Noch mehr Blabla zu Corona

Corona beherrscht unsere Medien und sozialen Netzwerke, Politik und Wirtschaft. Live-Ticker informieren mindestens stündlich über die Entwicklungen dieses einen Themas, dieser Ausnahmesituation, die unseren Alltag um 180° zu drehen vermag. Was passiert, wie sind die Auswirkungen, wie lange, warum und was dann – Unsicherheit liegt in der Luft, die Welt hat auf Pause gedrückt. Der Versuch die lautesten Apelle, Gedanken und die aktuelle Stimmung noch einmal anders zusammenzufassen.

Coronavirus – Was können (hallische) Studierende tun?

Während junge, gesunde Menschen normalerweise keinen schweren Verlauf von Covid19 zu erwarten haben, sieht die Situation bei älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen schlechter aus. Bei exponentiell steigenden Fallzahlen, können Krankenhäuser die Versorgung von schweren Krankheitsverläufen nicht sicherstellen. Die Anzahl der Intensivbetten, des Pflegepersonals und der medizinischen Ausrüstung ist begrenzt. Was könnt Ihr tun, um[…]

Augen für das Wesentliche

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen? Nicht wirklich. Einsatzkräfte müssen in Ausnahmesituationen wie einem Terroreinsatz einen kühlen Kopf bewahren, um Ordnung und Sicherheit wiederherstellen zu können. Max, 22, Bereitschaftspolizist, war mit seinen Kollegen einer der ersten Kräfte, die nach dem Notruf am 9. Oktober an der Synagoge ankamen. Im Gespräch mit uns betrachtet er den Terroranschlag aus beruflicher Perspektive, gibt Einblicke in seine privaten Gedanken und erzählt, wie es ist, seither den Verarbeitungsprozess in Halle zu begleiten.

Eigene vs. globale Realität

Wenn zwei Welten aufeinanderprallen, führt das zu Irritationen. Aber was passiert, wenn die eigene, alltägliche Realität plötzlich auf ein vermeintlich weit entferntes Phänomen trifft – wenn Terrorismus plötzlich vor der eigenen Haustür Einzug erhält? Norman, 26, Master-Student im Fach Geschichte, berichtet über persönliche und kollektive Verarbeitungsmechanismen, die er nach dem Anschlag in Halle sowie – als gebürtiger Erfurter – nach einem dortigen Amoklauf im Jahr 2002 beobachtet hat.