856\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-01-.jpg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-01--300x238.jpg 300w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-01--290x230.jpg 290w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><\/ul><figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><sup>G\u00f6belbrunnen am Hallmarkt&nbsp;|&nbsp;Foto: Angelique Gabriel<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#acbaa1\">Sie befinden sich nun auf dem Hallmarkt. Der Platz war im Mittelalter das Zentrum der Salzgewinnung und -verarbeitung. Um den Hallmarkt herum standen die Siedeh\u00fctten. Auch heute noch befinden sich unter dem Hallmarkt die \u00dcberreste der alten Siedest\u00e4tte. der Platz am Hallmarkt wird f\u00fcr Flohm\u00e4rkte, Demos oder Rummel genutzt. Der Blickfang des Platzes ist der G\u00f6belbrunnen, welcher mit den vielen Figuren die Legenden der Stadt Halle wiedergibt. Deshalb ist er auch als Stadtgeschichtsbrunnen bekannt. Eine der Figurengruppen zeigt das hallische Wappen und die Halloren.<\/p>\n\n\n<div id=\"lmm_436c0983\" style=\"width:640px;\" class=\"mapsmarker markermap marker-13\">\n<div id=\"lmm_panel_436c0983\" class=\"lmm-panel\" style=\"background:#efefef;\">\n<div id=\"lmm_panel_api_436c0983\" class=\"lmm-panel-api\"><a href=\"https:\/\/maps.google.com\/maps?daddr=Hallmarkt&amp;t=m&amp;layer=1&amp;doflg=ptk&amp;om=0\" target=\"_blank\" title=\"Wegbeschreibung berechnen\"><img alt=\"icon-car.png\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-content\/plugins\/leaflet-maps-marker\/inc\/img\/icon-car.png\" width=\"14\" height=\"14\" class=\"lmm-panel-api-images\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-content\/plugins\/leaflet-maps-marker\/leaflet-fullscreen.php?marker=13\" style=\"text-decoration:none;\" title=\"Standalone-Karte im Vollbild-Modus \u00f6ffnen\" target=\"_blank\"><img src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-content\/plugins\/leaflet-maps-marker\/inc\/img\/icon-fullscreen.png\" width=\"14\" height=\"14\" alt=\"Fullscreen-Logo\" class=\"lmm-panel-api-images\" \/><\/a><\/div><div id=\"lmm_panel_text_436c0983\" class=\"lmm-panel-text\" style=\"font-weight:bold;color:#373737;\">G\u00f6belbrunnen<\/div><\/div>\n<div id=\"lmm_map_436c0983\" class=\"lmm-map\" style=\"background:#f6f6f6;border:1px solid #ccc;height:480px; overflow:hidden;padding:0;\"><p style=\"font-size:80%;color:#9f9e9e;margin-left:5px;\">Karte wird geladen - bitte warten...<noscript><br\/><strong>Karte konnte nicht geladen werden - bitte aktivieren Sie Javascript!<\/strong><br\/><a style=\"text-decoration:none;\" href=\"https:\/\/www.mapsmarker.com\/js-disabled\" target=\"_blank\">&rarr; mehr Informationen<\/a><\/noscript><\/p><\/div>\n<div id=\"lmm_geo_tags_436c0983\" class=\"lmm-geo-tags geo\">\n<span class=\"paneltext\">G\u00f6belbrunnen<\/span>\n<span class=\"latitude\">51.482058<\/span>, <span class=\"longitude\">11.966321<\/span>\n<span class=\"popuptext\"><\/span>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">Die Halloren in &#8222;Neuer Kinderfreund&#8220; <\/h6>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Walther<\/em>. Zu vergleichen versuchen sollten sich die Halloren gut brauchen lassen; die k\u00f6nnen ja auch beinahe so gut im Wasser leben, wie die Fische.<\/p>\n\n\n\n<p>Eduard hatte kaum das Wort Halloren geh\u00f6rt, so bat er auch Herrn Walther dringend, ihm doch etwas von diesen sonderbaren Menschen zu erz\u00e4hlen, und fragte, ob denn jeder ein Hallore werden k\u00f6nne?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Das ist eben so, als wenn ich Dich fragte: Kann denn Jeder ein Engl\u00e4nder, oder ein Sineser, oder ein S\u00fcdseeinsulaner werden? \u2014<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eduard<\/em>. Nun ich denke, die Halloren wohnen in Halle, und besch\u00e4Nigen sich da mit Salzsieben \u2013\u2013 das kann dich wohl Jeder lernen? \u2013\u2013<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Das wohl, aber nicht jeder kann ein Hallore werden, den die Natur nicht dazu gemacht hat; denn die Halloren sind eine ganz eigne Menschenklasse, welche von den alten Sorbenwenden abstammen. Sie wohnen seit vielen Jahrhunderten in Halle, bilden sich ihr Herkommen nicht wenig ein, erhalten immer noch unter sich eine uralte Sprache, die mit der wendischen viel \u00c4hnlichkeit hat, und vermengen sich schlechterdings nicht mit anderen Familien.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gustav<\/em>. Und ihren Namen haben sie vermutlich von der Stadt Halle im Saalkreis, wo sie sich aufhalten?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Nein, sondern wahrscheinlicher von den H\u00fctten, oder Hallen, in welchen sie um die Salzquellen<\/p>\n\n\n\n<p>herum wohnten, ehe noch die Stadt erbaut war, welche vermutlich eben davon auch ihren Namen bekam.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Elise<\/em>. Ei! Die Halloren m\u00fcssen wohl reiche Leute sein \u2013\u2013 denn das hallische Salz bringt ja, wie Sie uns oft gesagt haben, entsetzliche Summen ein?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Du kannst leicht glauben, dass sie reiche Leute sein m\u00fcssen, da sie in fremden L\u00e4ndern herumziehen, f\u00fcr einige Broschen in die Fl\u00fcssen springen, und ihre K\u00fcnste im Schwimmen und Untertauchen zeigen \u2013\u2013 \u2013\u2013 Ja wenn die Salzquellen ihnen geh\u00f6rten; aber leider! Sind diese armen Leute nur Knechte, und nennen sich auch bis jetzt noch Thalknechte. Sonst mochten sie freilich noch in etwas besseren Umst\u00e4nden sich befinden. Ihre Herren, die Besitzer der Kothen oder Salzh\u00fc@en, waren meistens Edelleute, und nannten sich Salzjunkers. Jetzt geh\u00f6ren die Kothen gr\u00f6\u00dftenteils dem K\u00f6nige von Preu\u00dfen, und die Halloren, welche darin arbeiten, m\u00fcssen sehr schmale Bissen essen. Etwas gem\u00e4chlicher leben diejenigen, welche in den Kothen der Privatpersonen arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gustav<\/em>. Vermutlich haben sie aber au\u00dfer sattessen, trinken, schlafen und notd\u00fcrftigen Kleidern nur wenige Bed\u00fcrfnisse?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Freilich. Ihre Lebensart ist roh, und sie f\u00fchlen das M\u00fchselige ihrer Lage nicht, wenn man ihnen nur ihre Eigenheiten und Freiheiten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Agnese<\/em>. Aber haben sie denn au\u00dfer dem Salzsieben gar nichts zu tun? \u2013\u2013<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Dies ist freilich von Jugend auf ihre Hauptbesch\u00e4Nigung; bricht aber in der Stadt ein Feuer aus, dann ist es ihre Pflicht, l\u00f6schen zu helfen; und dies tun sie denn mit so viel Eifer und Geschicklichkeit, dass man sie legendige Feuerspr\u00fctzen nennen k\u00f6nnte. Ihre T\u00e4agkeit, sobald eine Feuersbrunst entsteht, ist gleichsam eine Art Malerei, in welcher sie auch die gr\u00f6\u00dfte Gefahren nicht scheuen. Erst w\u00e4lzen sie sich t\u00fcchag in den Pf\u00fctzen herum, und dann springen sie geradezu ins Feuer.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eduard<\/em>. Nun da werden sie aber auch vermutlich recht brav daf\u00fcr bezahlt? \u2013\u2013<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Zwei und dreizig viertel Bier, ungef\u00e4hr zweihundert Kanal, bekommen sie aller zwei Jahre daf\u00fcr zum besten. Dies hei\u00dft bei ihnen das Pfingstbier, welches denn unter Tanz und Musik binnen drei Tagen rein ausgezecht wird. Wer dabei aber flucht, und sich sonst gr\u00f6blich vergeht, der wird bis aufs Hemde ausgezogen, auf eine Stange gesetzt, vor Thor getragen, und dann, es mag noch so kalt sein, in die Saale geworfen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Franz<\/em>. Das m\u00fcssen lustige Leute sein, die Halloren \u2013und rechte Kr\u00e4fte haben \u2013\u2013<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Ja, die haben sie auch; ich m\u00f6chte mich von keinem im Ernst anpacken lassen. Das macht aber ihre Erziehung. Die Eltern werden ihre Kinder schon mit dem vierten, f\u00fcnften Jahr ins Wasser, Springen ihnen nach, wenn\u2019s Gefahr gibt, und schwimmen so mit ihnen wie die Enten herum, als wenn sie im Wasser<\/p>\n\n\n\n<p>geboren waren. Schon Jungen von 8-9 Jahren st\u00fcrzen sich von der h\u00f6chsten Br\u00fccke ins Wasser, tauchen unter, kommen wieder hervor, schwimmen auf dem Bauche, auf dem R\u00fccken, ja sogar stehend, welches sie das Wassertreten nennen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Heinrich<\/em>. Je wie ist denn das m\u00f6glich?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Sie stehen ungef\u00e4hr nur bis \u00fcber die Brust im Wasser, so dass sie die H\u00e4nde zu andern Verrichtungen frei behalten, und arbeiten sich blo\u00df mit den F\u00fc\u00dfen, welche sie geschwind aufheben und wieder niedersto\u00dfen, als wenn sie wechselweise damit k\u00e4mpfen wollten, im Wasser ganz gerade fort. Ge\u00fcbte Halloren k\u00f6nnen auf diese Art eine ziemliche Last in den H\u00e4nden trocken von einem Ufer zum anderen bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eduard<\/em>. Nun das ist wahr, die Halloren sind doch rechte Wasserm\u00e4nner! \u2013\u2013<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Aber auch meist gesunde und starke Menschen, die weder Hitze noch K\u00e4lte scheuen, und in ihren Salzkothen die Schwester Arbeiten eben so gleichg\u00fclag verrichten als wir eine Feder zum Schreiben in die Hand nehmen. Im h\u00e4rtesten Winter, wenn wir in unsern Pelzen und M\u00fcffen, bei unsern \u00d6fen und W\u00e4rmflaschen, noch zappeln, und schon mit den Z\u00e4hnen klappern, wenn wir nur vor die Haust\u00fcre treten, [&#8230;] tragen die Halloren nichts als leinene Beinkleider und Strohm\u00fctzen auf den K\u00f6pfen,. Arme, F\u00fc\u00dfe und die ganze Brust sind blo\u00df; und in der gr\u00f6\u00dften Sommerhitze, wenn wir lieber gar nichts auf dem K\u00f6rper leiben m\u00f6chten, tragen sie, als Sonntagstat, dickgef\u00fctterte Pelze.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Kinder lachten, und meinten, sie m\u00f6chten um alles in der Welt keine Halloren sein. [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Walther \u00e4u\u00dferte nur so im Vorbeigehen, da\u00df er einmal zu einem Hallorenstechen beigewohnt habe, und meine Kinder lie\u00dfen ihn nicht eher in Ruhe, bis er ihre Wissbegierde befriedigt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Walther<\/em>. Das ist ein Fest, welches nur dann gegeben wird, wenn sehr vornehme Personen die Feragkeiten der Halloren im Schwinden sehen wollen. Da ziehen diese denn pr\u00e4chag in voller R\u00fcstung, mit fiegenden Fahnen und klingendem Spiel, nach der Saale, springen einer nach dem andern ins Wasser, und besteigen K\u00e4hne. Zwei und zwei ist verschiedenen K\u00e4hnen Turnieren denn nun wacker mit einander, und wer den andern ins Wasser wirft, hat gewonnen. Wenn der Kampf zu Ende ist, ziehen sie in Ordnung wieder nach Hause, und trinken brav bei Sang und Tanz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-02.jpeg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-02.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"862\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-02.jpeg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=862\" class=\"wp-image-862\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-02.jpeg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-02-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-02-218x290.jpeg 218w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-04.jpeg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-04.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"864\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-04.jpeg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=864\" class=\"wp-image-864\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-04.jpeg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-04-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-04-218x290.jpeg 218w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-03.jpeg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-03.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"863\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-03.jpeg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=863\" class=\"wp-image-863\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-03.jpeg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-03-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-03-218x290.jpeg 218w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><\/ul><figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><sup>Figuren G\u00f6belbrunnen&nbsp;|&nbsp;Foto: Angelique Gabriel<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">G\u00f6belbrunnen<\/h6>\n\n\n\n<p>Der G\u00f6belbrunnen wurde 1999 erbaut und erhielt seinen Namen nach seinem Bildhauer Bernd G\u00f6bel. \u00dcberall rings um den Brunnen befinden sich Figuren, die die Geschichten und Sagen aus Halle erz\u00e4hlen, wie beispielsweise Ludwig der Springer, der Sch\u00e4fer von Trotha, die Saalenixe, das Hallorenstechen, Kardinal Albrecht und die Halloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bernd G\u00f6bel studierte von 1963 bis 1969 in Halle Bildhauerei. Ihm wurde sp\u00e4ter eine Professur an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein zuteil und lehrte bis 2008 in Halle. Auch wenn G\u00f6bel selbst nur Hallunke ist \u2013 also eine Person die nach Halle (Saale) gezogen ist und seit Jahren hier lebt, aber nicht hier geboren wurde, letztere sind Halloren \u2013 schafft er es die Geschichten aus Halle makellos in seinem Werk einzufassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stadtgeschichtsbrunnen und die vielen Figuren sind das \u00e4stheasche Zentrum des Hallmarkts und ein absoluter Hingucker. Besonders die verruchte Figuren des ber\u00fcchagten Kardinal Albrecht und seiner M\u00e4tresse in ekstaascher Pose sorgten lange f\u00fcr Diskussionen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-3 is-cropped\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-05.jpeg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-05.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"866\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-05.jpeg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=866\" class=\"wp-image-866\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-05.jpeg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-05-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-05-218x290.jpeg 218w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-07.jpeg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-07.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"868\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-07.jpeg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=868\" class=\"wp-image-868\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-07.jpeg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-07-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-07-218x290.jpeg 218w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-06.jpeg\"><img loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-06.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"867\" data-full-url=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-06.jpeg\" data-link=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/?attachment_id=867\" class=\"wp-image-867\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-06.jpeg 750w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-06-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/files\/2023\/06\/Hallmarkt-06-218x290.jpeg 218w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/figure><\/li><\/ul><figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><sup>Figuren G\u00f6belbrunnen&nbsp;|&nbsp;Foto: Angelique Gabriel<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h6 id=\"at-8540\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\"><strong>\u25bd<\/strong> Literaturtipps und Nachweise<\/h6><div id=\"ac-8540\" class=\"c-accordion__content\">\n<p><em>B\u00fcttner, Franz. Sagen und M\u00e4rchen der Halloren. Fliegenkopf Verlag Halle, 1992.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Engelhardt, Carl August: Neuer Kinderfreund 7.\/8. B\u00e4ndchen. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1798. S. 392-402.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Von Goethe, Johann Wolfgang. Zitiert nach: Goethes Gespr\u00e4che. Hrsg. Woldemar Freiherr von Biedermann, Band 2, Leipzig 1889\u20131896.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Morin, F. H.: Der neueste Passagier und Tourist. Ein Handbuch f\u00fcr Reisende durch ganz Deutschland und die angrenzenden L\u00e4nder bis Paris, Petersburg, Stockholm, Belgrad, Mailand und Venedig. Berlin, 1844.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Vieth, Gerhard Ulrich Anton: Encyklop\u00e4die der Leibes\u00fcbungen. Dritter Teil. Carl Cnobloch Leipzig, 1818. S. 303-304.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tomaszewski, Rudolf: Sagen und Legenden aus dem Kreis Nebra (Unstrut). Lokalredaktion der &#8222;Freiheit&#8220; Nebra, 1987.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDaher keiner Ursache hat, sich gegen den gr\u00f6\u00dften gering zu achten. Denn wenn der gr\u00f6\u00dfte ins Wasser f\u00e4llt und nicht schwimmen kann, so zieht ihn der \u00e4rmste Hallore heraus.\u201c \u2013 Johann Wolfgang von Goethe Sie befinden sich nun auf dem Hallmarkt. Der Platz war im Mittelalter das Zentrum der Salzgewinnung und -verarbeitung. Um den Hallmarkt &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/hallmarkt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Halloren am Hallmarkt<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5829,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/854"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5829"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=854"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/854\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1038,"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/854\/revisions\/1038"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/halliteratur\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=854"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}