Herzlich Willkommen!

Willkommen auf der Homepage der interdisziplinären Studiengänge Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg!

Auf dieser Webseite finden Sie Informationen zu den Bachelor- und Masterstudiengängen sowie weitere Hinweise zu den Veranstaltungen und Neuigkeiten der Institute.

Die größte und älteste Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der 1502 gegründeten Universität Wittenberg und der 1694 gegründeten Friedrichs-Universität Halle. Heute hat sie rund 20.000 Studierende und 340 Professoren. Am 2015 eröffneten Steintor-Campus, dem Zentrum für die Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fakultäten, finden die IKEAS-Studenten ihre wissenschaftliche Heimat. An den Instituten für Anglistik und Amerikanistik, Romanistik sowie am Germanistischen Institut und dem Seminar für Slavistik studieren eine Vielzahl von StudentInnen in den drei IKEAS-Studiengängen.

Erfahrungen unserer Studierenden

„Ich studiere IKEAS, weil es ein sehr flexibler Studiengang ist, in dem ich viele verschiedene Interessen vereinbaren kann. Außerdem gibt es neben der Lehre an der Universität häufig Möglichkeiten des internationalen Austausches, die die Lerninhalte des Studiums fassbarer machen. In diesem Semester beispielsweise genieße ich meine Erasmuserfahrung in Serbien und die Einblicke, die ich durch eine Exkursion in die bosnische Kultur bekam, sehr.“

Pia Roß
Bachelor IKEAS


„Ich studiere IKEAS, Ethnologie und Wirtschaftswissenschaften und verbrachte im Rahmen des Erasmus-Programms das Wintersemester 2018/19 in Lissabon. Dort belegte ich an der Partneruniversität „ISCTE-IUL“ Kurse im sozialanthropologischen Bereich und einen Portugiesischkurs. Der Aufenthalt war für mich in vielerlei Hinsicht bereichernd. Über die persönliche Erfahrung und die Erweiterung meiner Fremdsprachenkompetenzen hinaus diente die eigene Konfrontation mit dem Fremden als Anlass dazu, das zuvor in meinem Studium angeeignete theoretische Wissen durch die Möglichkeit dieser praktischen interkulturellen Erfahrung zu reflektieren, für mich kritisch zu hinterfragen und neu zu verorten.“

Luisa Janzen
Bachelor IKEAS


„Ich bin grade in Caen, im Norden Frankreichs und studiere hier für ein Semester. Caen ist zwar eher eine kleine Stadt, hat aber grade für ERASMUS Studierende viel zu bieten. Die EIC Gruppe der Uni hat für uns viele Veranstaltungen organisiert, wie zum Beispiel ein monatliches Sprachencafé/Café Polyglotte oder ein internationales Dinner. Mir haben vor allem die Ausflüge in die Region sehr gut gefallen, weil wir oft Orte besucht haben, die sehr typisch für die Normandie sind, wie eine Cidre Destillerie oder eine Käsefabrik. Trotz Bürokratie und der Herausforderung des Studierens in einer anderen Sprache gibt mir der Kontakt und die Auseinandersetzung mit französischen Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit, kulturelle Unterschiede erster Hand zu erleben und von ihnen zu lernen.“

Emma Piel
Bachelor IKEAS


„Ich studiere IKEAS im Master, weil es mir die Möglichkeit bietet aus einer Vielzahl an Kulturdomänen drei verschiedene auszuwählen. Ich entschied mich für ein Studium der Italien-, Südosteuropa- und Polenstudien. Neben dem Erlernen der drei Sprachen, erforsche ich deren Kulturen und mit meinen erworbenen Kenntnissen kann ich nach meinem Studium zu einem reibungslosen Kulturaustausch zwischen den Ländern beitragen.“

Rebecca Braune
Master IKEAS


„Wie viele andere auch, wusste ich zuerst, dass ich etwas studieren wollte, bevor ich eine Ahnung hatte, was genau es eigentlich werden sollte.

Eine grob Idee hatte ich schon: etwas mit anderen Ländern, eine neue Sprache zu lernen wäre super, Unterschiede zwischen Kulturen sind auch sehr spannend und am liebsten sollte es noch „vernünftig“ sein, sodass ich anschließend in dem Bereich arbeiten und davon Leben kann. Ich fing an mich umzuschauen und fand fast jeden Studiengang interessant – von Psychologie über Medien- und Kommunikationswissenschaft bis zu European Studies. Was ich am wenigsten wollte: mich entscheiden. Auf der Suche nach Universitäten mit dem Studiengang European Studies, fand ich den Studiengang IKEAS an der Martin-Luther-Universität. Im Gegensatz zu den anderen Studiengängen mit „Europa“ im Namen, ist der Fokus bei IKEAS mehr auf den (inter)kulturellen und sprachlichen Aspekten, als auf den wirtschaftlich-politischen Punkten. Außerdem kann man sich durch Wahlbereiche bereits auf bestimmte Kulturräume und Sprachen spezialisieren. Da es sich um einen Zwei-Fach-Bachelor handelt, bietet sich die Möglichkeit aus einer großen Auswahl an Zweitfächern zu wählen und sein Studium noch ein Stück weit individueller zu gestalten.

Ich bin jetzt in meinem zweiten Semester und meine Erwartungen wurden erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Mein Stundenplan beinhaltet Vorlesungen aus unterschiedlichsten Themenbereichen, Deutsch wird nur in einem Seminar gesprochen und nach diesem Semester gehe ich für ein Jahr nach Kolumbien.“

Nele
Bachelor IKEAS


„Ich bin extra für das Studium von Bonn nach Halle gezogen. Die große Auswahl der verschiedenen Sprachdomänen war der ausschlagende Punkt wieso ich mich für das IKEAS-Studium entschieden habe. Im Rahmen meines Bachelor-Studiums konnte ich ein Auslandssemester an der Universität Zagreb absolvieren sowie an einer Exkursion nach Bosnien teilnehmen. Die beiden Auslandserfahrungen boten mir eine wichtige Gelegenheit meine erlernten Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden und eigene Eindrücke von der Kultur zu sammeln. Gerade die Auslandserfahrungen sind meiner Meinung nach ein wichtiger Bestandteil des IKEAS-Studiums, denn so kann man interkulturelle Begegnungen selbst erfahren und theoretische Konzepte in die Praxis umsetzen. Dazu bietet sich ein Auslandssemester mit dem Förderprogramm Erasmus super an, sowie Exkursionen, die im Rahmen einiger Seminare angeboten werden.“

Janine Gewehr
Master IKEAS


„Im Wintersemester 2015/2016 begann ich mein Studium der IKEAS im Master.
Vor allem die Mischung aus Kulturwissenschaften und Sprachpraxis reizte mich diesen Studiengang zu belegen.
Da meine letzten Sprachkurse ein wenig zurücklagen und ich im Bachelor ein anderes Fach als IKEAS studiert habe, entschied ich mich vor der Belegung der erforderlichen Sprachkurse, an zusätzlichen Sprachkursen, jeweils ein Niveau tiefer, teilzunehmen. Für mich war dies meiner Meinung nach notwendig, falls man im Bachelor keine Sprachen studiert hat und gibt einem außerdem mehr Sicherheit im Sprachgebrauch.
Um meine Sprachkenntnisse zu optimieren, ging ich per Erasmus ins Ausland. Und dies war eine der wichtigsten Etappen in meiner Studienzeit. Durch das tägliche Verständigen mit Einheimischen konnte ich meine Sprachkenntnisse so verbessern, dass ich mich gut vorbereitet fühlte für die Klausur an der MLU.
Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse war Erasmus eine bereichernde Erfahrung, da man Kultur und Menschen des Landes unmittelbar kennenlernte und in Kontakt mit Studierenden aus ganz Europa kam. Ich kann nur jedem raten Erasmus in Betracht zu ziehen, besonders bei Sprachen, in denen man noch Defizite hat oder man IKEAS im Master studiert.
Das Studium an sich, gefällt mir sehr. Die Seminare der Vertiefungsmodule sind meist alle sehr interessant in ihren Themenbereichen. IKEAS Bachelor-Absolventen haben, fall sie auch IKEAS im Master studieren, selbstverständlich einen Vorteil, was die Sprachpraxis angeht und durch das vermittelnde Wissen der Aufbaumodule.

Jedoch sollte dies nicht entmutigen. Wenn man sich für die Sprachkombinationen entschieden hat, kann ich raten, sich selber etwas Grundwissen anzueignen, auch um in den Seminaren besser mitreden zu können.
Was mir persönlich nur ein wenig gefehlt hat, waren zusätzliche Kursstunden für die Sprachpraxis. Hier könnte man vielleicht daran denken, anstatt nur zwei Mal pro Woche drei bis viermal die Woche einen Sprachkurs anzubieten um das Lernen der zu intensivieren. Aber das ist nur ein subjektiv geprägter Vorschlag oder Kritikpunkt.
Ich bin sehr froh, diesen Studiengang gewählt zu haben, vor allem wegen seiner Vielfältigkeit.“

Anonym
Master IKEAS